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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Grafik einer GmbH aus Remscheid

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Wilbrandt Gebhardt Grafik Gesellschaft mbH .Sitz der Gesellschaft ist Remscheid

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Klebetechnik Geschichte Grundlagen Vorteile und Nachteile des Klebens Anwendungen (Auswahl) Klebtechnische Normung, Aus- und Weiterbildung Vorbehandlung der Oberflächen Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 213796,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Christina Strasser eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 155087,
b. Treuhard Gruber eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 41972,
c. Georg Heck eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 16737.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Remscheid vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Remscheid, 19.05.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Insolvenzberatung Navigationsmenü aus Bergisch Gladbach

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Der Begriff, “Insolvenzberatung” ist nicht gesetzlich definiert. Eine Insolvenzberatung kann der Vorsorge zwecks Vermeidung einer Insolvenz dienen, ebenso gesetzlich zulässiger und nicht strafbarer Vermögenssicherung.
Unter Kaufleuten hat die Insolvenzberatung vielfach die Funktion, rechtzeitig zu ermitteln und erkennen, ob bereits eine Insolvenz eingetreten ist (§§ 16 Eröffnungsgrund,17 Zahlungsunfähigkeit,19 Überschuldung Insolvenzordnung) und damit die Pflicht besteht, einen Insolvenzantrag zu stellen (§§ 13, 13a, 15, 15a Insolvenzordnung). Damit soll persönlicher Haftung vorgebeugt werden.
Bei natürlichen Personen, welche keine Kaufleute sind, dient die Insolvenzberatung nach der Insolvenzordnung in den meisten Fällen der Einleitung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens. Bei Verbrauchern hat die Insolvenzberatung das Ziel, ihm aufzuzeigen, welche Möglichkeiten der Entschuldung innerhalb welchen Zeitrahmens möglich sind. Es handelt sich dabei um die klassische Schuldnerberatung. Die Klienten sind überschuldet und können ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr leisten. Die Schulden sind mit den freien Geldmitteln des Haushaltseinkommens nicht in absehbarer Zeit rückzahlbar.

Die Insolvenzberatung wird von öffentlichen und freien Trägern (insbesondere Kommunen und Wohlfahrtsverbänden) und auch von privaten Anbietern durchgeführt. Die Beratung durch öffentliche oder freie Träger ist kostenfrei.

Dem Antrag auf Eröffnung eines gerichtlichen Schuldenbefreiungsverfahrens mit dem Ziel der Zahlungsentpflichtung durch Gerichtsbeschluss ist eine Bescheinigung eines Anwaltes oder einer staatlich anerkannten Insolvenzberatungsstelle über die Erfolglosigkeit eines außergerichtlichen Einigungsversuchs beizufügen (§ 305 Insolvenzordnung).

Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Insolvenzberatung&oldid=179667416“

Kategorien: KreditgeschäftVerbraucherschutzInsolvenzrecht (Deutschland)

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Businessplang der Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH aus Pforzheim

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Muster eines Businessplans

Businessplan Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH

Lucas Seiler, Geschaeftsfuehrer
Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH
Pforzheim
Tel. +49 (0) 9640788
Fax +49 (0) 2945650
Lucas Seiler@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH mit Sitz in Pforzheim hat das Ziel Fahrdienste in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Fahrdienste Artikeln aller Art.

Die Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH hat zu diesem Zwecke neue Fahrdienste Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Fahrdienste ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Fahrdienste Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Fahrdienste eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 13 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2020 mit einem Umsatz von EUR 54 Millionen und einem EBIT von EUR 15 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) Markolf Antipode, geb. 1984, Pforzheim
b) Jean Jansen, geb. 1977, Ludwigshafen am Rhein
c) Joscha Gärtner, geb. 1946, Wirtschaftsjuristin, Siegen

am 19.3.208 unter dem Namen Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH mit Sitz in Pforzheim als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 315000.- gegruendet und im Handelsregister des Pforzheim eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 40% und der Gruender e) mit 15% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Bauelement Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von Lucas Seiler, CEO, Viola Grundmann CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2024 wie folgt aufgestockt werden:
28 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
15 Mitarbeiter fuer Entwicklung
24 Mitarbeiter fuer Produktion
30 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Pforzheim im Umfange von rund 44000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 9 Millionen und einen EBIT von EUR 469000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
rufen von „https://de..org/w/index.php?title=Bauteil&oldid=155344635“

Kategorie: Begriffsklärung

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Meine Werkzeuge

Nicht angemeldetDi

Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH, vgl. Ziffer 2.2.

Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH kennenzulernen.

2.2. Produkteschutz

Die Spezialprodukte der Lucas Seiler Fahrdienste Gesellschaft mbH sind mit den Patenten Nrn. 951.181, 934.943 sowie 163.930 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2048 geschuetzt.

2.3. Abnehmer

Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

3. Markt

3.1. Marktuebersicht

Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 549 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 884000 Personen im Fahrdienste Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 903000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 16 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2021 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

3.2. Eigene Marktstellung

Die eigene Marktstellung ist mit EUR 3 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 8 Jahren von 7 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 227 Millionen entsprechen duerfte.

3.3. Marktbeurteilung

Fahrdienste ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Fahrdienste hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu9 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 22 ? 54 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 2 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Fahrdienste wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Fahrdienste Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

Regionen Marktanteil Tendenz
DeutschBundesrepublik Deutschland 72 %
England 40%
Polen 29%
Oesterreich 43%
Oesterreich 51%

Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Fahrdienste durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Fahrdienste, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 69% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 52 mal kleiner.

4. Konkurrenz

4.1. Mitbewerber

Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 15 ? 57% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

4.2. Konkurrenzprodukte

Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

5. Marketing

5.1. Marktsegmentierung

Kundensegemente:

Marktgebiete:

5.2. Markteinfuehrungsstrategie

Erschliessung der Marktgebiete

5.3. Preispolitik

Preise bewegen sich rund 10% unter den Preisen der Mitbewerber.

5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

5.5. Werbung / PR

Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

5.6. Umsatzziele in EUR 593000

Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ist Soll Soll Soll Soll Soll
Sets 4?000 12?000 85000 189?000 469?000 937?000
Zubehoer inkl. Kleidung 1?000 24?000 73000 391?000 508?000 947?000
Trainingsanlagen 3?000 13?000 78000 155?000 444?000 774?000
Maschinen 3?000 16?000 47000 377?000 592?000 659?000
Spezialitaeten 4?000 29?000 72000 304?000 495?000 894?000

6. Standort / Logistik

6.1. Domizil

Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

6.2. Logistik / Administration

Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 67 Millionen.

7. Produktion / Beschaffung

7.1. Produktionsmittel

Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

7.2. Technologie

Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 7 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

7.4. Wichtigste Lieferanten

Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

Einkaufsvolumen von EUR 8 Millionen diskutiert.

8. Management / Berater

8.1. Unternehmerteam

? CEO: Lucas Seiler

? CFO: Viola Grundmann

Administration
Marketing
Verkauf
Einkauf
Entwicklung

8.2. Verwaltungsrat

Praesident:Markolf Antipode (Mitgruender und Investor)
Delegierter: Lucas Seiler (CEO)
Mitglied: Dr. Jean Jansen , Rechtsanwalt
Mitglied: Viola Grundmann, Unternehmer

8.3. Externe Berater

Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Pforzheim und das Marketingbuero Vater & Sohn in Pforzheim beraten.

9. Risikoanalyse

9.1. Interne Risiken

Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

9.2. Externe Risiken

Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Fahrdienste Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

9.3. Absicherung

Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

10. Finanzen

10.1. Vergangenheit

Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 6 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 100000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 11000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 400000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

10.2. Planerfolgsrechnung

Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Nettoumsatz 1?665 2?899 12?892 35?338 74?439 164?255
Warenaufwand 7?619 5?641 22?564 32?521 58?730 274?101
Bruttogewinn 5?558 8?118 22?789 39?583 67?546 220?658
Betriebsaufwand 5?773 9?367 15?355 41?113 80?103 239?554
EBITDA 6?741 1?791 22?871 48?129 66?664 112?188
EBIT 6?494 7?204 11?351 47?578 54?759 287?437
Reingewinn 2?468 4?188 19?204 44?138 78?718 283?516
Investitionen 7?722 6?316 20?594 37?136 53?174 135?229
Dividenden 1 2 6 8 14 34
e = geschaetzt

10.3. Bilanz per 31.12.2019

Aktiven Passiven

Fluessige Mittel 89 Bank 489
Debitoren 160 Kreditoren 438
Warenlager 141 uebrig. kzfr. FK, TP 592
uebriges kzfr. UV, TA 543

Total UV 7630 Total FK 1?488

Stammkapital 526
Mobilien, Sachanlagen 559 Bilanzgewinn 10

Total AV 313 Total EK 381

6529 8?243

10.4. Finanzierungskonzept

Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 9,8 Millionen wie folgt zu finanzieren:
Erhoehung des Stammkapitals von EUR 2,1 Millionen um EUR 0,5 Millionen auf neu EUR 4,1 Millionen mit einem Agio von EUR 2,9 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 9,9 Millionen.
Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 900000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 8,1 Millionen abzuloesen.

11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

EUR 20,9 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2020. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 3% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 853000.-, erstmals per 30.12.2019. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


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153 textilindustrie herstellung und vertrieb von bauteilen fuer fertigungsanlagen der grossindustrie gmbh kaufen Vorratskg gmbh anteile kaufen finanzierung

178 vertrieb handel und verleih von medientraegern und unterhaltungselektronik gmbh kaufen Vorratsgmbhs kleine gmbh kaufen


Top 4 bilanz:

  1. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/18/bilanz-der-renate-grundmann-gase-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-augsburg/
  2. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-reimund-kreuzer-verkaufstraining-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-reutlingen/
  3. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-ilrich-andres-aktenvernichtungen-ges-m-b-haftung-aus-siegen/
  4. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/16/businessplang-der-kora-kurth-kommunikationstechnik-ges-m-b-haftung-aus-leverkusen/
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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Ina Beck Juweliere Ges. m. b. Haftung aus Bremen

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Ina Beck Juweliere Ges. m. b. Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.InaBeckJuweliereGes.m.b.Haftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

Ina Beck Juweliere Ges. m. b. Haftung
Ina Beck
D-18316 Bremen
Registernummer 82805
Registergericht Amtsgericht Bremen

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.InaBeckJuweliereGes.m.b.Haftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

****************************************************************************************************

§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Ina Beck Juweliere Ges. m. b. Haftung
Ina Beck
D-18316 Bremen
Registernummer 82805
Registergericht Amtsgericht Bremen
E-Mail info@InaBeckJuweliereGes.m.b.Haftung.de
Telefax 059604436
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

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§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Ina Beck Juweliere Ges. m. b. Haftung
Ina Beck
D-18316 Bremen
E-Mail info@InaBeckJuweliereGes.m.b.Haftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

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§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 01218 360980
E-Mail: info@InaBeckJuweliereGes.m.b.Haftung.de
zur Verfügung.

****************************************************************************************************

Stand der AGB Jan.2019


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177 wirtschaftliche dienstleistungen im versicherungsgewerbe verwaltung eingen vermoegens gmbh kaufen gmbh kaufen ohne stammkapital gmbh kaufen ohne stammkapital

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Top 4 agb:

  1. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-mareike-maurer-umwelttechnik-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-rostock/
  2. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/businessplang-der-heinzdieter-berner-netzwerke-ges-m-b-haftung-aus-halle/
  3. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-beatrix-strauay-optiker-gesellschaft-mbh-aus-hannover/
  4. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-anne-marie-junker-objekteinrichtungen-ges-m-b-haftung-aus-mlheim-an-der-ruhr/
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Treuhandvertrag der Volkbert Behringer Nagelstudios Ges. m. b. Haftung aus Ulm

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GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Volkbert Behringer Nagelstudios Ges. m. b. Haftung, (Ulm)

(nachstehend “Treugeber” genannt)

und

Desiree Nowak Spielplätze Gesellschaft mit beschränkter Haftung, (Würzburg)

(nachstehend “Treuhänder” genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Hannover), auf dem Konto Nr. 3662688 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: “Treugut”) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 236.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Ulm, Datum):

Für Volkbert Behringer Nagelstudios Ges. m. b. Haftung: Für Desiree Nowak Spielplätze Gesellschaft mit beschränkter Haftung:

________________________________ ________________________________


181 handelsgesellschaft fuer teile im anlagenbau und haustechnik gmbh kaufen gmbh gesellschaft kaufen arbeitnehmerüberlassung gmbh kaufen mit verlustvortrag

175 immobiliengesellschaft insbesondere verpachtung und vermietung eigener wohnanlagen und gewerbeeinheiten gmbh kaufen leere gmbh kaufen gmbh kaufen forum


Top 5 gesellschaftszweck:

  1. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-elsa-thelen-imbissbetriebe-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-augsburg/
  2. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/16/gmbh-gesellschaftszweck-unternehmensgegenstand-raumausstattung-arbeitsbereiche-voraussetzungen-ausbildung-chancen-geschichte-und-artikel-navigationsmenue-aus-mnster/
  3. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-camilla-hellwig-heilverfahren-gesellschaft-mbh-aus-duisburg/
  4. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-dionys-eichler-haus-und-grundstuecksverwaltung-gmbh-aus-remscheid/
  5. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/allgemeinen-geschaeftsbedingungen-agb-der-ferdinandus-tietz-bildungseinrichtungen-gesellschaft-mbh-aus-mainz/
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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Ladenbau Ladenbauer Sonstiges Navigationsmenü aus Berlin

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Der Ladenbau ist in erster Linie die Ausstattung von Geschäftsräumen, insbesondere von Einzelhandelsbetrieben, mit für den Verkaufszweck geeigneten Möbeln. Entworfen, gebaut und montiert werden sie meistens von großen industriellen Holzfertigungen und Tischlern.

Es existieren auch spezialisierte Betriebe, die ausschließlich Ladenbau betreiben, sowie Beleuchtungen und andere Zubehörteile anliefern und verbauen, zum Teil in Kombination mit Messebau.

Bei den spezialisierten Betrieben werden die verwendeten Möbel von den Ladenbauern komplett oder in Komponenten hergestellt und vertrieben. Man unterscheidet daher bei Ladenbauern zwischen Projektmanagementunternehmen (Komplettabwickler) und Produktunternehmen (Komponentenlieferanten). Wichtig beim Ladenbau ist die enge Zusammenarbeit von Architekten, Innenarchitekten, den ausführenden Gewerken (Tischler, Trockenbauer, Fußbodenleger, Maler und Beleuchtungslieferanten) so wie dem Auftraggeber (Ladenbetreiber), damit schon in der Planung genau auf die Bedürfnisse der späteren Kunden (Käufergruppen) eingegangen werden kann. Das Design des Ladens muss sowohl auf die Ware als auch auf die Käufergruppe zugeschnitten sein. Namentlich im stationären Einzelhandel zählt der Ladenbau neben Warenpräsentation und Warenplatzierung zu den wichtigsten Maßnahmen des psychostrategischen und psychotaktischen Handelsmarketings.

Aus diesem Grunde besteht unter den Ladenbauern meist eine Spezialisierung nach Branchen: Der eine plant und fertigt z. B. hauptsächlich Lebensmittelmärkte, der andere hat sein know-how auf Bekleidungsgeschäfte ausgerichtet.

Die weltweit größte Messe der Branche, auf der Ladenbauer und deren Zulieferer ausstellen, ist die “EuroShop” in Düsseldorf.

Die deutschen Ladenbauer sind organisiert im “Deutschen Ladenbau Verband” mit Sitz in Würzburg.

Inhaltsverzeichnis

1 Ladenbauer
2 Sonstiges
3 Siehe auch
4 Literatur
5 Weblinks

Ladenbauer

Die Berufsbezeichnung für die im Ladenbau tätigen Unternehmer ist Ladenbauer.
Diese Unternehmen befassen sich ausschließlich mit dem Bau der Ladeneinrichtung für seinen Auftraggeber den Bauherren.
In den meisten Fällen wird das Design (Erscheinungsbild) der Ladeneinrichtung, von einem unabhängigen Designer oder Innenarchitekten entworfen. Dieses wird anschließend durch den Ladenbauer mit Ladenbausystemen, die auf den freien Markt erhältlich sind, umgesetzt.

Geschäfte in einer Handelskette haben meistens ein einheitliches Erscheinungsbild Corporate Design, welches ihr Ladengeschäft für Konsumenten unverkennbar erscheinen lassen soll (Storebranding). In solchen Fällen wird das Ladenbausystem geschützt und speziell für diesen Auftraggeber (Bauherren) produziert, es ist dann ein so genanntes proprietäres Ladenbausystem.

Sonstiges

Der Messebau – alle Tätigkeiten, die mit dem Bau von Messeständen zu tun haben – ist dem Ladenbau verwandt.

Siehe auch

Einkaufserlebnis

Literatur

Hans-Otto Schenk: Psychologie im Handel, 2. Aufl., München/Wien 2007, S. 182–196

Weblinks

 Commons: Ladenbauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4126246-3 (OGND, AKS)

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Kategorien: InnenarchitekturEinzelhandel

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Meine Werkzeuge


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185 immobiliengesellschaft erwerb und vermietung gmbh kaufen crefo index 220 gmbh kaufen verlustvortrag vorgegründete Gesellschaften

140 lagerlogistik gmbh kaufen gmbh mantel kaufen verlustvortrag webbomb gmbh kaufen


Top 4 gesellschaftszweck:

  1. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/businessplang-der-irmintraud-kranz-sondermaschinen-gmbh-aus-regensburg/
  2. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-nina-funk-kinos-gesellschaft-mbh-aus-reutlingen/
  3. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/gmbh-gesellschaftszweck-unternehmensgegenstand-handy-geschichte-aufbau-und-technik-ausstattung-aus-nrnberg/
  4. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/17/bilanz-der-kareen-pabst-pflegedienste-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-braunschweig/
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Muster Gruendungsprotokoll der Margitta Springer Häusliche Krankenpflege Ges. m. b. Haftung aus Nürnberg

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 17280

Heute, den 17.05.2019, erschienen vor mir, Michl Kühn, Notar mit dem Amtssitz in Nürnberg,

1) Frau Nepomuk Baumgartner,
2) Herr Alexa Martin,
3) Herr Dietwulf John,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Margitta Springer Häusliche Krankenpflege Ges. m. b. Haftung mit dem Sitz in Nürnberg.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Bordell Geschichte Gegenwart Rechtslage Bekannte Bordelle Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 66571 Euro (i. W. sechs sechs fünf sieben eins Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau Nepomuk Baumgartner uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 37005 Euro
(i. W. drei sieben null null fünf Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr Alexa Martin uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 2732 Euro
(i. W. zwei sieben drei zwei Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr Dietwulf John uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 26834 Euro
(i. W. zwei sechs acht drei vier Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr Margitta Springer,geboren am 10.9.1941 , wohnhaft in Nürnberg, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar Michl Kühn insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Spielplätze einer GmbH aus Hagen

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Dimitri Kroll Spielplätze Gesellschaft mbH .Sitz der Gesellschaft ist Hagen

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Energieberatung Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 57497,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Wilfried Vorarlberger eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 30651,
b. Mischel Schaaf eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 9075,
c. Lindhilde Jäger eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 17771.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Hagen vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Hagen, 17.05.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Bilanz der Valentina Volz Grußkarten GmbH aus Duisburg

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Bilanz
Valentina Volz Grußkarten GmbH,Duisburg

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 8.107.991 2.208.662 2.414.692
II. Sachanlagen 8.627.165 8.810.915 9.842.967
III. Finanzanlagen 6.227.501
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 5.174.336 2.454.219 722.454
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 2.258.591 5.895.969 3.642.865
III. Wertpapiere 6.935.684 8.709.149 1.094.976
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 7.958.047 8.318.689
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.200.950 6.943.183 3.233.336
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.502.908 1.039.913
II. Kapitalr?cklage 385.484 672.676
III. Gewinnr?cklagen 6.834.871 9.383.655
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 8.465.074 6.838.160
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 4.682.780 9.491.849
B. R?ckstellungen 4.946.151 6.791.442
C. Verbindlichkeiten 1.906.542 3.573.316
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.602.358 1.749.509
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Valentina Volz Grußkarten GmbH,Duisburg

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 9.700.818 776.695
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 4.103.729 423.272
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 2.935.286 9.899.698 3.966.138 9.770.971
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
8.608.848 4.961.115
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.729.018 6.927.537
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 3.162.066 4.672.201
Jahresfehlbetrag 160.874 5.564.974
5. Jahres?berschuss 5.612.115 446.358
6. Verlustvortrag aus dem 2018 6.137.650 2.446.986
7. Bilanzverlust 9.730.014 4.602.724


Entwicklung des Anlageverm?gens
Valentina Volz Grußkarten GmbH,Duisburg

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 9.185.146 4.412.794 4.094.574 4.131.298 1.204.237 5.901.116 7.604.615 6.706.596 7.550.626 7.305.433
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.383.291 1.654.355 7.628.706 318.578 1.554.054 1.594.844 9.989.549 162.902 6.455.960 7.718.567
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 6.990.440 9.518.026 2.390.769 7.051.314 5.083.000 7.902.885 7.397.673 1.220.651 349.871 7.127.688
5.723.376 9.435.018 1.540.483 9.717.951 3.566.316 2.644.720 5.619.067 1.170.932 9.251.316 3.169.694
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.376.365 6.634.608 4.724.049 6.005.071 6.853.186 6.178.103 7.499.916 6.842.736 6.241.005 3.955.877
2. Genossenschaftsanteile 4.561.304 3.231.445 3.473.904 6.852.074 282.760 8.456.904 4.754.959 7.580.434 9.577.556 5.004.831
4.708.122 5.300.933 4.439.849 6.148.605 5.018.884 7.906.166 8.693.326 637.952 8.977.098 7.944.643
3.707.646 7.353.464 4.579.251 8.331.695 3.358.536 1.432.438 4.509.798 858.452 8.175.175 750.804

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Treuhandvertrag der Siegfrieda Martin Anlagenbau Ges. m. b. Haftung aus Kiel

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GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Siegfrieda Martin Anlagenbau Ges. m. b. Haftung, (Kiel)

(nachstehend “Treugeber” genannt)

und

Helmfried Janzen Optiker Ges. mit beschränkter Haftung, (Neuss)

(nachstehend “Treuhänder” genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Remscheid), auf dem Konto Nr. 8958190 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: “Treugut”) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 453.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Kiel, Datum):

Für Siegfrieda Martin Anlagenbau Ges. m. b. Haftung: Für Helmfried Janzen Optiker Ges. mit beschränkter Haftung:

________________________________ ________________________________


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  3. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/13/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-schlossereien-einer-gmbh-aus-essen/
  4. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/15/bilanz-der-gerold-appenzeller-waffen-u-munition-gmbh-aus-leipzig/
  5. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/14/bilanz-der-hildegardt-virchow-lederreinigungen-gesellschaft-mbh-aus-trier/
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Bilanz der Manuel Schwarze Fahrschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Leipzig

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Bilanz
Manuel Schwarze Fahrschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Leipzig

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 8.622.494 8.189.848 9.574.013
II. Sachanlagen 457.679 2.943.195 2.463.304
III. Finanzanlagen 3.606.654
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 9.511.026 7.489.239 3.198.906
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 694.867 3.033.269 6.781.318
III. Wertpapiere 657.406 3.162.997 933.461
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 6.275.059 5.817.113
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.438.334 6.952.105 8.969.692
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 9.622.460 1.556.920
II. Kapitalr?cklage 8.011.761 2.251.800
III. Gewinnr?cklagen 4.601.128 8.018.401
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 5.870.208 9.933.259
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 2.913.216 8.452.561
B. R?ckstellungen 8.555.753 1.103.064
C. Verbindlichkeiten 8.026.575 8.913.432
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.946.260 489.880
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Manuel Schwarze Fahrschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Leipzig

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 2.520.087 3.457.287
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 7.879.119 5.618.994
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 4.052.154 912.388 2.400.312 4.609.561
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
3.975.385 3.233.774
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 884.620 9.692.498
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 9.572.109 7.736.725
Jahresfehlbetrag 8.662.191 9.194.569
5. Jahres?berschuss 9.193.646 6.673.952
6. Verlustvortrag aus dem 2018 1.446.370 3.794.774
7. Bilanzverlust 4.692.354 7.216.579


Entwicklung des Anlageverm?gens
Manuel Schwarze Fahrschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Leipzig

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 3.728.034 7.505.570 5.669.141 2.283.788 8.508.635 3.695.717 1.197.221 2.454.895 4.085.597 3.617.308
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.812.183 1.964.716 9.136.302 9.764.337 2.777.104 1.536.615 4.373.898 6.652.490 4.670.390 5.158.519
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 6.344.989 4.242.499 2.895.244 5.007.181 3.437.069 2.088.890 1.681.133 4.783.439 5.783.665 6.273.488
2.000.019 9.411.700 3.779.058 7.569.160 1.695.488 2.287.693 1.264.877 2.792.710 4.642.589 5.250.475
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.310.018 454.772 7.115.191 5.446.321 219.110 9.792.296 6.882.937 4.493.009 6.444.786 1.553.327
2. Genossenschaftsanteile 9.551.528 2.789.775 5.695.826 2.446.773 7.696.956 9.032.896 4.435.664 9.278.090 3.816.336 219.330
5.551.578 5.716.355 9.531.030 9.230.637 3.285.516 1.226.519 1.518.331 4.450.394 3.919.229 6.060.921
9.600.869 229.248 6.415.694 6.716.060 5.575.569 6.534.804 6.508.357 2.458.506 1.027.814 2.953.144

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Museen Etymologie Übersicht Geschichte Funktionen, Aufgaben, Tätigkeiten Museologie, Museumskunde, Museographie Museumspädagogik, Vermittlung im Museum Museen als Veranstaltungsraum Messen Museen nach Museumsarten Museen nach Orten oder Ländern Navigationsmenü aus Offenbach am Main

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Dieser Artikel erläutert die Institution. Siehe auch: Museum Ledge in Antarktika. Zur Endung .museum im Internet siehe .museum.

Das Musée du Louvre in Paris (2007)

Ein Museum (altgriechisch μουσεῖον mouseîon[1] ursprünglich ein Heiligtum der Musen) ist „eine gemeinnützige, auf Dauer angelegte, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zum Zwecke des Studiums, der Bildung und des Erlebens materielle und immaterielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt.“[2]

Eremitage in Sankt Petersburg
Nationales Palastmuseum in Taipeh
Ägyptisches Museum in Kairo
Naturhistorisches Museum in Wien, eines der größten Museen in Österreich
Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg, das größte kulturhistorische Museum Deutschlands
Museum Georg Schäfer
in Schweinfurt, mit der größten Spitzweg-Sammlung der Welt
Pfahlbaumuseum Unteruhldingen (Bodenseekreis)
C-, D- und F-Triebwagen in der Westhalle des Verkehrsmuseums in Frankfurt-Schwanheim
Uffizien in Florenz
Der Wagen, in dem Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo ermordet wurden (Heeresgeschichtliches Museum in Wien)
Zentrum Paul Klee in Bern, moderner Museumsbau von Renzo Piano
Schifffahrtsmuseum in Kiel

Inhaltsverzeichnis

1 Etymologie
2 Übersicht
3 Geschichte
4 Funktionen, Aufgaben, Tätigkeiten
5 Museologie, Museumskunde, Museographie
6 Museumspädagogik, Vermittlung im Museum
7 Museen als Veranstaltungsraum
8 Messen
9 Museen nach Museumsarten
10 Museen nach Orten oder Ländern
11 Siehe auch
12 Literatur
13 Weblinks
14 Einzelnachweise

Etymologie

Das Wort Museum (altgriechisch μουσεῖον .mw-parser-output .Latn{font-family:”Akzidenz Grotesk”,”Arial”,”Avant Garde Gothic”,”Calibri”,”Futura”,”Geneva”,”Gill Sans”,”Helvetica”,”Lucida Grande”,”Lucida Sans Unicode”,”Lucida Grande”,”Stone Sans”,”Tahoma”,”Trebuchet”,”Univers”,”Verdana”}mouseîon) taucht zum ersten Mal in der hellenistischen Antike auf und bezeichnete ein Heiligtum der Musen. Das im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründete Museion von Alexandria war eine der bedeutendsten Forschungseinrichtungen der Antike, ihm angegliedert war die Bibliothek von Alexandria. 1546 erscheint der erste gedruckte „Museums“-Katalog von dem Humanisten Paolo Giovio über einen Teil seines Hauses im italienischen Como: „Musaei Joviani Descriptio“.[3] Von da an diente das Wort der Bezeichnung verschiedener Sammlungen. Als allgemeiner Begriff in der Öffentlichkeit fungiert die Bezeichnung erst seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert (neben Pinakothek oder Glyptothek).

Übersicht

Ziel eines Museums ist es materielle und immaterielle Zeugnisse zu einem bestimmten Thema fachgerecht und dauerhaft aufzubewahren und den Besuchern zugänglich zu machen. Erst hierdurch werden aus Deponaten Exponate. Dies geschieht in Dauer- und Wechselausstellungen; Bestände, die man aus Platzmangel nicht ständig zeigen kann (Deponate), werden im Depot verwahrt.

Der Kustos ist der Verantwortliche einer Museumssammlung, der Kurator ist der Planer einer Ausstellung. Meistens wird heute von den Besuchern ein Eintrittsgeld erhoben, das dem Erhalt der Sammlung und der Anlage zugutekommt.

In einem Konzept des museum of ideas geht es – statt der Gegenstände – um Ideen, Konzepte. Es dient außerdem als Ort der Diskussion und des thematischen Austausches.

Ein Museum, das Teil einer Universität ist, wird auch Universitätsmuseum genannt. Meist wird dort die Geschichte der jeweiligen Universität dargestellt und entsprechende Exponate gezeigt. Zu den bekanntesten solcher Universitätsmuseen in Deutschland zählen das Museum der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg oder das „Uniseum“ der Universität Freiburg. Ein anderes Konzept verfolgt das 2006 gegründete dezentrale Museum der Universität Tübingen. Das vor allem wissenschaftsgeschichtlich und kulturwissenschaftlich ausgerichtete MUT will die besondere Bedeutung der Forschungs-, Lehr- und Schausammlungen Tübingens in temporären, interdisziplinären und forschenden Ausstellungen vermitteln. Damit sollen die lange Geschichte, große Vielfalt sowie außergewöhnliche Vollständigkeit und Qualität der wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Tübingen unterstrichen und in einen neuen, wissensorientierten Kontext gestellt werden.

Eine besondere Rolle spielen Sammlermuseen, Privatmuseen, kirchliche Museen und Firmenmuseen. Sie erhalten und präsentieren die historischen Sammlungen z. B. von Institutionen, Betrieben oder Konzerne. Sie sollen mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit auch das Bild der Institution in der Öffentlichkeit beeinflussen.

Heute leiden fast alle Museen unter Budgetknappheit. Die obige Definition sollte daher kein Hindernis sein, durch ansprechende Präsentationen und Ausstellungsräume genügend Publikum anzulocken. In gewisser Weise müssen Museen auch dem Zeitgeist Rechnung tragen und den Besuchern eine klare Struktur, Zusammenhänge und auch die Möglichkeit zu eigenem Handeln bieten.

In Deutschland und Österreich ist der Begriff Museum nicht geschützt. Um trotzdem einen gewissen Standard für Museen zu gewährleisten wurde im Jahr 2002 in Österreich das Museumsgütesiegel von ICOM-Österreich und dem Museumsbund Österreich geschaffen.[4]

Museen sind als Teil des kulturellen Erbes in vielen Kriegen und bewaffneten Konflikten eines der Primärziele und damit von Zerstörung und Plünderung bedroht. Oft soll dabei das kulturelle Erbe des Feindes nachhaltig beschädigt oder gar vernichtet werden. Nationale beziehungsweise internationale Koordination hinsichtlich militärischer und ziviler Strukturen zum Schutz von Museen betreibt Blue Shield International mit Sitz in der niederländischen Stadt Den Haag.[5][6][7] Dabei kann es auch wichtig sein trotz der teilweisen Auflösung von staatlichen Strukturen und der sehr unklaren Sicherheitslage infolge der Kriege und Unruhen robuste Unternehmungen zum Schutz der Museen samt deren Kulturgütern durchzuführen.[8] Grundsätzlich sollen bei Katastrophen im Hinblick auf Museen und sonstigen Kulturgutträgern idealerweise durch Blue Shield vermittelte bzw. organisierte lokale Bündnisse samt Hilfe aus erreichbaren Drittstaaten eine schnelle Schadensbegrenzung bewirken.[9]

Geschichte

Museen gingen oftmals aus Wunder- oder Kunstkammern des Adels oder kirchlicher Würdenträger oder speziellen privaten Kunstsammlungen hervor.[10]

Als eines der ältesten Museen der Welt gilt Schloss Ambras, welches in seiner Funktion heute immer noch besteht und darüber hinaus noch die Kunst- und Wunderkammer von Ferdinand II. als einzige am ursprünglichen Ort erhaltene Kunstkammer der Renaissance enthält. Der erste museale Gebäudetrakt (und damit der erste Museumsbau) nördlich der Alpen war die zwischen 1558 und 1563 erbaute Kunstkammer der Wiener Hofburg, deren Fundamente im März 2013 entdeckt wurden.[11] In Basel erwarb die Stadt 1661 eine vom Verkauf ins Ausland bedrohte private Sammlung, das Amerbach-Kabinett, und machte sie 1671 öffentlich zugänglich. 1688 eröffnete Johann Daniel Major in Kiel ein öffentliches natur- und kulturgeschichtliches Landesmuseum, das Museum Cimbricum. In Braunschweig wurde 1754 das Herzog Anton Ulrich-Museum eröffnet. Es war nach dem Britischen Museum das zweite öffentliche Museum der Welt, aber das erste öffentliche Museum des europäischen Kontinents.

In einigen Städten im deutschen Sprachraum kam es im 19. Jahrhundert zu bürgerlichen Gründungen von Museen, beispielsweise das Städel Museum in Frankfurt am Main. Vielfach sind Vereine auch in kleinerem Stil bzw. für lokale Gegebenheiten tätig geworden, z. B. in Heimatmuseen oder Bergbaumuseen.

Heute ziehen Museen in London und Paris besonders viele Besucher an; unter den zehn meistbesuchten Museen der Welt befand sich 2011 keines in Deutschland.[12] Häufig wird in Museen investiert, um das internationale Prestige von Städten zu erhöhen.[13]

Mittels besonderer Formen wie dem Erlebnismuseum trägt man dem gewandelten Besucherinteresse Rechnung.

Funktionen, Aufgaben, Tätigkeiten

Neben der Museumspädagogik, der Restaurierung und Werterhaltung unterhalten sämtliche Museen Schausammlungen (ständige Ausstellungen) sowie sehr häufig Sonderausstellungen (auch mit Werken anderer Museen). Weitere Aufgaben können die Führung einer Studiensammlung oder eines Magazins sein. Manche Museen unterhalten zudem Bibliotheken. Teilweise wird der Standpunkt vertreten, Museen, respektive deren Kuratoren sollten auch in der Forschung tätig sein.[14]

Das in Museen gespeicherte Kulturgut ist in vielen Ländern durch Naturkatastrophen, Kriege, terroristische Anschläge oder sonstige Notfälle bedroht. Dazu ist ein international wesentlicher Aspekt eine starke Bündelung vorhandener Ressourcen sowie die Vernetzung vorhandener Fachkompetenzen um den allfälligen Verlust oder die Beschädigung Kulturgutes zu verhindern bzw. Schäden so gering wie möglich zu halten. Internationaler Partner für Museen ist dabei gemäß der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut von 1954 und deren 2. Protokoll von 1999 die „Association of National Committees of the Blue Shield“. Aus rechtlichen Gründen gibt es international gesehen viele Kooperationen zwischen Museen, Bibliotheken und Archiven einerseits und den lokalen Blue Shield Organisationen andererseits.[15] Umfangreiche Missionen durch Blue Shield zum Schutz von Museen und Kulturgüter in bewaffneten Konflikten gab es zum Beispiel 2011 in Ägypten und Libyen, 2013 in Syrien und 2014 in Mali bzw. im Irak.[16] Insbesondere für Krisengebiete werden dabei “No Strike Listen” erstellt um Museen vor Luftschlägen zu schützen.[17]

Siehe auch: Standards für Museen

Museologie, Museumskunde, Museographie

Hauptartikel: Museologie

Gegenstand der Museologie ist nicht das Museum, auch wenn dies naheliegen mag. Museologie ist im echten Sinne eine Wissenschaft, die sich mit dem Phänomen der Musealität befasst. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, ob und in welchem Umfang ein Objekt Bedeutungsträger für seine Umwelt ist. Von zentralem Interesse ist dabei das Beziehungsgeflecht, in dem ein Objekt wahrgenommen wird. Dies gilt sowohl für den Ursprungs- und Verbringungskontext des Objektes, wie auch für Konnotationen, die das Objekt bzw. dessen Bild durch den Wissens- und Erfahrungshintergrund des Betrachters erhält.

Von praktischer Relevanz sind die Erkenntnisse der Museologie vor allem für die Analyse und Ausgestaltung der objektgebundenen Kommunikation zwischen Ausstellungsmacher und Besucher. Als Begründer der Museologie können Samuel Quiccheberg und Johann Daniel Major gelten. Die moderne Museologie etablierte Zbynek Z. Stránský (Brno/Brünn). Fortgeführt und ausgeweitet wurden seine Arbeiten im deutschsprachigen Raum u. a. durch Friedrich Waidacher (Graz), dessen Handbuch für Allgemeine Museologie als eines der Standardwerke für die moderne Museologie gilt.

Museologie wird in Europa vor allem im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden, in Finnland, Tschechien und Kroatien gelehrt. In Deutschland wurde im Herbst 2010 die Professur für Museologie von Guido Fackler an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg eingerichtet. Hier werden der Bachelorstudiengang Museologie und materielle Kultur und die Masterstudiengänge Museumswissenschaft/Museum Studies, Museum und alte Kulturen/Museum and Ancient Cultures und Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe angeboten. Des Weiteren besteht für qualifizierte Studierende im Promotionsstudiengang Museumswissenschaft/Museum Studies die Möglichkeit in einem museologischen Forschungsfeld zum Doktor der Philosophie zu promovieren.[18] In Leipzig gibt an der HTWK den Bachelorstudiengang Museologie.[19]

Im Gegensatz zur Museologie im engeren Sinne beschäftigt sich die, z. B. an der HTW Berlin gelehrte Museumskunde mit museumspraktischen Fragen. Des Weiteren gibt es einen Masterstudiengang Museumsmanagement und -kommunikation (ebenfalls HTW Berlin). In der Schweiz gibt es einen Nachdiplomkurs Museumspraxis mit dem Titel Certificate of Advanced Studies an der Hochschule in Chur.

Unter Museographie schließlich versteht man museale Inszenierungskunst. Hierbei handelt es sich um die Umsetzung der Szenographie auf die museale Ausstellung.[20]

Museumspädagogik, Vermittlung im Museum

Die Wissenschaft und Lehre von der Vermittlung des Sammlungsgutes ist die Museumspädagogik.

Museen als Veranstaltungsraum

Der Dinosaurier-Lichthof
des Senckenberg Naturmuseums
im Frankfurter Westend

Museen werden auch als Orte für Veranstaltungen verwendet, die in einen außergewöhnlichen Rahmen stattfinden sollen. Gründe für die Museen sind der Brückenschlag zu der Thematik des Museums ansonsten eher fernstehenden Personen und die Erschließung zusätzlicher Einnahmequellen für die eigene Arbeit.
Beispiele für Museen, die neben ihrer eigentlichen Arbeit auch als Veranstaltungsraum fungieren:

Im Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt-Bockenheim finden zu besonderen Anlässen in dem Dinosaurier-Lichthof abends Disko-Partys oder Betriebsfeste statt.
Auch das Frankfurter Verkehrsmuseum im Stadtteil Schwanheim eignet sich für Firmenveranstaltungen.

Messen

Exponatec Cologne (Köln)
Mutec – Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik (Leipzig)[21]
Museum Connections (Paris)[22][23]
Cultura Suisse (Bern)[24][25]

Museen nach Museumsarten

Das Institut für Museumsforschung unterscheidet zwischen neun Museumsarten:[26]

Volkskunde- und Heimatkundemuseen: Volkskunde, Heimatkunde, Bauernhäuser, Mühlen, Landwirtschaft, Orts- und Regionalgeschichte
Kunstmuseen: Kunst, Kirchenschätze, sakrale Kunst, Film, Fotografie
Designmuseen: Design, Architektur, Kunsthandwerk, Keramik und Glas
Schloss- und Burgmuseen: Schlösser und Burgen mit Inventar, Klöster mit Inventar, historische Bibliotheken
Naturkundliche Museen: Zoologie, Botanik, Veterinärmedizin, Naturgeschichte, Geowissenschaften, Paläontologie, Naturkunde
Naturwissenschaftliche und technische Museen: Technik, Verkehr, Bergbau, Hüttenwesen, Chemie, Physik, Astronomie, Technikgeschichte, Humanmedizin, Pharmazie, Industriegeschichte, andere zugehörige Wissenschaften
Historische und archäologische Museen: Historie (nicht traditionelle Ortsgeschichte), Gedenkstätten (nur mit Ausstellungsgut), Personalia (Historie), Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Militaria
Sammelmuseen mit komplexen Beständen: Mehrere Sammlungsschwerpunkte aus den Bereichen 1–6 und 8
Kulturgeschichtliche Spezialmuseen: Kulturgeschichte, Religions- und Kirchengeschichte, Völkerkunde, Kindermuseen, Spielzeug, Musikgeschichte, Brauereiwesen und Weinbau, Literaturgeschichte, Feuerwehr, Musikinstrumente, weitere Spezialgebiete
Mehrere Museen in einem Museumskomplex: Mehrere Museen mit unterschiedlichen Sammlungsschwerpunkten, die im selben Gebäude untergebracht sind.

Museen nach Orten oder Ländern

Liste deutscher Museen
Nach Orten (bundesweit):
Museen in Baden-Württemberg
Museen in Bayern
Museen in Berlin
Museen in Brandenburg
Museen in Bremen
Museen in Hamburg
Museen in Hessen
Museen in Mecklenburg-Vorpommern
Museen in Niedersachsen
Museen in Nordrhein-Westfalen
Museen in Rheinland-Pfalz
Museen im Saarland
Museen in Sachsen
Museen in Sachsen-Anhalt
Museen in Schleswig-Holstein
Museen in Thüringen
Nach Themen
Liste österreichischer Museen
Nach Orten
Liste Schweizer Museen
Nach Orten
Liste Südtiroler Museen
Nach Orten

Museumsportale im Internet erlauben die weitergehende Recherche nach Museen.

Siehe auch

Übersicht der Museumslisten
Museumsportal
Internationaler Museumstag
Lange Nacht der Museen (Veranstaltung)
Science Center

Literatur

Allgemein

Claudio Beccarelli: Finanzierung von Museen. Theorie und Anwendung am Beispiel der Schweizer Museumslandschaft. Haupt-Verlag, Bern 2005, ISBN 978-3-258-06923-4.
Peter J. Bräunlein (Hrsg.): Religion und Museum. Zur visuellen Repräsentation von Religion/en im öffentlichen Raum. transcript, Bielefeld 2004, ISBN 3-89942-225-2.
Bernadette Collenberg-Plotnikov: Das Museum als Provokation der Philosophie – Beiträge zu einer aktuellen Debatte. (= Edition Museum, Band 27). transcript, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8394-4060-5.
Douglas Crimp: Über die Ruinen des Museums. Das Museum, die Fotografie und die Postmoderne. Verlag der Kunst, Dresden 1996, ISBN 978-3-364-00328-3.
Jean-Louis Déotte: Le musée, l’origine de l’esthétique (= La philosophie en commun). 2. Auflage. L’Harmattan, Paris 2010, ISBN 978-2-7384-1557-8 (französisch).
Christoph Hahn, Siegmar Hohl (Hrsg.): Der große Museumsführer. Sammlungen zu Kunst, Kultur, Natur und Technik in Deutschland. Bassermann Verlag, Gütersloh/München 2000, ISBN 978-3-8094-5013-9.
Anke te Heesen: Theorien des Museums zur Einführung. Junius, Hamburg 2012, ISBN 978-3-88506-698-9.
Joachim Kallinich: Keine Atempause – Geschichte wird gemacht: Museen in der Erlebnis- und Mediengesellschaft. Humboldt-Universität, Berlin 2003, ISBN 978-3-86004-161-1.
Volker Kirchberg: Gesellschaftliche Funktionen von Museen: Makro-, meso- und mikrosoziologische Perspektiven. (= Berliner Schriften zur Museumskunde, Band 20). VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 978-3-531-14406-1.
Carolin Meister, Dorothea von Hantelmann (Hrsg.): Die Ausstellung. Politik eines Rituals. Diaphanes Verlag, Zürich/Berlin 2010, ISBN 978-3-03734-090-5.
Klemens Mörmann (Hrsg.): Der deutsche Museumsführer in Farbe. Museen und Sammlungen in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin. Krüger, Frankfurt am Main 1979, ISBN 978-3-8105-1205-5.
Donald Preziosi, Claire Farago (Hrsg.): Grasping the World. The Idea of the Museum. Aldershot, Ashgate 2004, ISBN 978-0-7546-0835-6.
Christian Reder: Wiener Museumsgespräche. Über den Umgang mit Kunst und Museen. Stellungnahmen von Künstlern und Experten, Falter Verlag, Wien 1988, ISBN 3-85439-039-4.
Heinz Schütz (Hrsg.): Museumsboom. Wandel einer Institution. (= Kunstforum International, Band 251). Kunstforum International, Köln 2017, ISSN 0177-3674.
Barbara Steiner (Hrsg.): Das eroberte Museum – Zu Carte Blanche, einem Forschungsprojekt der Galerie für Zeitgenössische Kunst. Jovis, Berlin 2010, ISBN 978-3-86859-067-8.
Peter Stepan (Hrsg.): Die deutschen Museen. Westermanns farbiger Führer durch alle bedeutenden Museen und Sammlungen. Westermann Sachbuch, Braunschweig 1983, ISBN 3-14-508854-8.
Thomas Thiemeyer: Geschichte im Museum. Theorie – Praxis – Berufsfelder. A. Francke Verlag, Tübingen 2018, ISBN 978-3-8252-5045-4.
Chris van Uffelen: Museumsarchitektur. Ullman, Potsdam 2010, ISBN 978-3-8331-6058-5.
Oswald Mathias Ungers: Allgemeines zum Museum. Einräumige, richtunglose Bauten. In: Oswald Mathias Ungers Architekturlehre. Berliner Vorlesungen 1964–1965. (= archplus – Zeitschrift für Architektur und Städtebau – Sonderausgabe zum 80. Geburtstag von Oswald Mathias Ungers, Juli 2006, Band 179). ARCH+ Verlag, Aachen 2006, ISBN 3-931435-08-3, S. 24–41.
Markus Walz (Hrsg.): Handbuch Museum. Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. J. B. Metzler, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-476-02375-9.
Geschichte

Tony Bennett: The Birth of the Museum: History, Theory, Politics. Routledge, London 1995, ISBN 978-0-415-05388-4 (englisch).
Bernhard Graf, Hanno Möbius (Hrsg.): Zur Geschichte der Museen im 19. Jahrhundert 1789–1918. (= Berliner Schriften zur Museumskunde, Band 22). G-und-H-Verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-931768-92-8.
Suzanne Greub, Thierry Greub (Hrsg.): Museen im 21. Jahrhundert – Ideen Projekte Bauten. 2. überarb. und erw. Auflage. Prestel, München 2008, ISBN 978-3-7913-3839-2.
Olaf Hartung: Kleine deutsche Museumsgeschichte. Von der Aufklärung bis zum frühen 20. Jahrhundert. Böhlau, Köln/Weimar 2010, ISBN 978-3-412-20536-2.
Alexis Joachimides (Hrsg.): Museumsinszenierungen. Zur Geschichte der Institution des Kunstmuseums. Die Berliner Museumslandschaft 1830–1990. Verlag der Kunst, Dresden/Basel 1995, ISBN 3-364-00325-4.
Alexis Joachimides: Die Museumsreformbewegung in Deutschland und die Entstehung des modernen Museums 1880–1940. Verlag der Kunst, Dresden/Basel 2001, ISBN 978-90-5705-171-5.
Alexander Klein: Museum des Museums – Geschichte der deutschen Museen in ihrer Welt. Thelem, Dresden 2018, ISBN 978-3-945363-66-9.
Kristina Kratz-Kessemeier, Andrea Meyer, Bénédicte Savoy (Hrsg.): Museumsgeschichte. Kommentierte Quellentexte 1750–1950. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-496-01425-6.
Klaus Minges: Das Sammlungswesen der frühen Neuzeit. Kriterien der Ordnung und Spezialisierung. (= Museen, Geschichte und Gegenwart, Band 3). LIT, Münster 1998, ISBN 978-3-8258-3607-8.
Krzysztof Pomian: Der Ursprung des Museums: Vom Sammeln. Aus dem Französischen von Gustav Roßler. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1988, ISBN 978-3-8031-2302-2.
Avraam M. Razgon: Das Museumsnetz in der UdSSR. Geschichte und Entwicklungstendenzen. In: Neue Museumskunde. Jahrgang 30, Nr. 3. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1987, ISSN 0028-3282, S. 180–185.
Bénédicte Savoy (Hrsg.): Tempel der Kunst. Die Entstehung des öffentlichen Museums in Deutschland 1701–1815. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 2006, ISBN 978-3-8053-3637-6.
Hildegard K. Vieregg: Geschichte des Museums. Eine Einführung. Wilhelm Fink Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7705-4623-7.
Museumsanalyse

Joachim Baur (Hrsg.): Museumsanalyse. Methoden und Konturen eines neuen Forschungsfeldes. transcript, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89942-814-8.
Museumsdidaktik

Olaf Hartung: Aktuelle Trends in der Museumsdidaktik und ihre Bedeutung für das historische Lernen. In: Hans-Jürgen Pandel, Vadim Oswalt (Hrsg.): Geschichtskultur. Die Anwesenheit von Vergangenheit in der Gegenwart. Wochenschau Verlag, Schwalbach am Taunus 2009, ISBN 978-3-89974-408-8, S. 149–168.
Museumspädagogik

Siehe: Museumspädagogik#Literatur

Museologie

Siehe: Museologie#Literatur

Fallstudien

Philipp Aumann, Ernst Seidl: MUT zum ‚KörperWissen‘. Aufgaben und Strategien des Museums der Universität Tübingen. In: Cornelia Weber, Klaus Mauersberger (Hrsg.): Universitätsmuseen und Sammlungen im Hochschulalltag. Berlin 2010, ISBN 978-3-86004-252-6, S. 119–126. (PDF)
Jana Bürgers: Mythos und Museum. Kosakenmythos und Nationsbildung in der postsowjetischen Ukraine am Beispiel des Kosakengeschichtsmuseums auf der Insel Chortycja. In: Bianka Pietrow-Ennker (Hrsg.): Kultur in der Geschichte Russlands. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-36293-8, S. 349–368.
Christian Ganzer: Revolution im Brester Heimatmuseum. In: Olga Kurilo (Hrsg.): Der Zweite Weltkrieg im Museum: Kontinuität und Wandel. Avinus, Berlin 2007, ISBN 978-3-930064-82-3, S. 149–157.
Christian Ganzer, Alena Paškovič: „Heldentum, Tragik, Kühnheit.“ Das Museum der Verteidigung der Brester Festung. In: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (Hrsg.): Osteuropa. Heft 12/2010. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2010, ISSN 0030-6428, S. 81–96 (PDF).
Susanne Gesser, Martin Handschin, Angela Jannelli, Sibylle Lichtensteiger (Hrsg.): Das partizipative Museum. Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen. transcript Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1726-9.
Jana Scholze: Medium Ausstellung. Lektüren musealer Gestaltung in Oxford, Leipzig, Amsterdam und Berlin. transcript, Bielefeld 2004, ISBN 978-3-89942-192-7.
Thomas Thiemeyer: Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Die beiden Weltkriege im Museum. (= Krieg in der Geschichte, Band 62). Ferdinand Schöningh, Paderborn [u. a.] 2010, ISBN 978-3-506-76919-0.
Fachzeitschriften

Museum aktuell. Die Zeitschrift für Ausstellungspraxis und Museologie im deutschsprachigen Raum
Museumskunde. Hrsg. vom Deutschen Museumsbund
Magazin Museum, auch Magazin Museum.de. Hrsg. von Uwe Strauch
Neues Museum. Hrsg. vom Museumsbund Österreich

Weblinks

 Commons: Museum – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Museum – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Museum – Zitate
Deutsches Museumsverzeichnis. In: Deutsche-Museen.de
Website von Museumsfuehrer.de
Website von museum-digital
Museum Views. In: Google Arts & Culture
Website vom Museumsportal Museum.de

Einzelnachweise

μουσεῖον. Wiktionary, abgerufen am 12. September 2017. 

Museumsdefinition. ICOM Deutschland, 2010, abgerufen am 12. September 2017.  ICOM (Paris) hat die Definition in der Satzung festgelegt:

„A museum is a non-profit, permanent institution in the service of society and its development, open to the public, which acquires, conserves, researches,communicates and exhibits the tangible and intangible heritage of humanity and its environment for the purposes of education, study and enjoyment.“ICOM Statutes. (PDF; 455 kB) Article 3 Section 1. „Museum“. (Nicht mehr online verfügbar.) In: icom.museum. International Council of Museums, 9. Juni 2017, S. 3, archiviert vom Original am 14. März 2018; abgerufen am 27. August 2018 (englisch). 

.

↑ Wolfgang Kemp: Kunst kommt ins Museum. In: Funkkolleg Kunst, Studienbegleitbrief 3. S. 41. 

Österreichisches Museumsgütesiegel. ICOM – Österreichisches Nationalkomitee, abgerufen am 5. Dezember 2015. 

↑ vgl. Isabelle-Constance v. Opalinski: Schüsse auf die Zivilisation. In: FAZ. vom 20. August 2014.

Karl Habsburg im Interview. In: Missbrauch von Kulturgütern ist strafbar. In: Wiener Zeitung. 29. Juni 2012.

↑ Eden Stiffman: Cultural Preservation in Disasters, War Zones. Presents Big Challenges. In: The Chronicle Of Philanthropy. 11. Mai 2015.

↑ Corine Wegener, Marjan Otter: Cultural Property at War: Protecting Heritage during Armed Conflict. In: The Getty Conservation Institute: Newsletter. 23.1, Frühjahr 2008.

↑ Markus Walz (Hrsg.): Handbuch Museum. Geschichte, Aufgaben, Perspektiven. 2016, S. 238 ff.

Geschichte & Definition. (Nicht mehr online verfügbar.) In: museumsbund.de. Deutscher Museumsbund, archiviert vom Original am 28. September 2007; abgerufen am 5. Dezember 2015. 

↑ Nina Schedlmayer: Schatz-Puzzle. In: Profil. Nr. 13/2013, 25. März 2013, S. 108–109 (online [abgerufen am 5. Dezember 2015]). 

Die meistbesuchten Museen der Welt. In: Der Tagesspiegel. 15. Oktober 2012, abgerufen am 5. Dezember 2015 (Zahlen für 2011, Quelle: Arts Newspaper). 

↑ Ulrike Knöfel: Goldenes Zeitalter. In: Der Spiegel. Nr. 14, 2013, S. 124–126 (online – 30. März 2013). 

↑ Hanno Rauterberg: Forschung im Museum: Sammeln, sortieren, enträtseln. In: Zeit Online. 1. Juli 2010, abgerufen am 5. Dezember 2015. 

↑ Vgl. z. B. Marilyn E. Phelan: Museum Law: A Guide for Officers, Directors, and Counsel. 2014, S. 419 ff.

↑ vgl. Homepage des U.S. Committee of the Blue Shield, abgerufen am 26. Oktober 2016; Isabelle-Constance v. Opalinski: Schüsse auf die Zivilisation. In: FAZ. 20. August 2014; Hans Haider: Missbrauch von Kulturgütern ist strafbar. In: Wiener Zeitung. 29. Juni 2012.

↑ vgl. Peter Stone Inquiry: Monuments Men. In: Apollo – The International Art Magazine. 2. Februar 2015; Mehroz Baig: When War Destroys Identity. In: Worldpost. 12. Mai 2014; Fabian von Posser: Welterbe-Stätten zerbombt, Kulturschätze verhökert. In: Die Welt. 5. November 2013; Rüdiger Heimlich Wüstenstadt Palmyra. Kulturerbe schützen bevor es zerstört wird. In: Berliner Zeitung. 28. März 2016.

Museologie und Museumswissenschaft/Museum Studies an der Universität Würzburg. Professur für Museologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, abgerufen am 13. September 2017. 

Bachelorstudiengänge: Museologie. HTWK Leipzig, abgerufen am 13. September 2017. 

↑ Martin Roth: Scenographie. Zur Entstehung von neuen Bildwelten im Themenpark der EXPO 2000. In: Deutscher Museumsbund (Hrsg.): Museumskunde. Band 66, Heft 1. Holy-Verlag, Berlin 2001, S. 25 („Das wesentliche Grundelement der Scenographie […] ist die Interpretation der Inhalte mit künstlerischen Mitteln.“). 

↑ Offizielle Website der Mutec Messe

↑ Offizielle Website der Museum Connections Messe (französisch, englisch)

Museum Connections. In: ExpoDatabase.de. Abgerufen am 13. Mai 2018. 

↑ Offizielle Website der Cultura Suisse Messe (deutsch, englisch, französisch)

Cultura Suisse. In: ExpoDatabase.de. Abgerufen am 13. Mai 2018. 

↑ Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Institut für Museumsforschung (Hrsg.): Statistische Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2008. Heft 63, 2009, ISSN 0931-7961 (zib.de [PDF; 692 kB; abgerufen am 5. Dezember 2015]). 

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4040795-0 (AKS)

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Kategorie: Museum

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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Manhardt Eder Maurerarbeiten Ges. mit beschränkter Haftung aus Lübeck

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Manhardt Eder Maurerarbeiten Ges. mit beschränkter Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.ManhardtEderMaurerarbeitenGes.mitbeschränkterHaftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

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Registernummer 909630
Registergericht Amtsgericht Lübeck

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
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Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
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7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.ManhardtEderMaurerarbeitenGes.mitbeschränkterHaftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

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§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
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Manhardt Eder
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mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

****************************************************************************************************

§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
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Manhardt Eder
D-60883 Lübeck
E-Mail info@ManhardtEderMaurerarbeitenGes.mitbeschränkterHaftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

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Name des/der Verbraucher(s)

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Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

****************************************************************************************************

§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 04026 848844
E-Mail: info@ManhardtEderMaurerarbeitenGes.mitbeschränkterHaftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Dachgeschossausbau Merkmale Navigationsmenü aus Saarbrücken

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Unter Dachgeschossausbau (österr.: Dachbodenausbau) versteht man die Umnutzung von Dachböden zu Wohnzwecken. Während die Dachböden von älteren städtischen Mietshäusern früher regelmäßig zum Trocknen von Wäsche genutzt wurden, bleiben sie heute in vielen Fällen ungenutzt oder werden als (End-)Lager für nicht mehr benötigte Gegenstände benutzt, was eine Gefahr in Hinblick auf den Brandschutz darstellt. Der Dachgeschossausbau ist in Deutschland und Österreich in den Bauordnungen der Bundesländer geregelt.

Merkmale

Da vor allem in den Gründerzeitvierteln großer Städte Wohnraum knapp und teuer ist, bestehen in vielen Städten Programme zur Umwandlung dieser ungenutzten Flächen in Wohnungen. Abhängig von der Art der Dachkonstruktion sind die Raumhöhen in vielen Fällen für eine Nutzung als Aufenthaltsraum ausreichend.

Während die Schaffung von Wohnraum in Innenstadtbezirken durch Dachgeschossausbauten ein weitgehend unumstrittenes Ziel der Stadtplanung darstellt und deshalb in vielen Städten auch gefördert wird, kann die Art und Weise der Umsetzung Konflikte auslösen. So ist es zur Belichtung der künftigen Wohnräume erforderlich, zusätzliche Dachflächenfenster oder Gauben einzubauen, was die Geometrie der Dachlandschaft verändert und vor allem bei denkmalgeschützten Ensembles unerwünschte Folgen für das städtebauliche Erscheinungsbild haben kann. Dachgeschossausbau führt deshalb häufig zur Konfrontation unterschiedlicher wirtschaftlicher und ästhetischer Interessen, etwa des Strebens nach Maximierung der erzielbaren Kubatur mit den Anpassungsforderungen des Denkmal- und Ensembleschutzes.

Ein weiteres im Zusammenhang mit dem Dachgeschossausbau auftretendes, potentiell konfliktträchtiges Phänomen ist die Tendenz zur Schaffung von Luxuswohnungen in ausgebauten Dachgeschossen, etwa in Form von zusammenhängenden Penthouses oder Maisonettewohnungen. Auch bauliche Besonderheiten wie etwa Dachterrassen schaffen sehr attraktiven und damit sehr teuer vermietbaren Wohnraum. Der Zuzug der hierbei angesprochenen Zielgruppe kann in Stadtteilen mit sensiblen sozialen Milieus Gentrifizierungseffekte, also die Verdrängung der bisherigen Bevölkerung, auslösen.

Literatur

Dachausbauten in der Stadtlandschaft. Ein Vergleich der Situation in Wien, Berlin, Prag, Budapest und München, Wiener Planungswerkstatt, Werkstattbericht Nr. 63, MA 18 (Magistrat der Stadt Wien) 2004
draufsetzen – 19 realisierte und projektierte Dachausbauten, Wiener Planungswerkstatt, Werkstattbericht Nr. 62, MA 18 (Magistrat der Stadt Wien) 2004
Vienna’s Roofscape and Roofspace in: ICOMOS (Hrsg.) Heritage at Risk 2004–2005 Country Report Austria (auch im WEB verfügbar)

Weblinks

Leitfaden ökologischer Dämmstoffe (PDF; 863 kB), NABU
Wärmedämmung/Wärmedurchgangskoeffizient und die Berechnung des U-Werts

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Dachgeschossausbau&oldid=185071957“

Kategorie: Teilgebiet des Bauwesens

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  9. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/10/gmbh-gesellschaftszweck-unternehmensgegenstand-badezimmer-geschichte-ausstattung-elektrische-sicherheit-navigationsmenue-aus-aachen/
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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Maler Geschichte Basiselemente Maltechniken Schutzpatron Navigationsmenü aus Erfurt

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Maler ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Andere Bedeutungen von Maler sind unter Maler (Begriffsklärung) zu finden. Zum niederländischen Fußballspieler siehe Donyell Malen.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Zeit zwischen Barock und Impressionismus, Konzeptuale Malerei, außereuropäische Malerei Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Las Meninas, Diego Velázquez, 1656–1657

Die Malerei zählt neben der Architektur, der Bildhauerei, der Grafik und der Zeichnung zu den klassischen Gattungen der bildenden Kunst. Während Bildhauerei und Architektur dreidimensionale Werke hervorbringen, geht es in Malerei sowie in Grafik und Zeichnung in der Regel um flächige Werke. Im Gegensatz zur Zeichnung geschieht dies durch das Aufbringen von feuchten Farben mittels Pinsel, Spachtel oder anderer Werkzeuge auf einen Malgrund. Diese Techniken werden unter dem Begriff Maltechniken zusammengefasst. Nicht zu den Maltechniken gerechnet werden in der Regel Drucktechniken, auch wenn dabei mit feuchter Farbe gearbeitet wird.

Neben der Tafel- und Wandmalerei unterscheidet man ferner die Glas- und Buchmalerei sowie die Malerei auf Ton, Keramik (z. B. die griechische Vasenmalerei) oder sonstigen Untergründen (Papier, Kunststoff).

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte

1.1 Vorgeschichte
1.2 Altertum
1.3 Mittelalter
1.4 Neuzeit

1.4.1 Renaissance und Barock
1.4.2 Moderne
1.4.3 Die Malerei von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute

2 Basiselemente
3 Maltechniken
4 Schutzpatron
5 Siehe auch
6 Literatur
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Geschichte

Vorgeschichte

Höhlenmalerei aus Lascaux

Das älteste Zeugnis der Malerei sind die Höhlenmalereien mit Tierdarstellungen aus der letzten Eiszeit und dem Jungpaläolithikum. Diese Malereien und Zeichnungen, daneben aber auch Reliefs und Plastiken, sind als künstlerische Ausdrucksformen aus der Zeit von vor 35.000 bis 10.000 Jahren bekannt. Europäische Höhlenmalereien wurden vor allem in Spanien und Frankreich entdeckt, so die Wandbilder in der Höhle von Lascaux in Südfrankreich im Jahr 1940, die meist Tiermotive zeigen. Rinder, Hirsche und Pferde wurden in beeindruckender Weise dargestellt und gehören damit zu den ältesten bekannten malerischen Motiven der Menschheit.

Auch aus Afrika, Asien und Australien sind frühe Fels- und Höhlenmalereien bekannt. Im Nahen Osten gibt es schon für das Neolithikum zahlreiche Belege für frühe Malereien. Hier ist vor allem das Aufkommen von bemalter Keramik und die Wandmalerei zu nennen. Zahlreiche Reste prähistorischer Wandmalereien fanden sich im kleinasiatischen Çatalhöyük und datieren um 6000 v. Chr.

Altertum

Ägyptische Malerei um 1500 v. Chr.
Hauptartikel: Malerei der Antike

In den Kulturen des Alten Orients war die Malerei, und wohl besonders die Wandmalerei, ab 10.000 v. Chr. weit verbreitet, doch ist relativ wenig davon erhalten geblieben. Einige Beispiele stammen aus dem Palast von Mari, während aus den Palästen der Hethiter lediglich Fragmente existieren, die aber kaum ein Bild der einst vorhandenen Bemalung erlauben. Von den Assyrern sind schließlich weitere Beispiele, vor allem von Wandmalerei, bekannt. Späteren Datums sind die Wandmalereien des alten Ägyptens (ab 3000 v. Chr.) und die minoische Freskomalerei auf Kreta (ab 2000 v. Chr.). Die Malerei der alten Ägypter ist vor allem von Wandmalereien aus Grabkapellen, von Särgen und von der Bemalung von Totenbüchern bekannt.

Im dritten Jahrhundert n. Chr. bezeichnete der griechische Schriftsteller Philostratos die Malerei als eine Erfindung der Götter (Eikones 1). Durch diese und andere Aussagen antiker Autoren ist bezeugt, dass die Malerei besonders hoch angesehen war, höher sogar als die Bildhauerei. In dem antiken Griechenland wurde als Bildträger hauptsächlich Holz verwendet, außerdem Stein, Ton und Stuck. Die Verwendung von Elfenbein, Glas und Leinwand tritt kaum auf, jedoch sind nur wenige Reste der antiken griechischen Malerei erhalten. Nach dem Untergang der minoisch-mykenischen Kultur mit ihrer qualitätvollen Freskomalerei (zum Beispiel in Knossos) setzte die griechische Wandmalerei erst wieder im achten Jahrhundert v. Chr. ein.

Die Anzahl und die Art der archäologischen Zeugnisse der römischen Malerei unterscheiden sich wesentlich von der griechischen Malerei. Erhalten sind zahlreiche Zeugnisse römischer Wandmalerei, wobei es offensichtlich ein römisches Phänomen ist und nicht etwa nur Zufall der Überlieferungssituation. Plinius beklagt in seinen Naturalis Historia (35, 118) den weitgehenden Wechsel von der Tafel- zur Wandmalerei. Viele dieser Fresken stammen aus den im Jahre 79 n. Chr. verschütteten Städten Pompeji und Herculaneum.

Wandmalerei der römischen Antike

Fresko aus der Villa dei Misteri, Pompeji

Menandros, Fresko aus dem Haus des Menander, Pompeji

Fresko aus dem Tempel der Isis, Pompeji

Bestrafung des Ixion, Casa dei Vettii, Pompeji

Fresko im sogenannten „zweiten Stil“, aus dem Cubiculum der Villa dei Misteri, Pompeji

Fresko aus Herculaneum

Hercules, Fresko aus Herculaneum

Fresko aus Herculaneum

Mumienporträt aus Al-Fayyūm

Mumienporträt aus Al-Fayyūm

Mittelalter

Die Malerei der Antike überlebte vor allem in den Wandmalereien der Kirchen und Vignetten von Büchern. Im Mittelalter war daher zunächst die Buchmalerei von überragender Bedeutung. Die Tafelmalerei als Malerei auf eigenständigem Maluntergrund – also auf der Holztafel, dann auf Leinwand – entwickelte sich erst allmählich neu.

Bis in die Neuzeit hinein war die europäische Malerei, durch die kirchlichen Auftraggeber, fast ausschließlich religiös geprägt. Es kam zur Ausmalung von Kirchen und Klöstern und zur Ausschmückung von Kirchenchören und Andachtskapellen mit Altarbildern. Andere Sujets wie die Porträtmalerei, Genremalerei, Landschaftsmalerei oder das Stillleben kamen erst im späten Mittelalter und in der Malerei der Renaissance hinzu.

Wand- und Buchmalereien aus dem Mittelalter

Fresko aus einem Zyklus des Hl. Franziskus von Giotto di Bondone, Ende des 13. Jahrhunderts

Buchmalerei zum Monat „August“ aus den Très Riches Heures des Duc de Berry, 1412–1416

Buchmalerei aus dem Ingeborg-Psalter, Frankreich, um 1200

Buchmalerei, Frankreich, 1371–1372

Michelangelo Buonarroti, Das Jüngste Gericht, Sixtinische Kapelle, 1536–1541

Neuzeit

Renaissance und Barock

Eine bedeutende Entwicklung nahm die Malerei in der Renaissance mit der nachhaltigen Weiterentwicklung der Techniken der Ölmalerei, der Zentralperspektive, der Darstellung allegorischer Motive der Antike und bei der Betonung individueller Charaktere in der Menschendarstellung unter Zuhilfenahme der Kenntnisse der Anatomie.

Jan van Eyck (um 1390–1441) schuf erstmals selbständige Bildnisse und Porträts; Albrecht Dürer (1471–1528) malte 1493 das erste bekannte autonome Selbstbildnis in Europa; Albrecht Altdorfer (um 1480–1538) machte als erster Maler die Landschaft zum Hauptthema.

Vor allem die italienische Malerei der Hochrenaissance in den Städten Florenz, Venedig und Rom brachte bedeutende Werke der Maler Leonardo da Vinci (1452–1519), Michelangelo (1475–1564), Raffael (1483–1520) und Tizian (1477–1576) hervor, die in Perspektive, Form, Farbe, Ausdruckskraft und malerischer Brillanz beispielgebend sind und die Bildende Kunst Europas bis heute nachhaltig beeinflusst haben.

Gemälde aus der Zeit der Renaissance

Jan van Eyck, Die Hochzeit des Giovanni Arnolfini, 1434

Albrecht Dürer, Selbstbildnis, 1500

Raffael, Sixtinische Madonna, 1513–1514

Albrecht Altdorfer, Donaulandschaft mit Schloss Wörth, um 1522

Tizian, Kaiser Karl V. nach der Schlacht bei Mühlberg, 1548

Im 17. Jahrhundert, dem beginnenden Zeitalter des Barock, malten zahlreiche niederländische Maler Stillleben. Jan Vermeer (1632–1675) war zur selben Zeit ein Meister der Vedutenmalerei und Genremalerei. Weitere bedeutende Maler sind in Italien Michelangelo da Caravaggio, in Spanien Diego Velázquez und Bartolomé Esteban Murillo, in Frankreich Nicolas Poussin und Claude Lorrain, und in den Niederlanden Peter Paul Rubens und Rembrandt, der als Meister des Chiaroscuro (Helldunkel) gilt.

Gemälde aus der Zeit des Barock

Michelangelo da Caravaggio, Bacchus, um 1596

Peter Paul Rubens, Boreas entführt Oreithya, um 1620

Pieter Claesz, Still­leben mit Musik­instrumenten, 1623

Rembrandt, Danae, 1636–1643

Jan Vermeer van Delft, Ansicht von Delft, 1660–1661

Moderne

Kubistisches Bild von Juan Gris, Les raisins, 1916

Mit dem Aufkommen der Fotografie musste sich die Malerei neuen Herausforderungen und Aufgaben stellen, die nicht ohne Einfluss auf ihre Entwicklung im 19. Jahrhundert blieben. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die Bilder überwiegend in Künstlerateliers. Das Braith-Mali-Museum in Biberach an der Riß beherbergt solche Originalateliers.

Mit den französischen Malern des Impressionismus beginnt die Freilichtmalerei. Zu dieser Richtung gehören Camille Pissarro (1830–1903), Édouard Manet (1832–1883), Edgar Degas (1834–1917), Paul Cézanne (1839–1906), Alfred Sisley (1839–1899), Claude Monet (1840–1926), Berthe Morisot (1841–1895) und Pierre-Auguste Renoir (1841–1919). Paul Cézanne kann schon, wie in gewissem Maße auch Vincent van Gogh, Paul Gauguin und Edvard Munch, als Wegbereiter der Moderne bezeichnet werden. Gerade Cézannes Werke markieren den Übergang, löst er sich doch zunehmend von der Wiedergabe der Realität und wendet sich den Mitteln der Malerei, der reinen Form und Farbe, zu.

Wichtige Strömungen der Moderne sind in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Fauvismus, der Kubismus, der Dadaismus, der Surrealismus und die Russische Avantgarde. Nationale Besonderheiten sind der Expressionismus und die Neue Sachlichkeit (Deutschland), der Futurismus (Italien), der Kubo-Futurismus, Konstruktivismus und der Suprematismus (Russland) sowie der Vortizismus (England). Eine weitere Entwicklung der Kunst der Moderne ist die Abstrakte Malerei, die sich wiederum in Form unterschiedlicher Stile darstellt. Weitere wichtige Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts sind der Tachismus und weitgehend nach 1950 das Informel. Legendäre Maler wie Piet Mondrian (1872–1944), Kasimir Malewitsch (1879–1935) und Pablo Picasso (1881–1973) haben die Malerei des 20. Jahrhunderts künstlerisch entscheidend geprägt.

Die Malerei von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute

In der bipolaren Welt des Kalten Krieges schlug auch die Kunst und mit ihr die Malerei zwei Wege ein. In der sowjetischen Einflusssphäre wurde sie vornehmlich zu staatstragender Propaganda verpflichtet (u. a. Sozialistischer Realismus). Bekannte Maler im Sozialismus waren Willi Sitte, Bernhard Heisig, Werner Tübke. Die westliche Welt spielte dagegen bis in die achtziger Jahre hinein die Gedanken der Moderne weiter. Es fand eine stetige Erweiterung des Kunstbegriffes statt (Konzeptkunst, Fluxus, Happening). Die klassischen Kategorien, von Malerei, Bildhauerei, Graphik verloren immer mehr an Gewicht.

Die fünfziger Jahre waren geprägt von größtenteils abstrakt expressiven oder konstruktiven Tendenzen, die unter den Begriffen Informel, Tachismus, amerikanischer „abstrakter Expressionismus“ und Konkrete Kunst zusammengefasst werden können, in denen die Malerei noch eine wesentliche Rolle spielt. Mit der wirtschaftlichen Konsolidierung der westlichen Hemisphäre und ihrem kulturellen Zentrum New York spaltete sich die Kunstwelt ab den sechziger Jahren in einen formalistischen Zweig, Minimal Art und letztendlich Konzeptkunst auf der einen Seite, in die Pop Art auf der anderen Seite auf. Letztere bezieht sich auf die bunte Werbe- und Mediensprache und baut somit auch auf das gemalte und repräsentative Bild (u. a. Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, in Deutschland als „kapitalistischer Realismus“ mit Gerhard Richter, Sigmar Polke).

Der schnelle Wechsel der verschiedensten Stile (Action Painting, Op Art, Art brut, Fotorealismus, Hard Edge etc.; s. a. Stilrichtungen in der Malerei) fand in den achtziger Jahren mit dem Einläuten der Postmoderne ein Ende, zugleich sorgten die „Neuen Wilden“ (u. a. Jörg Immendorff, Walter Dahn, Kurt Schulzke, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Salomé; Georg Baselitz, A.R. Penck und Markus Lüpertz entstammen einer älteren Generationen, gewannen aber in jener Zeit sehr an Gewicht) und die „Transavantgarde“ (darunter Sandro Chia, Enzo Cucchi, Francesco Clemente) für eine Renaissance des expressiven gemalten Bildes.

Die Auseinandersetzung mit den neuen digitalen Medien prägten die Tendenzen der neunziger Jahre, während der Fall der Berliner Mauer, 1989, auch international den Boden für junge Maler und Malerinnen bereitete, die ihre Ausbildung an Hochschulen von Leipzig, Berlin und Dresden erfahren hatten und später ab der Jahrtausendwende zum Teil unter dem Begriff der „Neuen Leipziger Schule“ zusammengefasst wurden (insbesondere Neo Rauch). Das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts beschäftigte sich malerisch vornehmlich mit einer teils mythologisierenden Aufarbeitung des vergangenen Jahrhunderts (z. B. Jonathan Meese oder Andy Hope 1930). Das gemalte Bild wurde immer mehr zu einem Stilmittel unter vielen, um die Aussage des Künstlers zu transportieren. Hier zählte auch keine Diskussion mehr, sei sie nun figurativ, expressiv, oder konstruktiv. Weitere bedeutende Maler nach 1945 waren Frank Stella, Barnett Newman, Jasper Johns, Asger Jorn, Martin Kippenberger, Jackson Pollock, Günther Förg, Wolf Vostell, Imi Knoebel und Anselm Kiefer.

Aus soziologischer Sicht gehört die breite Masse an Malern besonders oft zu den Working Poor, das heißt zu den Personen, die trotz Arbeit in Armut leben.[1]

Basiselemente

Die Basiselemente von Gemälden sind die Intensität, die Farbe und der Farbton und der Rhythmus. Bei Gemälden der zeitgenössischen Kunst werden zusätzlich nicht-traditionelle Basiselemente beschrieben.[2] Die Intensität eines Gemäldes wird durch Schattierung, Kontrastierung und den Einsatz von benachbarten Elementen mit unterschiedlichen Farbintensitäten definiert. Das Nebeneinanderstellen von Bildelementen mit der gleichen Farbintensität kann nur symbolische Differenzierung hervorrufen.[3] Die Wahrnehmung der Farbe und des Farbtons ist subjektiv, kann aber kulturell unterschiedliche psychologische Effekte hervorrufen. So wird die Farbe Schwarz im Westen eher mit Trauer in Verbindung gebracht, während die Farbe der Trauer im Osten weiß ist. Es gibt zahlreiche Theorien der Farbenlehre von bekannten Künstlern, Wissenschaftlern und Autoren wie Goethe, Kandinsky und Newton. Der Rhythmus ist im Bild abstrakt definiert als eine Pause innerhalb einer Sequenz und beschreibt die Verteilung von Formen, Farben und Schattierungen.[4] Die nicht-traditionellen Basiselemente wurden durch moderne Künstler eingeführt und umfassen Techniken, die durch die traditionellen Basiselemente nicht erfasst werden. Dies sind z. B. Collagen oder der Einsatz von Materialien wie Sand, Stroh oder Holz für die Verleihung von Texturen.

Maltechniken

Hauptartikel: Maltechnik
Maltechniken des Altertums

Die bevorzugten Maltechniken im Altertum waren die Enkaustik und die Temperamalerei. Es wurde auf Holz, Ton (Vasenmalerei), Stein oder auf den frischen Putz gemalt (siehe Freskenmalerei). Aufgrund der geringen Menge von archäologischen Zeugnissen lässt sich das Farbenspektrum der Antike nur sehr unzureichend rekonstruieren. Es wurde jedoch beobachtet, dass sich die Farben Rot und Blau am besten erhalten haben.

Siehe auch: Malerei der Antike

Schutzpatron

Der Evangelist Lukas ist der Schutzpatron der Kunstmaler.

Siehe auch

Liste von Malern
Straßburger Manuskript
Trattato della Pittura
Harmonie (Malerei)
Digitales Malen
Maler und Lackierer
Kategorien:
Techniken der Malerei
Stilrichtungen in der Malerei
Artikel über Maler (und die alphabetische Liste von Malern)
Artikel über Gemälde
Konzeptkunst
Wandmalerei
Deckenmalerei

Literatur

Allgemeines
Wendy Beckett: Die Geschichte der Malerei. 8 Jahrhunderte in 455 Meisterwerken. Verlag K. Müller, Köln 2004, ISBN 3-89893-387-3.
Ernst Gombrich: Die Geschichte der Kunst. Phaidon, Berlin, ISBN 978-0-7148-9137-8.
Egon von Vietinghoff: Handbuch zur Technik der Malerei. DuMont, Köln 1983, ISBN 3-7701-1519-8.
Geschichte der Malerei: Epochen, Stile, Künstler, Meisterwerke, Dorling Kindersley, 2015, ISBN 978-3831028252
Altertum
Hugo Blümner: Technologie und Terminologie der Gewerbe und Künste bei Griechen und Römern. Olms, Hildesheim 1995, ISBN 3-487-02384-9 (4 Bde., Repr. d. Ausg. Leipzig 1884), siehe Bd. 3, S. 159–187.
Vinzenz Brinkmann (Hrsg.): Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur. Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek, München 2003, ISBN 3-933200-08-3. (Ausstellungskatalog)
Vinzenz Brinkmann: Die Polychromie der archaischen und frühklassischen Skulptur. Biering & Brinkmann, München 2003, ISBN 3-930609-19-3.
Valentina Manzelli: La policromia nella statuaria greca arcaica. L’Erma, Rom 1994, ISBN 88-7062-854-X.
Harald Mielsch: Römische Wandmalerei. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1632-0.
Ingeborg Scheibler: Griechische Malerei der Antike. Beck, München 1994, ISBN 3-406-38492-7.
Monika Trümper: Griechische Malerei. In: Tonio Hölscher: Klassische Archäologie. Grundwissen. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1653-3, S. 277–292.
Annegret Laabs, Uwe Gellner, (Hrsg.): Heute: Malerei. JOVIS Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86859-247-4.
Werner Hirschfeld: Die Geschichte der römischen Fassadenmalerei im 16. und 17. Jahrhundert. Europäischer Hochschulverlag, Bremen 2011, ISBN 978-3-86741-642-9.

Weblinks

 Wiktionary: Malerei – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Gemälde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

↑ Laut Mikrozensus: Armut trotz Erwerbstätigkeit (Memento vom 10. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF-Datei; 413 kB), Download am 25. September 2012.

↑ Oxford Dictionary of Modern and Contemporary Art

↑ Intensity (Memento des Originals vom 29. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.artapprenticeonline.com

↑ Fachvokabular Kunst

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4037220-0 (AKS)

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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Autokrane einer GmbH aus Potsdam

gesellschaft gesellschaft kaufen kosten Autokrane gmbh auto kaufen oder leasen GmbH Gründung
Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Rupprecht Löhr Autokrane GmbH .Sitz der Gesellschaft ist Potsdam

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Tageslichtsysteme Produkte für die Lichtlenkung Virtual Skylight Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 498457,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Hartfried Weiß eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 87231,
b. Rosemarie Barthel eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 36884,
c. Hiltrud Kurth eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 374342.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Potsdam vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Potsdam, 10.05.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Digitaldruck einer GmbH aus Leipzig

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Gretel Sauertrunk Digitaldruck Gesellschaft mit beschränkter Haftung .Sitz der Gesellschaft ist Leipzig

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Luft Lichtstreuung Zusammensetzung Physikalische Größen der Luft Luftverunreinigung und Luftreinhaltung Kulturelle Bedeutung Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 163655,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Heinzkarl Scheffler eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 110499,
b. Gunthard Schwarz eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 29724,
c. Siegfrieda Ullmann eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 23432.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Leipzig vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Leipzig, 10.05.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Bilanz der Hardy Büttner Bäckereien und Konditoreien Gesellschaft mbH aus Düsseldorf

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Bilanz
Hardy Büttner Bäckereien und Konditoreien Gesellschaft mbH,Düsseldorf

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 6.248.443 2.460.491 461.048
II. Sachanlagen 8.631.926 7.991.143 855.960
III. Finanzanlagen 448.346
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 5.854.014 8.204.556 8.183.935
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 6.382.716 163.007 3.071.745
III. Wertpapiere 6.056.670 7.344.829 4.347.079
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 6.483.283 6.191.144
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.956.680 2.721.960 1.137.721
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.743.746 9.977.887
II. Kapitalr?cklage 7.632.768 6.574.866
III. Gewinnr?cklagen 3.265.545 1.058.223
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 6.586.050 6.434.688
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 7.201.465 7.765.961
B. R?ckstellungen 2.683.132 9.561.956
C. Verbindlichkeiten 8.127.010 1.315.059
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.553.099 8.882.970
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Hardy Büttner Bäckereien und Konditoreien Gesellschaft mbH,Düsseldorf

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 1.663.405 3.407.114
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 7.087.527 9.747.340
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 9.689.830 7.150.535 2.819.085 5.746.501
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
4.495.364 7.066.164
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.229.784 686.509
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 4.022.845 4.851.744
Jahresfehlbetrag 1.724.230 766.591
5. Jahres?berschuss 4.829.632 9.256.998
6. Verlustvortrag aus dem 2018 7.241.457 7.995.177
7. Bilanzverlust 315.222 3.827.508


Entwicklung des Anlageverm?gens
Hardy Büttner Bäckereien und Konditoreien Gesellschaft mbH,Düsseldorf

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 4.429.865 7.416.687 1.593.469 7.012.997 6.978.644 9.620.479 8.228.056 4.531.744 8.503.450 9.791.462
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.838.858 5.590.978 9.538.802 7.528.689 2.741.513 2.357.888 3.275.190 7.136.878 9.324.053 5.404.974
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 7.723.388 3.346.898 256.719 9.347.619 4.013.490 4.986.351 8.604.618 1.254.947 2.981.529 8.819.840
4.982.456 7.311.394 6.236.527 6.475.925 4.324.392 3.215.172 6.096.405 2.552.449 7.646.916 4.599.856
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.343.911 5.485.775 190.835 1.882.714 3.014.464 2.832.348 4.140.602 6.189.654 9.869.227 3.464.656
2. Genossenschaftsanteile 1.594.629 7.592.615 6.711.554 1.751.348 6.940.235 725.044 6.637.700 5.544.853 1.879.992 9.519.229
4.364.693 6.762.448 6.830.624 601.221 3.238.374 1.155.016 3.716.393 9.234.780 3.607.466 1.363.310
3.834.637 5.851.378 6.749.085 3.925.472 7.634.092 9.663.549 6.657.821 1.774.695 5.853.204 6.527.048

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Treuhandvertrag der Dana Burmeister Photovoltaik Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Hamburg

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GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Dana Burmeister Photovoltaik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, (Hamburg)

(nachstehend “Treugeber” genannt)

und

Ingelotte Schaefer Renovierungen Ges. m. b. Haftung, (Trier)

(nachstehend “Treuhänder” genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Gelsenkirchen), auf dem Konto Nr. 6929875 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: “Treugut”) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 281.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Hamburg, Datum):

Für Dana Burmeister Photovoltaik Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Für Ingelotte Schaefer Renovierungen Ges. m. b. Haftung:

________________________________ ________________________________


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Treuhandvertrag der Anouschka Seemann Systemhäuser Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Cottbus

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GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Anouschka Seemann Systemhäuser Gesellschaft mit beschränkter Haftung, (Cottbus)

(nachstehend “Treugeber” genannt)

und

Jons Brice Stellenvermittlungen Ges. mit beschränkter Haftung, (Offenbach am Main)

(nachstehend “Treuhänder” genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Mainz), auf dem Konto Nr. 5773754 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: “Treugut”) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 302.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Cottbus, Datum):

Für Anouschka Seemann Systemhäuser Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Für Jons Brice Stellenvermittlungen Ges. mit beschränkter Haftung:

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Bilanz der Hermelinda Schweinsteiger Nachhilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Lübeck

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Bilanz
Hermelinda Schweinsteiger Nachhilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Lübeck

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 1.221.008 5.312.573 1.224.615
II. Sachanlagen 9.915.689 4.268.262 2.987.311
III. Finanzanlagen 6.432.545
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 5.149.681 9.996.487 2.811.691
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 6.546.989 6.100.850 1.390.647
III. Wertpapiere 3.980.234 4.204.802 4.245.317
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 7.918.393 1.683.872
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.533.185 8.837.282 2.552.121
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.873.192 5.268.701
II. Kapitalr?cklage 9.187.966 9.963.311
III. Gewinnr?cklagen 799.699 7.439.374
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 5.183.562 812.430
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 3.527.453 5.551.939
B. R?ckstellungen 1.933.438 8.740.026
C. Verbindlichkeiten 6.676.555 1.849.127
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.008.289 9.563.866
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Hermelinda Schweinsteiger Nachhilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Lübeck

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 8.181.672 8.057.970
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 9.560.353 993.364
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 4.604.960 5.661.203 2.284.011 8.485.194
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
9.766.005 6.429.329
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.403.587 1.449.877
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 3.962.514 5.240.869
Jahresfehlbetrag 3.901.999 5.735.707
5. Jahres?berschuss 509.571 3.089.965
6. Verlustvortrag aus dem 2018 5.699.018 1.209.270
7. Bilanzverlust 529.339 882.580


Entwicklung des Anlageverm?gens
Hermelinda Schweinsteiger Nachhilfe Gesellschaft mit beschränkter Haftung,Lübeck

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 1.921.700 3.956.793 6.334.520 3.755.139 2.696.820 3.011.075 5.504.266 5.605.109 2.574.941 3.685.939
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.663.079 2.135.294 4.579.304 8.168.039 7.696.498 6.763.316 6.653.234 7.462.504 3.192.645 3.056.822
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 8.812.382 7.055.160 8.197.692 2.714.382 2.790.867 8.607.263 5.704.347 8.389.885 9.716.533 6.133.687
9.172.466 1.638.234 9.990.481 5.506.986 5.293.373 2.687.301 8.418.061 797.640 8.192.410 993.003
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.383.579 1.855.490 3.028.298 8.862.884 9.923.529 724.796 5.626.200 6.576.764 8.087.300 8.718.846
2. Genossenschaftsanteile 9.533.586 6.899.683 5.774.006 7.731.278 9.514.065 8.464.873 6.338.541 5.218.413 6.854.759 6.055.075
1.352.100 6.027.225 7.593.309 1.342.581 1.534.212 2.886.683 3.929.883 9.852.274 3.584.323 2.122.293
845.277 7.867.903 3.877.783 3.773.576 6.730.787 3.801.313 4.398.372 2.356.987 378.077 2.485.673

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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Altenheime Begriffserklärung Situation in Deutschland Unterscheidung nach Trägern Kritik an den Bezeichnungen „Betreutes Wohnen“ als Alternative Organisatorisches Ärztliche Versorgung Besondere Altenheime Navigationsmenü aus Wuppertal

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Altenheim (Begriffsklärung) aufgeführt.

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Modernes Seniorenheim in Augsburg-Haunstetten-Siebenbrunn

Ein Altenheim – Feierabendheim, Feierabendhaus, Seniorenheim oder Seniorenresidenz – ist eine Wohneinrichtung für alte Menschen, in der sie Betreuung und Pflege erhalten können. Das Wort “Altenheim” wird zunehmend als Synonym für Pflegeheim benutzt.

Inhaltsverzeichnis

1 Begriffserklärung
2 Situation in Deutschland
3 Unterscheidung nach Trägern
4 Kritik an den Bezeichnungen
5 „Betreutes Wohnen“ als Alternative
6 Organisatorisches
7 Ärztliche Versorgung
8 Besondere Altenheime
9 Siehe auch
10 Literatur
11 Weblinks
12 Einzelnachweise

Begriffserklärung

Allgemeinsprachlich wird Altenheim als Bezeichnung des Oberbegriffs für jede Form der stationären Fremdversorgung im hohen Alter gebraucht. Fachsprachlich ist das Altenheim dagegen das mittlere Glied zwischen Altenwohnheim und Altenpflegeheim in einer nach dem Schweregrad der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit der Bewohner differenzierenden Dreigliedrigkeit stationärer Altenpflegeeinrichtungen:

Altenwohnheim – Der Bereich Wohnen hat hier das größte Gewicht – andere Leistungen werden nur in geringem Umfang angeboten.
Altenheim – Hierbei besteht eine (noch) geringe Pflegebedürftigkeit, das selbstbestimmte Leben überwiegt. Dienstleistungen wie Säubern und Aufräumen im Zimmer, Speisenversorgung werden regelmäßig in Anspruch genommen. Die Bewohner führen keinen eigenen Haushalt.
Altenpflegeheim – Die stationäre Pflege ausgeprägt pflegebedürftiger Menschen steht in diesen Einrichtungen rund um die Uhr im Vordergrund.

Die alternative und landläufig gängige Bezeichnung „Altersheim“ (mit „s“) wird als Fachterminus meist vermieden, weil das Heim für „die Alten“ betrieben wird.

Während die öffentliche Wahrnehmung von Altenheimen von den Aufgaben der Altenpflege beherrscht wird, schreiben Profis: „Das Versorgungsangebot einer Pflegeeinrichtung bestand noch nie nur aus Pflege. Moderne, lebensweltlich orientierte Einrichtungen haben sich dem Normalitätsprinzip und der Teilhabe ihrer Bewohnerer verschrieben.“[1]

Situation in Deutschland

Wilde-Haus in Plau am See

In Deutschland gibt es unter dem Überbegriff „Alten- oder Seniorenheim“ meist eine dreistufige Versorgung: Altenwohnheim, Altenheim und Altenpflegeheim. Am verbreitetsten sind die Altenpflegeheime. Die Zahl der Pflegeheime stieg in Deutschland von 2003 auf 2005 um sieben Prozent auf 10.424 Heime, im Jahr 2015 waren es insgesamt 13.596 Pflegeeinrichtungen.[2] Sie bieten vollstationäre Dauerpflege an.

In Deutschland bestimmt das Pflegeversicherungsrecht (SGB XI) und Sozialhilferecht (SGB XII) die Rahmenbedingungen für die Anerkennung und Finanzierung von Einrichtungen der stationären Altenpflege. Auf der Grundlage schließen Kostenträger und Heimträger Rahmenvereinbarungen, in denen auch Qualitäts-Mindeststandards definiert werden. Die Heim-Mindestbauverordnung (HeimMindBauVO) bzw. die baurechtlichen Vorschriften der Länder stellen baurechtliche Anforderungen und das landesrechtlich geregelte Heimrecht normiert die Betriebsbedingungen und die Mitbestimmungs- und Verbraucherrechte der Bewohner. Alten- und Pflegeheime unterliegen der Heimaufsicht (oft angesiedelt bei den Stadt- oder Kreis-Sozialämtern, aber auch bei den Gesundheitsämtern). Diese achtet unter anderem darauf, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen an die personelle Ausstattung eingehalten werden. Im Auftrag der Pflegekassen führt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Qualitätsprüfungen der Heime durch.

Viele Einrichtungen kritisieren, dass sie aufgrund verschärfter Leistungsvergütungsregelungen nicht mehr genügend Personal bzw. nicht ausreichend qualifiziertes Personal beschäftigen bzw. bezahlen könnten. Nach einem allerdings umstrittenen Bericht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) starben im Jahr 2004 in deutschen Altenheimen mindestens 10.000 Menschen wegen mangelhafter Versorgung. Nach Meinung der Referentin für Gesundheits- und Pflegepolitik beim SoVD, Gabriele Hesseken, ist die Lage in vielen der 8.440 Alteneinrichtungen mit insgesamt 717.000 Plätzen (Stand 2006) dramatisch: „es [handelt] sich um die größte soziale und humane Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg“.

Eine für Altenhilfe zuständige Bundessozialministerin Renate Schmidt (SPD) monierte im Herbst 2004 öffentlich, dass eine geprüfte Altenpflegekraft durchschnittlich ein Drittel der Arbeitszeit mit überflüssigen Organisations- und Dokumentationsarbeiten verbringe. Diese Zeit solle besser für die Pflege und Betreuung der Bewohner verwendet werden.

Unterscheidung nach Trägern

Institutionell werden Altenheime oft von staatlichen Trägern (in der Regel Gemeinde oder Kreis), freigemeinnützigen (kirchlichen oder karitativ-sozialen Organisationen) oder privaten Betreibern mit unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Zielen unterhalten.
Ihr Anteil beträgt in Deutschland, bezogen auf die Unterbringungszahlen, etwa

Staatliche Träger

etwa 10 %

freigemeinnützige Organisationen(1)

etwa 30–60 %

Stiftungen, denen Gewinnstreben untersagt ist

etwa 1–5 %

Private Betreiber (Kleinbetriebe)

etwa 15 %

Private Betreiber (Kettenbetriebe)

unter 15 %

(1)Bei den „freigemeinnützigen Organisationen“ gibt es große regionale Unterschiede. Weitere Erläuterung unter Non-Profit-Organisation.

Träger der staatlichen oder der freigemeinnützigen Altenhilfe erhalten, wenn sie ein Altenwohn- und Pflegeheim bauen, zum Teil zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln. Private und kommerzielle Betreiber erhalten fast keine Förderung. Die Betriebskostenfinanzierung für alle Einrichtungen der Altenhilfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist gesetzlich unterschiedlich geregelt. Dabei wird von einer amtlichen Stelle ein Vergütungssatz pro Tag und Bewohner festgesetzt, der die Wohnungskosten (Unterkunfts-, Hotelkosten), die Betreuung und Verpflegung und die Pflege in Form von Tagespauschalen getrennt enthält. Der Bewohner bezahlt mit seinen Rentenbezügen sowie durch Inanspruchnahme der staatlichen oder der privaten Pflegeversicherung.

Von Stiftungen errichtete Gebäude wurden früher als „Stift“ bzw. „Wohnstift“[3] bezeichnet.

Kritik an den Bezeichnungen

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Die Bezeichnung Altenheim wird oft mit „Abschieben“ verbunden. Um das zu vermeiden, werben manche Altenheimbetreiber mit Euphemismen wie „Seniorenresidenz“. Weiterhin sollte man berücksichtigen, dass auch jüngere Menschen, die – nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung (Schlaganfall) – ständiger Pflege bedürfen, dauerhaft in einem Pflegeheim wohnen. Wenn also nicht ausschließlich alte Menschen in der Einrichtung leben sollen, ist die Bezeichnung Pflegeheim zutreffend und nicht Altenheim.

„Betreutes Wohnen“ als Alternative

Viele betagte Menschen ziehen es vor, ihre letzten Lebensjahre möglichst selbstbestimmt beispielsweise in einer Einrichtung für betreutes Wohnen zu verbringen. Im Idealfall handelt es sich dabei um Gebäude oder Siedlungen mit Seniorenwohnungen in altengerechter barrierefreier Bauweise. Der Begriff „Betreutes Wohnen“ ist nicht normiert oder geschützt; solche Einrichtungen weisen daher große Unterschiede auf. Die älteren und teilweise chronisch kranken Bewohner von entsprechenden Wohnanlagen werden durch ambulante Dienste regelmäßig oder auf Abruf betreut (bei leichter Pflegebedürftigkeit oder vorübergehender Erkrankung). Diese Leistungen können von privaten oder gemeinnützigen ambulante Pflegediensten oder Sozialstationen durchgeführt und einzeln oder pauschal als Gesamtpaket abgerechnet werden. Oft betreiben auch die Träger von Alten- und Pflegeheimen zugleich Einrichtungen für betreutes Wohnen und nutzen dazu gemeinsame Ressourcen. Im günstigsten Fall wird das Prinzip Wohnen bis zum Lebensende angeboten, das es dem Bewohner ermöglicht, auch bei schwerer Pflegebedürftigkeit nicht aus seinem gewohnten eigenen Lebensbereich ausziehen und in eine Pflegeeinrichtung umziehen zu müssen.

Als relativ neue Entwicklung in diesem Bereich sind ambulant betreute Wohngemeinschaften und hier insbesondere die sogenannten Demenzwohngemeinschaften hervorzuheben.[4] Auch körperlich pflegebedürftige Senioren werden in Senioren-Wohngemeinschaften ambulant betreut. In der Regel ziehen die Senioren zusammen, wenn sie noch agil sind, um nicht alleine leben zu müssen. Wird ein Mitbewohner pflegebedürftig, übernimmt ein Pflegedienst die Pflege. Eine qualifizierte „Betreuungsinstanz“ ist für das Gelingen einer Senioren-Wohngemeinschaft entscheidend. Eine weitere Alternative des betreuten Wohnens ist die Mehrgenerationen-WG. Junge Familien leben dort mit pflegebedürftigen Senioren zusammen, Pflegepersonal von außen übernimmt die professionelle Pflege. So können sich die gesunden Bewohner um die Schwachen kümmern, müssen es aber nicht. Auch wenn Senioren diese Art der Wohngemeinschaft mit bisher Unbekannten häufig gezwungen wählen, weil ein Leben alleine zuhause unmöglich ist, hilft die Gemeinschaft gegen Vereinsamung. Die Bewohner teilen Freud und Leid, betrauern gemeinsam Todesfälle und freuen sich über Geburten.

Organisatorisches

Die Kosten der stationären Pflegeleistungen werden in Deutschland unterteilt in Pflegekosten (Pflegesatz), Kosten für Unterkunft und Verpflegung, Investitionskosten und Zusatzkosten für Wahlleistungen. Diese Kosten sind die Grundlage für die Bemessung des Heimentgeltes. Außerdem gibt es Refinanzierungsmöglichkeiten für Ausbildungskosten. Kostenpflichtig ist der Heimbewohner, der in Deutschland im Regelfall Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung hat, die einen Anteil der pflegebezogenen Kosten übernimmt. Die weiteren Anteile am Heimentgelt müssen privat aus dem Einkommen und/oder dem Vermögen aufgebracht werden, oder durch Unterhaltsleistungen der unterhaltspflichtigen Angehörigen. Reichen diese Mittel nicht aus, besteht in Deutschland Anspruch auf Hilfe zur Pflege als Leistung der Sozialhilfe.

In der Vergangenheit wurden Altenheime oft mit Überschüssen im Verhältnis zum Investitions-Aufwand und -Risiko betrieben. Allerdings weigern sich die Kostenträger inzwischen in den so genannten Pflegesatzverhandlungen, tarifliche Vorgaben bei der Personalkostenkalkulation anzuerkennen. Die Folge ist, dass freigemeinnützige oder kommunale Altenheime, die in der Regel weiterhin Tariflöhne zahlen, heute oft erhebliche Einbußen hinnehmen müssen, die bis zur Unterdeckung reichen können. Private Träger haben diese Probleme dagegen meist nicht, da sie in der Bezahlung ihrer Mitarbeiter im Regelfall tariflich nicht gebunden sind bzw. Haustarifverträge ausgehandelt haben.

Der Bau und der Betrieb von Altenheimen ist in allen genannten Ländern gesetzlich geregelt.

Ärztliche Versorgung

Obwohl in solchen Heimen sehr viele Bewohner mit zum Teil mehreren und schweren Krankheiten und Behinderungen leben, ist die allgemein- und fachärztliche Versorgung unzureichend. So hat eine Studie der Stiftung „Daheim im Heim“ 2005 durch eine Befragung von 782 Heimen mit 65.000 Plätzen festgestellt, dass es nur in acht dieser 782 Heime angestellte Heimärzte gibt. Bei 81 Prozent der Bewohner wurden keine Arztbesuche außerhalb des Heimes verzeichnet.[5] An dieser Situation hat sich seither nichts Grundlegendes verändert. Als eine Ursache dafür wird oft die unzureichende Honorierung der Ärzte angegeben. Prinzipiell stellt die Gesundheitspolitikerin Ursula Lehr als Mitautorin der Studie fest: „Wie oft könnte eine Facharztbehandlung nicht nur der Lebensqualität und größeren Selbstständigkeit der Bewohner helfen, sondern auch den Pflegeaufwand reduzieren.“[6][7] 2013 gab das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information eine umfangreiche Publikation zu diesem Problem heraus.[8] Weil das Thema öffentlich kaum bewusst und von den Medien nur sehr selten aufgegriffen wird, hat die Initiative Nachrichtenaufklärung es im Jahr 2011 an die 5. Stelle der am meisten vernachlässigten Themen gesetzt.[9]

Besondere Altenheime

Giuseppe Verdi stiftete in Mailand die Casa di Riposo per Musicisti, ein Altenheim für 60 Musiker und Opernsänger.[10] Die Légion étrangère unterhält in Puyloubier eines von vielen Altenheimen. Die Vaterstädtische Stiftung bietet in Hamburg betreutes Wohnen für ältere Menschen an. Das noch als Alten- und Pflegeheim genutzte Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck) gehört zum Weltkulturerbe. In den Neuen Ländern betreibt die Volkssolidarität viele Altenheime (auch für Alkoholkranke).

Eine Sonderform in der Schweiz ist das Dienstbotenheim Oeschberg (Koppigen). Dort werden seit Jahren Knechte und Mägde, die in das Rentenalter gekommen sind, in ihrer gewohnten Umgebung bis ins hohe Alter begleitet. Diese alten Menschen verrichten weiterhin Arbeiten im Stall, Haushalt oder Wald, wie sie es gewohnt sind, und im Umfang an ihre Fähigkeiten angepasst. Diese Wohnform wird immer weniger nachgefragt, weil es in der Schweiz immer weniger ehemalige Knechte und Mägde gibt. Es ermöglicht aber diesen Menschen, ihr einfaches Leben, das aus Arbeit besteht, bis an ihr Lebensende weiterzuführen.[11]

Siehe auch

Augustinum Gruppe
Pflegeskandal
Markus Breitscheidel

Literatur

Susanne Aeschbach: Freiwilligenarbeit in Alters- und Pflegeheimen. Diplomarbeit. Edition Soziothek, Bern 2003, ISBN 3-03796-031-0.
Martin Heinzelmann: Das Altenheim – immer noch eine „totale Institution“? Eine Untersuchung des Binnenlebens zweier Altenheime. Cuvillier, Göttingen 2004, ISBN 3-86537-276-7 (Rezension in socialnet).
Martin Huber, Siglinde A. Siegel: Autonomie im Alter. Leben und Altwerden im Pflegeheim – Wie Pflegende die Autonomie von alten und pflegebedürftigen Menschen fördern. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 2005, ISBN 3-87706-688-7.
Kenan H. Irmak: Der Sieche. Alte Menschen und die stationäre Altenhilfe in Deutschland 1924–1961. Klartext, Essen 2002, ISBN 3-89861-004-7 (Sven Lind: Rezension, in socialnet.de, 28. Januar 2003).
Christian Jagsch, Irmgard Wintgen-Samhaber (Hrsg.): Lebensqualität im Seniorenheim. Medizinische, psychotherapeutische und soziologische Aspekte. Trauner Verlag, Linz 2005, ISBN 3-85487-789-7.
Bernhard Mann: Angebotsstruktur Altenheime – am Beispiel einer Großstadt (Nürnberg). In: Aktuelle Gerontologie. Thieme, Stuttgart/New York 1982, S. 176–179.
Bernhard Mann: Altenheimeintritt und soziale Strategien. In: Bernhard Claußen, Karlheinz Filipp, Klaus Wasmund (Hrsg.): Materialien zur sozialwissenschaftlichen Forschung. (MaSoFo) Band 3. Haag+Herchen, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-89228-117-3.
Andreas Reeg: Knechte und Mägde, Das andere Altersheim. Benteli, Bern 2006, ISBN 3-7165-1433-0.
Corina Salis Gross: Der ansteckende Tod. Eine ethnologische Studie zum Sterben im Altersheim. Campus, Frankfurt 2001, ISBN 3-593-36867-6.
Helfert Obermüller: Neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens im Alter. Suedwestdeutscher Verlag fuer Hochschulschriften, 2011, ISBN 978-3-8381-2365-3.

Weblinks

 Commons: Altenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Altenheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Altenhilfestrukturen (Memento vom 20. Oktober 2007 im Internet Archive)

Einzelnachweise

↑ Böttjer, Monika und Paaßen, Urte: Qualitätsprüfungen als Chance. Stehen Sie zu dem, was Sie leisten!, erschienen in der Zeitschrift „Pro Hauswirtschaft“, Ausgabe 3|2017, Seiten 12-15, Vincentz Verlang, Hannover

Staat & Gesellschaft – Pflege - Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 20. Juli 2017 (deutsch). 

Stift, das – Eintrag im Duden, abgerufen am 18. Juli; vgl. auch Eintrag zu „Wohnstift“

↑ Siehe auch Homepage Bundesarbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung in ambulant betreuten WGs

↑ Johannes Hallauer, Christel Bienstein, Ursula Lehr und Hannelore Rönsch: SÄVIP – Studie zur ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen. Vincentz Network, Hannover 2005, ISBN 3-87870-138-1.

↑ Eckart Roloff: Wo bleiben die Ärzte in Altenheimen? In: Dr. med. Mabuse, Heft 162 vom Juli/August 2006, S. 8, ISSN 0173-430X.

↑ Fernsehsendung „report aus Mainz“ vom 18. August 2008 zur ärztlichen Versorgung in Heimen.

↑ Katrin Balzer et al.: Beschreibung und Bewertung der fachärztlichen Versorgung von Pflegeheimbewohnern in Deutschland heraus.

↑ http://www.derblindefleck.de/top-themen/top-themen-2010-und-2011/20102011-top-5/

↑ Verdis Casa di Riposo (Die Zeit, 1956)

↑ Weiteres siehe Homepage Dienstbotenheim Oeschberg

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4068590-1 (AKS)

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Treuhandvertrag der Ehrentrudis Frick Altmetallhandel GmbH aus Karlsruhe

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GmbH Treuhandvertrag

zwischen

Ehrentrudis Frick Altmetallhandel GmbH, (Karlsruhe)

(nachstehend “Treugeber” genannt)

und

Friedlinde Alabonheur Multimedia Gesellschaft mbH, (Rostock)

(nachstehend “Treuhänder” genannt)

1. Vertragsgegenstand

1.1. Der Treugeber beauftragt hiermit den Treuhänder, in eigenem Namen, aber auf Rechnung und Gefahr des Treugebers die bei der Bank (Offenbach am Main), auf dem Konto Nr. 2675274 verbuchten Vermögenswerte (im folgenden kurz: “Treugut”) zu halten und zu verwalten. Der Treuhänder handelt dabei als Beauftragter im Sinne des deutschen Rechts. Er hat das Recht, Stellvertreter zu ernennen und mit schriftlichem Widerruf abzuberufen.

1.2. Der Treuhänder verwaltet das Treugut nach den Weisungen des Treugebers oder von ihm schriftlich bezeichneter Stellvertreter.

Der Treuhänder ist berechtigt, die Befolgung von Weisungen abzulehnen, die nach seiner Auffassung mit dem Gesetz in Widerspruch stehen. Liegen keine Weisungen vor, so ist der Treuhänder verpflichtet, solche vom Treugeber oder seinen Stellvertretern einzuholen. Bei Gefahr im Verzug sowie wenn Weisungen nicht zeitgerecht eingeholt werden können oder eintreffen, handelt der Treuhänder selbständig, nach bestem Wissen und Gewissen.

1.3. Der Treuhänder anerkennt, dass sämtliche auf dem unter Ziff. 1.1. hiervor erwähnten Konto verbuchten Vermögenswerte sowie deren Ertrag vollumfänglich Eigentum des Treugebers sind und wird sie diesem jederzeit auf erste Aufforderung hin zu unbeschwerter Verfügung herausgeben. Vorbehalten bleiben die Rechte des Treuhänders gemäss Art. 401 OR.

1.4. Den Parteien sind die Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes bekannt. Der Treuhänder bestätigt hiermit, dass er diesen Auftrag im Einklang mit den ent-sprechenden Bestimmungen des Geldwäschereigesetzes sowie überhaupt mit den übrigen gesetzlichen Bestimmungen ausüben kann.

2. Haftung

Das Risiko für die Verwaltung und Erhaltung des Treugutes liegt vollumfänglich beim Treugeber. Der Treugeber verpflichtet sich und seine Rechtsnachfolger, den Treuhänder weder selber zu belangen durch Dritte, über die der Treuhänder die Kontrolle ausübt oder die ihrerseits in einem Dienst- oder anderen rechtlichen Verhältnis zu ihm stehen, haftbar machen zu lassen für die Tätigkeiten in Ausübung dieses Treuhandmandates, sowie allgemein ihn von allen Ansprüchen, die gegen ihn aus der Mandatsausübung geltend gemacht werden können, freizustellen und schad- und klaglos zu halten. Vorbehalten bleibt die Haftung des Treuhänders aufgrund der Sorgfaltpflicht, die ihn gemäss Art. 398 OR als Beauftragten trifft, wobei diese Haftung auf rechtswidrige Absicht oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt wird (Art. 100 Abs. 1 OR).

3. Honorar

Der Treugeber verpflichtet sich, den Treuhänder für die gestützt auf diesen Treuhandvertrag erbrachten Dienstleistungen nach Zeitaufwand zu entschädigen. Als Grundlage dient ein Stundenhonorar von mindestens EUR. 370.–. Ferner wird der Treugeber dem Treuhänder alle Auslagen und Verwendungen ersetzen, die diesem im Zusammenhang mit der Ausübung des Treuhandmandates anfallen. Es gilt als vereinbart, dass das jährliche Honorar mindestens 1,5 % des Bruttobetrags des am Anfang des Kalenderjahres angelegten Vermögens betragen soll.

4. Geheimhaltung

Der Treuhänder ist verpflichtet, das Treuhandverhältnis und insbesondere die Identität des Treugebers gegenüber Behörden und Privatpersonen geheimzuhalten. Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht bestehen in denjenigen Fällen, in denen der Treuhänder ohne die Offenlegung des Treuhandverhältnisses sowie der Identität des Treugebers persönliche Nachteile erlitte (z.B. infolge Zurechnung des Treugutes zum steuerbaren Vermögen des Treuhänders) oder in denen er von Gesetzes wegen zur Offenlegung verpflichtet werden kann (wie z.B. in Erfüllung der Bestimmungen des Gesetzes über die Geldwäsche sowie im Zuge eines Strafverfahrens). In solchen Ausnahmefällen ist der Treuhänder ausdrücklich von der Geheimhaltungspflicht befreit soweit die Verhältnisse es erfordern.

5. Weitere Bestimmungen

5.1 Abänderungen und/oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

5.2. Auf diesen Vertrag ist deutsches Recht anwendbar.

5.3. Als Gerichtsstand für allfällige Streitigkeiten aus diesem Vertrag anerkennen die Parteien die ordentlichen Gerichte am Sitz des Treugebers.

(Karlsruhe, Datum):

Für Ehrentrudis Frick Altmetallhandel GmbH: Für Friedlinde Alabonheur Multimedia Gesellschaft mbH:

________________________________ ________________________________


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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Zauberkünstler Bezeichnungen Geschichte Zauberkünstler und „echte“ Zauberer Zaubererverbände Meisterschaften Bekannte Zauberkünstler Navigationsmenü aus Köln

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Ein Zauberkünstler, auch Illusionist oder Magier, ist ein Künstler der darstellenden Zauberkunst, der mit den Möglichkeiten wissenschaftlicher Erkenntnissen und Techniken scheinbar die physikalischen Naturgesetze aufzuheben vermag: Dinge erscheinen, verschwinden, verwandeln sich und können sogar schweben. Auch das vermeintliche “Gedankenlesen” gehört dazu.

Inhaltsverzeichnis

1 Bezeichnungen
2 Geschichte
3 Zauberkünstler und „echte“ Zauberer
4 Zaubererverbände
5 Meisterschaften
6 Bekannte Zauberkünstler
7 Literatur
8 Weblinks
9 Einzelnachweise

Bezeichnungen

Die alternative Bezeichnung „Magier“ kommt vom Namen zoroastrischer Priester, der Mager. Sie bezieht sich zunächst auf den Zauberer, der über tatsächliche oder vorgestellte magische Fähigkeiten verfügt. Zauberkünstler verwenden diese Eigenbezeichnung, um die vorgeführte Illusion psychologisch zu verstärken und in die Nähe des Übernatürlichen zu rücken. Weitere Alternativen sind Taschenspieler, Gaukler, Illusionisten sowie Entfesselungskünstler, Mentalisten etc.

Geschichte

Über Menschen, die sich durch Anwendung von Tricks als ernsthafte Zauberer ausgaben, finden sich in der Geschichte zahlreiche Belege, etwa über Tempelmagier, die ihre Klientel durch Wissensvorsprung über physikalische Gesetze wie etwa Aeolipile zu Opfern veranlassten. Viele spätere Zaubertricks haben einen kriminellen Ursprung wie Falschspiel, Taschendiebstahl, Vortäuschung spiritistischer Phänomene oder Fakirtricks. Jedoch wurde bereits auf hellenistischen Marktplätzen das klassische Kunststück des „Becherspiels“ beobachtet, das rein zu Unterhaltungszwecken diente. Das erste Buch, in dem konkrete Zauberkunststücke unter Ausnutzung naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Tricks beschrieben werden, ist De viribus quantitatis („Die Kraft der Zahlen“) des mit Leonardo da Vinci befreundeten Franziskaners Luca Pacioli um 1500. Das Buch wurde jedoch nie verbreitet und geriet in der Universität von Bologna in Vergessenheit. Als erstes verbreitetes Buch mit Trickerklärungen gilt The Discoverie of Witchcraft von Reginald Scot (1584). Es diente der Volksaufklärung, da etwa während der Zeit der Hexenverfolgung in allem, was man nicht verstand, Teufelswerk erblickt wurde. Ein Anleitungsbuch für Taschenspielertricks mit dem Titel Hocus Pocus Iunior. The anatomie of Legerdemain erschien 1634 in London.

Erst im 18. Jahrhundert wurde für die bis dahin nur als „Taschenspiel“ bekannte Kunst der Begriff „Zauberei“ oder „Zauberkunst“ verwendet, der ursprünglich eine rein magische Bedeutung hatte. Das erste bekannte Zaubertheater eröffnete Joseph Pinetti Ende des 18. Jahrhunderts in Berlin. Die Zauberkunst erfuhr im 19. Jahrhundert eine Aufwertung, als Jean Eugène Robert-Houdin, John Henry Anderson und Alexander Heimbürger begannen, sie zeitgemäß und stilvoll wie die etablierten Künste zu präsentieren. Um 1900 hatten Zauberkünstler und sonstige Kuriositätenkünstler als Entertainer Konjunktur. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts reisten Zauberkünstler mit aufwändigen Illusionsshows („Goldenes Zeitalter der Zauberkunst“).

Zauberkünstler und „echte“ Zauberer

Ließen Zauberkünstler früher noch bisweilen offen, welcher Natur ihre „Wunder“ waren, so ist Derartiges heute die Ausnahme. Dennoch werden Zauberkunststücke von manchen Zeitgenossen als echte Zauberei interpretiert. Dazu regen insbesondere die sogenannten Mentalisten an, die zwar vorgeben, es ihrem Publikum zu überlassen, ob die Darbietung als Realität oder Illusion bewertet werden soll, aber in Wirklichkeit gerade mit diesem Aberglauben spielen und ihn dadurch nähren.

Traditionell fühlten sich prominente Zauberkünstler als Trickexperten dazu aufgerufen, Trickbetrüger auf dem Gebiet des scheinbar Übersinnlichen zu entlarven, so etwa John Henry Anderson, John Nevil Maskelyne, Houdini, Dunninger, Milbourne Christopher, James Randi, Derren Brown und Penn & Teller.

Zaubererverbände

Siehe auch: Liste der FISM-Mitglieder

Amateur- und Profizauberer sind sowohl national organisiert etwa im Magischen Zirkel von Deutschland, Magischen Klub Wien in Österreich, Magischen Ring der Schweiz, The Magic Circle im Vereinigten Königreich als auch international zum Beispiel in der Fédération Internationale des Sociétés Magiques oder der International Brotherhood of Magicians. Die Society of American Magicians wählt seit 1967 herausragende Zauberer aus aller Welt in eine Hall of Fame.[1]

Meisterschaften

In Deutschland finden alle drei Jahre, veranstaltet durch den Magischen Zirkel von Deutschland, die Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst statt. Neben den Preisträgern in den Sparten wird seit 2008 auch der Titel Deutscher Meister der Zauberkunst vergeben. Jeweils im Folgejahr führt die internationale Dachorganisation Fédération Internationale des Sociétés Magiques mit den World Championships of Magic die Weltmeisterschaft durch. Auch dort wird neben den Spartensiegern mit dem Grand-Prix-Gewinner ein Gesamtweltmeister gekürt.

Bekannte Zauberkünstler

Liste der Weltmeister der Zauberkunst
Liste der Europameister der Zauberkunst
Deutscher Meister der Zauberkunst
Magier des Jahres und Schriftsteller des Jahres
Society of American Magicians Hall of Fame
Liste von Zauberkünstlern
Meisterschaft der Zauberkünstler in Österreich

Literatur

Alexander Adrion: Die Kunst zu zaubern. 1978. ISBN 978-3-7701-1064-3
Oliver Erens: Zauberei für Dummies. Wiley, Weinheim 2011. ISBN 978-3-527-70638-9
Felderer/Strouhal: Rare Künste. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Zauberkunst.
Ricky Jay: Sauschlau & Feuerfest. Menschen, Tiere. Sensationen des Showbusiness. 1988. ISBN 978-3-921785-50-8
Natias Neutert: You Can Make Magic. Transl. by Doris Beer, 1982. ISBN 0-207-14843-0
James Randi: Conjuring. 1992. ISBN 978-0-312-09771-4
Jim Steinmeyer: Hiding the Elephant. How Magicians Invented The Impossible An Learned To Disappear. (1. Aufl. 2003), 2006. ISBN 978-3-211-33385-3
Gisela und Dietmar Winkler: Das große Hokuspokus. Aus dem Leben berühmter Magier. 1982. ISBN 978-3-362-00336-0
Wittus Witt: Zaubern und Verzaubern. 2008. ISBN 978-3-89089-862-9
Jochen Zmeck: Wunderwelt Magie. 1966. ISBN 978-3-8004-1017-0

Weblinks

Magicnook Magier-Kurzbiographien (englisch)
Kurzbiografien zahlreicher Zauberkünstler (deutsch)
„Magische Welt“: Fachzeitschrift für Zauberkunst
Lexikon der Zauberkunst: Zauber-Pedia

Einzelnachweise

↑ Website der Society of American Magicians, SAM Hall of Fame

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4190545-3 (AKS)

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Kategorien: ZauberkünstlerBeruf (Kleinkunst)

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Bilanz der Agathe Wächter Betonwerke Ges. mit beschränkter Haftung aus Duisburg

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Bilanz
Agathe Wächter Betonwerke Ges. mit beschränkter Haftung,Duisburg

Bilanz
Aktiva
Euro 2019
Euro
2018
Euro
A. Anlageverm?gen
I. Immaterielle Verm?gensgegenst?nde 3.263.467 3.680.340 6.972.732
II. Sachanlagen 3.898.245 2.855.866 5.926.909
III. Finanzanlagen 4.147.762
B. Umlaufverm?gen
I. Vorr?te 7.206.790 7.416.117 7.994.473
II. Forderungen und sonstige Verm?gensgegenst?nde 3.162.679 7.353.178 6.997.334
III. Wertpapiere 8.758.113 2.324.681 1.654.147
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 4.604.895 6.855.244
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.922.405 6.924.965 2.785.263
Summe
Passiva
2019
Euro
2018
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.167.700 749.601
II. Kapitalr?cklage 1.553.505 4.761.282
III. Gewinnr?cklagen 3.558.744 8.610.809
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 584.766 3.591.963
V. Jahres?berschuss/Jahresfehlbetrag 3.885.082 1.827.491
B. R?ckstellungen 6.755.430 7.465.423
C. Verbindlichkeiten 8.700.224 653.676
D. Rechnungsabgrenzungsposten 321.289 4.627.133
Summe


Gewinn- u. Verlustrechnung
Agathe Wächter Betonwerke Ges. mit beschränkter Haftung,Duisburg

Gewinn- und Verlustrechnung
01.01.2019 – 01.01.2019 01.01.2018 – 01.01.2018
? ? ? ?
1. Sonstige betriebliche Ertr?ge 4.701.439 7.428.080
2. Personalaufwand
a) L?hne und Geh?lter 2.043.251 2.695.913
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen f?r Altersversorgung und Unterst?tzung 590.759 9.296.430 9.593.247 9.248.873
– davon f?r Altersversorgung ? 0,00 (2018 ? 0,00)
Abschreibungen
auf Verm?gensgegenst?nde des Umlaufverm?gens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft ?blichen Abschreibungen ?berschreiten
1.621.111 1.247.395
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.853.768 8.376.356
4. Ergebnis der gew?hnlichen Gesch?ftst?tigkeit 7.069.800 778.734
Jahresfehlbetrag 1.161.619 1.237.501
5. Jahres?berschuss 1.428.336 2.615.125
6. Verlustvortrag aus dem 2018 5.898.783 4.887.080
7. Bilanzverlust 1.225.935 6.383.550


Entwicklung des Anlageverm?gens
Agathe Wächter Betonwerke Ges. mit beschränkter Haftung,Duisburg

Entwicklung des Anlageverm?gens
Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 Zug?nge Abg?nge 01.01.2019 01.01.2019 01.01.2019
I. Sachanlagen
1. Grundst?cke, grundst?cksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundst?cken 8.379.044 5.011.017 8.111.042 5.134.474 2.476.440 6.811.266 5.688.151 2.697.730 1.438.400 389.590
2. Technische Anlagen und Maschinen 125.810 3.381.652 2.985.503 616.570 2.678.082 2.578.751 9.765.443 4.199.194 3.726.147 3.619.212
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Gesch?ftsausstattung 2.575.551 795.947 4.297.946 3.637.171 1.933.449 5.626.282 6.152.296 7.732.233 513.363 7.278.231
4.115.783 8.792.407 2.289.249 2.226.825 3.926.882 4.665.689 8.938.092 9.515.033 7.263.420 376.492
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.804.624 7.289.230 3.658.144 2.790.128 7.805.801 6.236.227 5.268.880 7.571.244 435.421 8.895.027
2. Genossenschaftsanteile 1.190.456 2.910.973 9.590.975 5.388.403 6.448.144 1.524.424 1.014.685 2.600.440 9.156.657 1.428.048
9.778.671 3.272.441 220.456 2.067.920 5.399.266 4.047.338 6.633.610 4.337.358 3.562.372 3.897.030
4.613.851 3.366.996 1.186.261 8.171.995 6.057.125 8.892.062 4.408.223 1.326.005 6.463.307 4.743.645

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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Hanswalter Geiger Grabsteine Gesellschaft mbH aus Freiburg im Breisgau

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Hanswalter Geiger Grabsteine Gesellschaft mbH

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.HanswalterGeigerGrabsteineGesellschaftmbH.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

Hanswalter Geiger Grabsteine Gesellschaft mbH
Hanswalter Geiger
D-47700 Freiburg im Breisgau
Registernummer 36490
Registergericht Amtsgericht Freiburg im Breisgau

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.HanswalterGeigerGrabsteineGesellschaftmbH.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

****************************************************************************************************

§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Hanswalter Geiger Grabsteine Gesellschaft mbH
Hanswalter Geiger
D-47700 Freiburg im Breisgau
Registernummer 36490
Registergericht Amtsgericht Freiburg im Breisgau
E-Mail info@HanswalterGeigerGrabsteineGesellschaftmbH.de
Telefax 042548524
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

****************************************************************************************************

§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Hanswalter Geiger Grabsteine Gesellschaft mbH
Hanswalter Geiger
D-47700 Freiburg im Breisgau
E-Mail info@HanswalterGeigerGrabsteineGesellschaftmbH.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

****************************************************************************************************

§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 06601 156084
E-Mail: info@HanswalterGeigerGrabsteineGesellschaftmbH.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Familienfeier Anlässe für Familienfeste Navigationsmenü aus Mülheim an der Ruhr

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In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Leider nur eine Liste und keine Informationen darüber, welche Funktion solche Feste für die Familie haben. Was hat z.B. Karneval mit Familie zu tun? Außerdem ist die Liste eurozentrisch (wenn nicht sogar deutschlandlastig). Ein Blick nicht nur in die einschlägige Fachliteratur, sondern auch über den Tellerrand des deutschsprachigen Raumes wäre dem Artikel sehr zuträglich. In China z.B., das konfuzianisch geprägt und damit stark auf die Familie orientiert ist, gibt es echte Familienfeiern (z.B. das Qingming Festival und das Neujahrsfest), deren Funktion gar nicht so sehr im Amüsieren, sondern darin besteht, die Familie zusammenzuhalten und zu stärken. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Als Familienfest werden private Feste und Veranstaltungen bezeichnet, die entweder im Rahmen der Familie oder aus Anlass familiärer Ereignisse begangen werden.

Anlässe für Familienfeste

Häufig finden Familienfeste zu folgenden Ereignissen statt:

Geburt bis Grundschule:
religiös: Taufe, vergleichbare Initiations-Riten (z. B. Judentum: Darstellung im Tempel), Namensweihe
Reinheitsriten, sog. Babypinkeln u. ä.
Eintritt in Kindergarten oder Volksschule, Erstkommunion
Jugend und Ausbildung:
Anlässe wie Einschulung, Übergabe einer Schultüte etc.
Schulerfolge oder erster Fünfer, Zeugnisfeier oder Ferienbeginn
Aufnahme in Jungschar, als Pfadfinder oder als Ministrant
Beginn der Lehrzeit oder der Mittelschule
Firmung bzw. Konfirmation, Jugendweihe
Schul- und Lehrabschluss, Gesellen-, Meisterprüfung etc., Fahrprüfung
Matura/Abitur, Studienabschluss (Feier nach Sponsion, Promotion usw.), nach Ernennungen usw.
Verlobung, Vorabend der Hochzeit (Polterabend etc.), Feier des Hochzeitstages
Geburtstagsfeier und Namenstage, Tauftag oder Patentag
Pensionierung, Krankensalbung, Begräbnis und Zehrung, Todestag
Feste im Jahresgang:
Adventfeier, Weihnachten, Familientreffen, Silvester oder Neujahr
Faschingsfest oder kleine Party
jüdische Seder-Feier, Ostereier-Suche, Emmausgang
Pfingstwanderung, Sonnenwende
Startfeste in und Geschenke zu Schulbeginn
Halloween, Barbarazweige
Nikolaus, Weihnachtssingen u.v.m.

Weblinks

 Wiktionary: Familienfest – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Familienfest&oldid=172963892“

Kategorie: FamilienfestVersteckte Kategorie: Wikipedia:Lückenhaft

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Top 10 bilanz:

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Muster Gruendungsprotokoll der Mike Hoffmann Fleischerei Gesellschaft mbH aus Potsdam

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Musterprotokoll für die Gründung einer Mehrpersonengesellschaft mit bis zu drei Gesellschaftern

UR. Nr. 32209

Heute, den 07.05.2019, erschienen vor mir, Hartmut Hagenthaler, Notar mit dem Amtssitz in Potsdam,

1) Frau Belinda Burghardt,
2) Herr Ruppert Meyer,
3) Herr Curt Langner,

1. Die Erschienenen errichten hiermit nach ? 2 Abs. 1a GmbHG eine Gesell?schaft mit beschränkter Haftung unter der Firma
Mike Hoffmann Fleischerei Gesellschaft mbH mit dem Sitz in Potsdam.

2. Gegenstand des Unternehmens ist Noten Navigationsmenü.

3. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 80626 Euro (i. W. acht null sechs zwei sechs Euro) und wird wie folgt übernommen:

Frau Belinda Burghardt uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 64287 Euro
(i. W. sechs vier zwei acht sieben Euro) (Geschäftsanteil Nr. 1),

Herr Ruppert Meyer uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 14388 Euro
(i. W. eins vier drei acht acht Euro) (Geschäftsanteil Nr. 2),

Herr Curt Langner uebernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 1951 Euro
(i. W. eins neun fünf eins Euro) (Geschäftsanteil Nr. 3).

Die Einlagen sind in Geld zu erbringen, und zwar sofort in voller Höhe/zu
50 Prozent sofort, im Übrigen sobald die Gesellschafterversammlung ihre Einforderung beschliesst.

4. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wird Herr Mike Hoffmann,geboren am 10.10.1995 , wohnhaft in Potsdam, bestellt.
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des ? 181 des Bürger?lichen Gesetzbuchs befreit.

5. Die Gesellschaft trägt die mit der Gründung verbundenen Kosten bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro, höchstens jedoch bis zum Betrag ihres
Stammkapitals. Darüber hinausgehende Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis der Nennbeträge ihrer Geschäftsanteile.

6. Von dieser Urkunde erhält eine Ausfertigung jeder Gesellschafter, beglau?bigte Ablichtungen die Gesellschaft und das Registergericht (in elektroni?
scher Form) sowie eine einfache Abschrift das Finanzamt ? Körperschaft?steuerstelle ?.

7. Die Erschienenen wurden vom Notar Hartmut Hagenthaler insbesondere auf Folgendes hingewiesen:

Hinweise:
1) Nicht Zutreffendes streichen. Bei juristischen Personen ist die Anrede Herr/Frau wegzulassen.
2) Hier sind neben der Bezeichnung des Gesellschafters und den Angaben zur notariellen Identi?tätsfeststellung ggf. der Güterstand und die Zustimmung des Ehegatten sowie die Angaben zu einer etwaigen Vertretung zu vermerken.
3) Nicht Zutreffendes streichen. Bei der Unternehmergesellschaft muss die zweite Alternative ge?strichen werden.
4) Nicht Zutreffendes streichen.


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Top 7 businessplan:

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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Pizzerien einer GmbH aus Stuttgart

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Lenard Wimmer Pizzerien Ges. mit beschränkter Haftung .Sitz der Gesellschaft ist Stuttgart

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Geschenkartikel Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 406822,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Tim Kramer eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 357178,
b. Henrik Baumann eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 20570,
c. Alheide Witte eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 29074.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Stuttgart vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Stuttgart, 06.05.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


175 immobiliengesellschaft insbesondere verpachtung und vermietung eigener wohnanlagen und gewerbeeinheiten gmbh kaufen gmbh kaufen gute bonität gmbh kaufen finanzierung

174 im und export von waren aller art transport und spedition gmbh kaufen gmbh kaufen ohne stammkapital gmbh kaufen risiken


Top 10 satzung:

  1. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/bilanz-der-sylvester-streicher-aerzte-gesellschaft-mbh-aus-remscheid/
  2. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-kampfsportschulen-einer-gmbh-aus-offenbach-am-main/
  3. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-elektriker-einer-gmbh-aus-koblenz/
  4. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/bilanz-der-hasso-heiler-pfahlgruendungen-gesellschaft-mbh-aus-koblenz/
  5. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/businessplang-der-renate-funke-berufsbildung-ges-mit-beschrnkter-haftung-aus-trier/
  6. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/05/businessplang-der-margarethe-buchner-altersvorsorge-gmbh-aus-wolfsburg/
  7. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/05/mustersatzung-gmbh-muster-gesellschaftsvertrag-fr-spielwaren-einer-gmbh-aus-osnabrck/
  8. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/bilanz-der-anni-kaufmann-lampen-und-leuchten-gesellschaft-mit-beschrnkter-haftung-aus-mannheim/
  9. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/businessplang-der-christella-la%c2%bcck-statiken-gmbh-aus-chemnitz/
  10. http://www.gmbhkaufenshop.de/2019/05/06/businessplang-der-sylke-fischer-schrankenanlagen-gesellschaft-mbh-aus-augsburg/
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Businessplang der Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH aus Augsburg

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Muster eines Businessplans

Businessplan Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH

Sylke Fischer, Geschaeftsfuehrer
Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH
Augsburg
Tel. +49 (0) 5732959
Fax +49 (0) 7337254
Sylke Fischer@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH mit Sitz in Augsburg hat das Ziel Schrankenanlagen in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Schrankenanlagen Artikeln aller Art.

Die Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH hat zu diesem Zwecke neue Schrankenanlagen Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Schrankenanlagen ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Schrankenanlagen Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Schrankenanlagen eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 4 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2019 mit einem Umsatz von EUR 100 Millionen und einem EBIT von EUR 2 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) Traudi Rosenberger, geb. 1946, Augsburg
b) Ira Kohler, geb. 1988, Münster
c) Rico Steinbach, geb. 1944, Wirtschaftsjuristin, Herne

am 1.3.206 unter dem Namen Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH mit Sitz in Augsburg als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 610000.- gegruendet und im Handelsregister des Augsburg eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 37% und der Gruender e) mit 29% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Friseur Bezeichnungen Aufgaben und Dienstleistungen Ausbildung Schutz des Kunden Schutz der Arbeitnehmer Bekannte Friseure Sonstiges Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von Sylke Fischer, CEO, Adina Brainstormer CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2021 wie folgt aufgestockt werden:
10 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
17 Mitarbeiter fuer Entwicklung
16 Mitarbeiter fuer Produktion
28 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Augsburg im Umfange von rund 50000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 9 Millionen und einen EBIT von EUR 451000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
elnachweise

Bezeichnungen
Barbier in Rom (2006)
Freiluftbarbier in Peking (1995)
Das Wort leitet sich aus dem Französischen ab, wo das Verb friser so viel wie „kräuseln“ bedeutet. Der Begriff Friseur war im Französischen nie sehr gebräuchlich und ist mittlerweile ausgestorben. Ursprünglich lautete die „offizielle“ weibliche Form der Berufsbezeichnung im Deutschen Friseuse. Friseur war im Deutschen seit Ende des 17. Jahrhunderts geläufig. Nach und nach setzte sich statt Friseuse die Bezeichnung Friseurin durch.[3] Heutzutage wird auch der Begriff Stylistin verwendet.[4]
Die ältere deutsche Bezeichnung war Frisierer, Haar(e)schneider, Haarkräusler oder Barbier (letzteres für den Herrenfriseur).[5]
Nach zwei klassischen Komödien wird die Bezeichnung „Figaro“ gelegentlich als Synonym für einen Friseur verwendet.
Beide Komödien – Der Barbier von Sevilla und Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit wurden Gegenstand berühmter Opern:

Der Barbier von Sevilla von Gioacchino Rossini und
Le nozze di Figaro (die Hochzeit des Figaro) von Wolfgang Amadeus Mozart.
Die Friseursalons in Deutschland trugen lange Zeit überwiegend lediglich den Namen des Betreibers. Etwa um die Jahrtausendwende wurden, besonders in Großstädten, Salonnamen mit Wortspielen Mode, zum Beispiel „Vier Haareszeiten“.
Zahlreiche Friseursalons unterscheiden – abhängig von der Berufserfahrung – unterschiedliche Leistungsstufen, die sich für die Kunden auch in einer entsprechend höheren Vergütung niederschlagen. Unterschieden werden hierbei häufig die folgenden Stufen, die allerdings nicht einheitlich geregelt sind:

Jung-Stylist: Friseur in fortgeschrittenem Ausbildungsstadium oder ausgelernte Fachkraft mit 1–4 Jahren Berufserfahrung
Stylist: Fachkraft mit abgeschlossener Ausbildung und mindestens einem oder mindestens 3 Jahren Berufserfahrung
Top-Stylist: Fachkraft mit mindestens 3 oder mindestens 5 Jahren Berufserfahrung
Master-Stylist: Friseurmeister
Aufgaben und Dienstleistungen
Friseure arbeiten in Friseursalons, in Theatern oder besuchen die Kunden zu Hause. Zu ihren Tätigkeiten gehören das klassische Waschen, Schneiden (trocken und nass) und Föhnen sowie die Rasur. Darüber hinaus beraten sie ihre Kunden, geben ihnen Empfehlungen zur Haargestaltung und vertreiben meist auch Haarpflegeprodukte. Weiterhin werden Haare gefärbt (Haare, Wimpern, Augenbrauen), getönt oder mit Strähnen (American Colors, Folien-, Hauben-, Kamm- und Handschuhsträhnen, Painting) versehen sowie eingelegt mittels Lock- bzw. Wasserwellwicklern, mit Dauer- bzw. Kaltwellen oder Volumenwellen versehen. Zur Pflege werden oft Haarkuren angeboten. Zu besonderen Anlässen fertigen sie Galafrisuren, Hochsteckfrisuren, können aber zumeist auch Haarverlängerungen und Haarverdichtungen durchführen.
Über das klassische Geschäft hinaus gehört zum Tätigkeitsfeld allgemein die Typberatung, Augenbrauen zupfen sowie Wimpernkolorieren und Wimpern-Waving, die Maniküre sowie der Bereich der Kosmetik.

Ausbildung
Deutschland
Friseur ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Die Ausbildung zum Friseur dauert drei Jahre.[6] Als Weiterbildungsmöglichkeit steht der Weg zum Friseurmeister offen.

Österreich
In Österreich macht man eine dreijährige Lehre zum/r Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in).[4] Die Meisterprüfung erfolgt zum Friseurmeister.
Das Berufsbild umfasst neben dem eigentlichen Friseursgewerbe auch Perückenmacherei, Haut- und Nagelpflege sowie dekorative Kosmetik (Schminken).

Schweiz
Die Lehre zum Coiffeur EFZ bzw. Coiffeuse EFZ dauert in der Schweiz drei Jahre.[7]
Als Weiterbildung steht der Weg zum Coiffeur mit eidgenössischen Fachausweis (Berufsprüfung) offen und danach zum Coiffeur mit eidgenössischem Diplom (Höhere Fachprüfung). Das eidgenössische Diplom entspricht in etwa dem Meisterbrief in Deutschland.

USA

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinrei

Bei den Produkten lit. a) ? d) handelt es sich um gaengige, erprobte Produkte, die im Wesentlichen aus den USA importiert werden. Bei den Produkten e) handelt es sich ausschliesslich um Erfindungen der Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH, vgl. Ziffer 2.2.

Das Produkteangebot rundet saemtliche Beduerfnisse eines Kunden fuer die Umsetzung seines Projektes zu deutlich tieferen Preisen als diejenige der Konkurrenz ab. Mit jedem Verkauf erfolgt eine Beratung des Kunden vor Ort. Zudem geniesst er den Vorteil, innovative neue Produkte dank der ausgewiesenen Fachkompetenz von Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH kennenzulernen.

2.2. Produkteschutz

Die Spezialprodukte der Sylke Fischer Schrankenanlagen Gesellschaft mbH sind mit den Patenten Nrn. 235.468, 894.933 sowie 993.357 in der Bundesrepublik Deutschland, Deutschland, Oesterreich, Frankreich und Italien bis 2047 geschuetzt.

2.3. Abnehmer

Das Unternehmen ist vollstaendig abhaengig vom Endkonsumenten. Es besteht ein grosses Potenzial. Erkannt wurde auch, dass der Anfangspreis und die Beratung eine sehr wesentliche Rolle beim Einkauf spielen. Die Nachrage ist eng verknuepft mit dem eigentlichen Markt, der in Ziffer 3 nachstehend eingehend beschrieben wird.

3. Markt

3.1. Marktuebersicht

Gemaess eigener Einschaetzung betraegt derzeit das Marktvolumen in der Bundesrepublik Deutschland rund EUR 199 Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland sind heute 813000 Personen im Schrankenanlagen Segment taetig und geben im Durchschnitt rund EUR 433000.- pro Jahr fuer Equipment aus. Aufgrund der durchgefuehrten Befragungen und eigener Einschaetzung besteht in den naechsten 6 Jahren ein markantes Wachstum. Wir rechnen bis ins Jahr 2029 mit knapp einer Verdoppelung des Volumens.

Neue technische Entwicklungen sind nur in unwesentlichen Teilbereichen zu erwarten.

3.2. Eigene Marktstellung

Die eigene Marktstellung ist mit EUR 1 Millionen noch unbedeutend. Die massive Nachfrage in unserem Shop am bisherigen Domizil laesst aber ein grosses Potential fuer Marktgewinne erwarten. Wir strengen einen Marktanteil in den naechsten 4 Jahren von 7 0% an, was einem Umsatz von rund EUR 216 Millionen entsprechen duerfte.

3.3. Marktbeurteilung

Schrankenanlagen ist in der Bundesrepublik Deutschland im Trend! Schrankenanlagen hat sich in der Bundesrepublik Deutschland in den vergangenen fu4 Jahren zu einem Trend entwickelt, die nicht nur aeltere, sondern vor allem Personen beiderlei Geschlechts in den Altersjahren 24 ? 53 anspricht. Diese Annahme wird durch die um mehr als 4 0% jaehrlich wachsenden Mitgliederzahlen der Bundesrepublik Deutschlanderischen IHKs gestuetzt. V

Die notwendige Ausbildung zur Ausuebung im Sektor Schrankenanlagen wird von den einzelnen Orten reichlich angeboten. Aber auch im Ausland sind Pruefungen in Kombination mit Ferien machbar und beliebt. In der Branche bestehen derzeit noch lokal sehr verschiedene staatliche und politische Huerden fuer die Erstellung und den Betrieb von Schrankenanlagen Produktionsanlagen. Die Entwicklung der vergangenen drei Jahre hat aber gezeigt, dass der Boom nicht mehr aufzuhalten ist und auch den Mittelstand der Bevoelkerung erfasst hat.

Das Kaufverhalten der Kunden duerfte unterschiedlich sein. Es ist von folgender Marktaufteilung auszugehen:

Regionen Marktanteil Tendenz
DeutschBundesrepublik Deutschland 54 %
England 35%
Polen 23%
Oesterreich 15%
Oesterreich 74%

Substitutionsmoeglichkeiten bestehen in dem Sinne, als auch Schrankenanlagen durch andere Sport- und Freizeitaktivitaeten verdraengt werden koennte. Derzeit bestehen allerdings derart viele und zersplitterte Sport- und Freizeittrends, dass sich bis heute kein anderer starker Trend herausbilden konnte.

Erfahrungen in den USA und England, der Geburtsstaette der Schrankenanlagen, zeigen, dass mit der starken Abdeckung von Shops und Plaetzen der Markt wohl gesaettigt ist, aber nach wie vor ein bescheidenes Wachstum von rund 60% vorhanden ist. Im Vergleich zur USA ist die Platzdichte in der Bundesrepublik Deutschland rund 54 mal kleiner.

4. Konkurrenz

4.1. Mitbewerber

Im Moment werden wir von kleinen Shops der einzelnen Gemeinden und einigen kleineren Shops konkurrenziert. Die meisten dieser Shops bieten sehr renommierte Marken zu 20 ? 54% hoeheren Preisen im Vergleich zu den USA an. Wir befuerchten, dass sich in den naechsten Jahren auch Grossverteiler diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen koennten und zu klar tieferen Preisen vertreiben wuerden. Es ist kaum zu erwarten, dass die Konkurrenz ihre Strategien aendern wird. Sie werden die Hochpreispolitik weiter verfolgen, da sie ansonsten aufgrund ihres hohen Fixkostenanteils keine ueberlebenschancen haetten.

4.2. Konkurrenzprodukte

Weil wir neben wenigen Eigenmarken vor allem Handelsprodukte einsetzen werden, sind wir von Konkurrenzprodukten mehrheitlich unabhaengig.

5. Marketing

5.1. Marktsegmentierung

Kundensegemente:

Marktgebiete:

5.2. Markteinfuehrungsstrategie

Erschliessung der Marktgebiete

5.3. Preispolitik

Preise bewegen sich rund 10% unter den Preisen der Mitbewerber.

5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort

Wir wollen Verkaufspunkte (POS) sukzessive auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. in der ganzen Bundesrepublik Deutschland einrichten. Zusaetzlich sind wir in den groessten Verbaenden der Bundesrepublik Deutschland vertreten. Weiter werden wir an Messen aller Art teilnehmen. Der heutige Standort dient einerseits als POS und als Verwaltungszentrum und Zentrallager. Sukzessive werden auf der Basis der Markteinfuehrungsstrategie gemaess Ziffer 5.2. neue Verkaufsstandorte eingerichtet und betrieben.

5.5. Werbung / PR

Die Werbung/PR wird zielgerichtet ueber Radio, Fernsehen, Zeitungen und Mailings lanciert.

5.6. Umsatzziele in EUR 191000

Produkte 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ist Soll Soll Soll Soll Soll
Sets 5?000 19?000 33000 231?000 509?000 753?000
Zubehoer inkl. Kleidung 2?000 21?000 39000 255?000 557?000 629?000
Trainingsanlagen 5?000 30?000 90000 230?000 493?000 997?000
Maschinen 5?000 30?000 68000 108?000 510?000 905?000
Spezialitaeten 8?000 16?000 52000 192?000 545?000 772?000

6. Standort / Logistik

6.1. Domizil

Alle notwendigen Raeumlichkeiten des Unternehmens werden gemietet.

6.2. Logistik / Administration

Die personellen Ressourcen werden der Umsatzentwicklung und der Schaffung von neuen POS laufend angepasst. Die heute verwendete EDV genuegt den heutigen und kuenftigen Anforderungen mindestens bis zu einer Umsatzentwicklung von EUR 52 Millionen.

7. Produktion / Beschaffung

7.1. Produktionsmittel

Die fuer die Entwicklung und Produktion (Montage) der Spezialprodukte notwendigen Mittel und Instrumente sind vorhanden. Zusaetzliche Maschinen und Einrichtungen werden entweder eingemietet oder extern produziert.

7.2. Technologie

Das fuer die Entwicklung der Spezialitaeten vorhandene Know-how ist im Technik-Team auf 2 Personen verteilt. Es bestehen keine grossen personelle Abhaengigkeiten, weil saemtliches Wissens auch laufend dokumentiert wird.

7.3. Kapazitaeten / Engpaesse

Das heutige Team ist auf die bestehenden Beduerfnisse aufgebaut. Mit der Weiterentwicklung des Unternehmens ist ein Ausbau auf etwa zehn Techniker geplant.

7.4. Wichtigste Lieferanten

Lieferanten Produktereihen Anteil am Einkaufsvolumen

Einkaufsvolumen von EUR 8 Millionen diskutiert.

8. Management / Berater

8.1. Unternehmerteam

? CEO: Sylke Fischer

? CFO: Adina Brainstormer

Administration
Marketing
Verkauf
Einkauf
Entwicklung

8.2. Verwaltungsrat

Praesident:Traudi Rosenberger (Mitgruender und Investor)
Delegierter: Sylke Fischer (CEO)
Mitglied: Dr. Ira Kohler , Rechtsanwalt
Mitglied: Adina Brainstormer, Unternehmer

8.3. Externe Berater

Als Revisionsstelle amtet die Revisions-Treuhand AG.
Die Geschaeftsleitung wird zudem durch das Anwaltsbuero Partner & Partner in Augsburg und das Marketingbuero Vater & Sohn in Augsburg beraten.

9. Risikoanalyse

9.1. Interne Risiken

Das Unternehmen ist heute personell sehr knapp dotiert. Einzelne Abgaenge im Management koennten das Unternehmen entscheidend schwaechen.

9.2. Externe Risiken

Auf gesetzlicher Stufe sind keine Auflagen bzw. Einschraenkungen gegen den von uns bearbeiteten Schrankenanlagen Markt zu erwarten. Die Rahmenbedingungen fuer das Entstehen von weiteren Moeglichkeiten werden durch die eingesetzte Strukturbereinigung in der Landwirtschaft eher beguenstigt als erschwert. Mit dem Bau von Produktionsanlagen werden neue Arbeitsplaetze fuer Bauern geschaffen (Housekeeping, Unterhalten des Gelaendes ganz allgemein, Restauration, Geraete- und Maschinenunterhalt), die ihren bisherigen Beruf aus wirtschaftlichen Gruenden aufgeben mussten. Als groesstes Risiko ist ein Markteintritt eines oder mehrer Grossverteiler zu betrachten.

9.3. Absicherung

Mit der weiteren Expansion des Unternehmens ist das Management breiter abzustuetzen. Gleichzeitig muss der Marktaufbau so rasch als moeglich erfolgen, damit weiteren Bewerbern der Markteintritt mindestens erschwert, wenn nicht sogar verunmoeglicht werden kann. Zudem ist zu versuchen, weitere Exklusivvertriebsrechte von preislich attraktiven und qualitativ guten Produkten zu erwerben.

10. Finanzen

10.1. Vergangenheit

Das erste Geschaeftsjahr konnte bei einem Nettoumsatz von EUR 6 Millionen mit einem bescheidenen EBIT von EUR 280000.- und einem ausgewiesenen Reingewinn von EUR 31000.- abgeschlossen werden. ueber das erste Geschaeftsjahr gibt der testierte Abschluss im Anhang Auskunft. Generell ist zu bemerken, dass sich der Umsatz in den vergangenen sechs Monaten kontinuierlich gesteigert hat. Daraus wird ersichtlich, dass sich der Erfolg der letzten Monate sich weiter fortsetzt.

Die Finanzierung des Unternehmens erfolgte bis heute aus eigenen Mitteln des Unternehmens und einer Betriebskreditlimite der Deutschen Bank von EUR 900000.-. Als Sicherheit sind der Bank die Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb abgetreten worden.

10.2. Planerfolgsrechnung

Base Case 2019 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e
Nettoumsatz 7?750 1?292 21?177 46?526 52?272 274?171
Warenaufwand 7?783 7?724 16?471 42?568 75?833 147?290
Bruttogewinn 4?421 1?871 10?377 48?680 54?854 293?662
Betriebsaufwand 1?697 3?208 30?180 34?669 79?850 198?295
EBITDA 4?178 8?290 10?153 39?437 64?542 177?475
EBIT 9?304 2?146 14?226 45?288 78?895 174?793
Reingewinn 1?575 6?139 21?154 36?846 55?197 134?243
Investitionen 2?616 6?625 14?888 32?176 57?354 130?448
Dividenden 1 4 6 7 15 20
e = geschaetzt

10.3. Bilanz per 31.12.2019

Aktiven Passiven

Fluessige Mittel 29 Bank 100
Debitoren 354 Kreditoren 759
Warenlager 125 uebrig. kzfr. FK, TP 232
uebriges kzfr. UV, TA 813

Total UV 4177 Total FK 1?145

Stammkapital 472
Mobilien, Sachanlagen 313 Bilanzgewinn 29

Total AV 622 Total EK 830

8347 1?757

10.4. Finanzierungskonzept

Es ist vorgesehen, die Expansion des Unternehmens mit einem Mittelzufluss von vorerst EUR 4,2 Millionen wie folgt zu finanzieren:
Erhoehung des Stammkapitals von EUR 0,7 Millionen um EUR 3,5 Millionen auf neu EUR 3,3 Millionen mit einem Agio von EUR 2,6 Millionen (eine entsprechende Absichtserklaerung (Letter of intent, LOI) einer Venture Capital Gesellschaft liegt vor) und Aufnahme von Fremdkapital von EUR 2,2 Millionen.
Fuer die Fremdkapitalfinanzierung kann als Sicherheit die Abtretung der Forderungen aus dem Geschaeftsbetrieb sowie eine Buergschaft des Managements im Umfange von maximal EUR 800000.- offeriert werden. Allerdings ist in einem solchen Fall die Betriebskreditlimite der heutigen Bankbeziehung von EUR 2,8 Millionen abzuloesen.

11. Anfrage fuer Fremdkapitalfinanzierung

EUR 34,3 Millionen zu Finanzierung der Expansion in Form eines festen Darlehens bis zum 31.12.2020. Zinssatz SWAP zuzueglich Marge von maximal 1% . Rueckzahlung in jaehrlichen Tranchen von EUR 555000.-, erstmals per 30.12.2019. Sicherheit siehe Ziffer 10.1. Das Unternehmen ist auch offen fuer andere Finanzierungsvarianten.


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Allgemeinen Geschaeftsbedingungen (AGB) der Adolfa Gehrke Kampfsportschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung aus Bonn

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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Adolfa Gehrke Kampfsportschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung

§1 Geltung gegenüber Unternehmern und Begriffsdefinitionen
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftbedingungen gelten für alle Lieferungen zwischen uns und einem Verbraucher in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

§2 Zustandekommen eines Vertrages, Speicherung des Vertragstextes
(1) Die folgenden Regelungen über den Vertragsabschluss gelten für Bestellungen über unseren Internetshop http://www.AdolfaGehrkeKampfsportschulenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de.

(2) Im Falle des Vertragsschlusses kommt der Vertrag mit

Adolfa Gehrke Kampfsportschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Adolfa Gehrke
D-13051 Bonn
Registernummer 736575
Registergericht Amtsgericht Bonn

zustande.

(3) Die Präsentation der Waren in unserem Internetshop stellen kein rechtlich bindendes Vertragsangebot unsererseits dar, sondern sind nur eine unverbindliche Aufforderungen an den Verbraucher, Waren zu bestellen. Mit der Bestellung der gewünschten Ware gibt der Verbraucher ein für ihn verbindliches Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrages ab.
(4) Bei Eingang einer Bestellung in unserem Internetshop gelten folgende Regelungen: Der Verbraucher gibt ein bindendes Vertragsangebot ab, indem er die in unserem Internetshop vorgesehene Bestellprozedur erfolgreich durchläuft.

Die Bestellung erfolgt in folgenden Schritten:

1) Auswahl der gewünschten Ware
2) Bestätigen durch Anklicken der Buttons „Bestellen“
3) Prüfung der Angaben im Warenkorb
4) Betätigung des Buttons „zur Kasse“
5) Anmeldung im Internetshop nach Registrierung und Eingabe der Anmelderangaben (E-Mail-Adresse und Passwort).
6) Nochmalige Prüfung bzw. Berichtigung der jeweiligen eingegebenen Daten.
7) Verbindliche Absendung der Bestellung durch Anklicken des Buttons „kostenpflichtig bestellen“ bzw. „kaufen“

Der Verbraucher kann vor dem verbindlichen Absenden der Bestellung durch Betätigen der in dem von ihm verwendeten Internet-Browser enthaltenen „Zurück“-Taste nach Kontrolle seiner Angaben wieder zu der Internetseite gelangen, auf der die Angaben des Kunden erfasst werden und Eingabefehler berichtigen bzw. durch Schließen des Internetbrowsers den Bestellvorgang abbrechen. Wir bestätigen den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Auftragsbestätigung“). Mit dieser nehmen wir Ihr Angebot an.

(5) Speicherung des Vertragstextes bei Bestellungen über unseren Internetshop : Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten und unsere AGB per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter http://www.AdolfaGehrkeKampfsportschulenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de/agb.html einsehen. Ihre vergangenen Bestellungen können Sie in unserem Kunden-Bereich unter Mein Konto –> Meine Bestellungen einsehen.

§3 Preise, Versandkosten, Zahlung, Fälligkeit
(1) Die angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile. Hinzu kommen etwaige Versandkosten.

(2) Der Verbraucher hat die Möglichkeit der Zahlung per Vorkasse, Nachnahme, Bankeinzug, PayPal, Kreditkarte( Visa ) .

(3) Hat der Verbraucher die Zahlung per Vorkasse gewählt, so verpflichtet er sich, den Kaufpreis unverzüglich nach Vertragsschluss zu zahlen.
Soweit wir per Nachnahme liefern, tritt die Fälligkeit der Kaufpreisforderung mit Erhalt der Ware ein.

§4 Lieferung
(1) Sofern wir dies in der Produktbeschreibung nicht deutlich anders angegeben haben, sind alle von uns angebotenen Artikel sofort versandfertig. Die Lieferung erfolgt hier spätesten innerhalb von 5 Werktagen. Dabei beginnt die Frist für die Lieferung im Falle der Zahlung per Vorkasse am Tag nach Zahlungsauftrag an die mit der Überweisung beauftragte Bank und bei allen anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen. Fällt das Fristende auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag am Lieferort, so endet die Frist am nächsten Werktag.

(2) Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache geht auch beim Versendungskauf erst mit der Übergabe der Sache an den Käufer auf diesen über.

§5 Eigentumsvorbehalt
Wir behalten uns das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor.

****************************************************************************************************

§6 Widerrufsrecht des Kunden als Verbraucher:
Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei Verbraucher jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können:

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage, ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Adolfa Gehrke Kampfsportschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Adolfa Gehrke
D-13051 Bonn
Registernummer 736575
Registergericht Amtsgericht Bonn
E-Mail info@AdolfaGehrkeKampfsportschulenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de
Telefax 042475112
mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Finanzierte Geschäfte

Haben Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanziert und widerrufen Sie den finanzierten Vertrag, sind Sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, wenn beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder der Rückgabe bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Wertpapieren, Devisen, Derivaten oder Edelmetallen zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, widerrufen Sie beide Vertragserklärungen gesondert.

Ende der Widerrufsbelehrung

****************************************************************************************************

§7 Widerrufsformular

Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An :
Adolfa Gehrke Kampfsportschulen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Adolfa Gehrke
D-13051 Bonn
E-Mail info@AdolfaGehrkeKampfsportschulenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

_____________________________________________________

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

__________________

Name des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s)

_____________________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

__________________

Datum

__________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§8 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsregelungen.

§9 Verhaltenskodex
Wir haben uns den Verhaltenskodizes der folgenden Einrichtungen unterworfen:

Euro-Label Germany
EHI-EuroHandelsinstitut GmbH
Spichernstraße 55
50672 Köln
Den Euro-Label Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Euro-Label-Siegels oder unter http://www.euro-label.com abrufen.

und

Trusted Shops GmbH
Colonius Carré
Subbelrather Straße 15c
50823 Köln
Den Trusted Shops Verhaltenskodex können Sie durch Anklicken des auf unserer Webseite angebrachten Trusted-Shops-Siegels oder unter www.trustedshops.de abrufen.

§10 Vertragssprache
Als Vertragssprache steht ausschließlich Deutsch zur Verfügung.

****************************************************************************************************

§11 Kundendienst
Unser Kundendienst für Fragen, Reklamationen und Beanstandungen steht Ihnen werktags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr unter

Telefon: 05123 45678911
Telefax: 01996 849548
E-Mail: info@AdolfaGehrkeKampfsportschulenGesellschaftmitbeschränkterHaftung.de
zur Verfügung.

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Stand der AGB Jan.2019


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Dieser Artikel handelt von der Stadt Essen im Ruhrgebiet. Zu weiteren Bedeutungen siehe Essen (Begriffsklärung).

Wappen

Deutschlandkarte

51.4580694444447.0147611111111116Koordinaten: 51° 27′ N, 7° 1′ O

Basisdaten

Bundesland:
Nordrhein-Westfalen

Regierungsbezirk:

Düsseldorf

Höhe:

116 m ü. NHN

Fläche:

210,34 km2

Einwohner:

583.393 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:

2774 Einwohner je km2

Postleitzahlen:

45127–45359

Vorwahlen:

0201, 02054, 0209Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text

Kfz-Kennzeichen:

E

Gemeindeschlüssel:

05 1 13 000

LOCODE:

DE ESS

NUTS:

DEA13

Stadtgliederung:

9 Stadtbezirke mit
50 Stadtteilen

Adresse der
Stadtverwaltung:

Porscheplatz 1
45121 Essen

Website:

www.essen.de

Oberbürgermeister:

Thomas Kufen (CDU)

Lage von Essen in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Düsseldorf

Wahrzeichen der Stadt Essen: Zeche Zollverein
Von Hochhäusern geprägtes Südviertel in Essens Stadtmitte
Essener Skyline
Villa Hügel; Symbol der Familiendynastie Krupp und der Industrialisierung, sowie ein Wahrzeichen der Stadt Essen

Essen ist eine Großstadt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Aufgrund ihrer regionalen Bedeutung, Skyline und Lage wird die Stadt Essen manchmal als „Hauptstadt des Ruhrgebiets“ bezeichnet.[2] Essen ist nach Köln, Düsseldorf und Dortmund die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und eines der Oberzentren. Die kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Düsseldorf zählt mit ihren rund 580.000 Einwohnern zu den zehn größten Städten Deutschlands. Essen ist als bedeutender Industriestandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der 1972 gegründeten Universität-Gesamthochschule, die 2003 mit der Universität am Nachbarstandort in Duisburg zur Universität Duisburg-Essen fusionierte, auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen.

Die auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und im Regionalverband Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas.

Neben dem Stift Essen war das von Liudger um 800 gegründete Kloster Werden ein Zentrum der spätantik-frühchristlichen Textüberlieferung. Im 14. Jahrhundert von Kaiser Karl IV. zur freien Reichsstadt erhoben, war Essen seit dem Spätmittelalter Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse) auf. Nach massivem Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Heute erinnern das Essener Münster und die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des christlichen Abendlandes (Goldene Madonna) an die mittelalterliche Geschichte der Stadt. Gleichzeitig zeugen Monumente der Industriekultur von ihrer schwerindustriellen Vergangenheit, besonders das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Das Stadtbild ist auch durch markante Hochhäuser geprägt.

Mit dem Museum Folkwang verfügt Essen über eine renommierte Sammlung moderner Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien. Das nach Plänen von Alvar Aalto erbaute Opernhaus, die Folkwang Universität der Künste, das Grillo-Theater oder das Deutsche Plakatmuseum sind angesehene Kunst- und Kultureinrichtungen.

Nachdem Essen 2010 Kulturhauptstadt Europas war, erhielt sie für das Jahr 2017 den Titel Grüne Hauptstadt Europas.

Inhaltsverzeichnis

1 Geographie

1.1 Räumliche Lage
1.2 Gewässer
1.3 Stadtgliederung
1.4 Nachbarstädte
1.5 Klima

2 Geschichte

2.1 Vorgeschichte
2.2 Stiftsgründung
2.3 Dreißigjähriger Krieg
2.4 Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen
2.5 Industrialisierung
2.6 Erster Weltkrieg
2.7 Ruhrbesetzung
2.8 Phase der nationalsozialistischen Machteroberung 1933/34
2.9 Novemberpogrom 1938
2.10 Zwangsarbeiterlager und KZ-Außenlager
2.11 Zweiter Weltkrieg
2.12 Wiederaufbau
2.13 Kohlenkrise
2.14 Neue Entwicklungen

3 Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung

3.1 Stadtgebietsentwicklung
3.2 Einwohnerentwicklung
3.3 Namensherkunft

4 Politik

4.1 Stadtoberhäupter
4.2 Stadtrat
4.3 Ratssitzungen
4.4 Haushalt
4.5 Stadtwappen und -flagge
4.6 Städtepartnerschaften

5 Wirtschaft und Infrastruktur

5.1 Ansässige Unternehmen
5.2 Einzelhandel
5.3 Medien
5.4 Bildungseinrichtungen
5.5 Gesundheitseinrichtungen
5.6 Öffentliche Einrichtungen
5.7 Verkehr

5.7.1 Luftverkehr
5.7.2 Schienenverkehr
5.7.3 Öffentlicher Personennahverkehr
5.7.4 Straßenverkehr
5.7.5 Fahrradverkehr
5.7.6 Stadthafen Essen

5.8 Wasserversorgung
5.9 Abfallwirtschaft
5.10 Bauwerke
5.11 Naturräume
5.12 Grün- und Parkanlagen
5.13 Tourismus

6 Kultur

6.1 Philharmonie, Oper und Theater
6.2 Museen
6.3 Geschichtsvereine
6.4 Kino
6.5 Kulturzentren
6.6 Regelmäßige Veranstaltungen

7 Religionen

7.1 Statistik
7.2 Christentum

7.2.1 Konfessionelle Lage bis zur Säkularisation
7.2.2 Evangelische Kirchen
7.2.3 Römisch-katholische Kirche
7.2.4 Orthodoxe Gemeinden
7.2.5 Weitere Kirchen und christliche Gemeinschaften

7.3 Judentum
7.4 Buddhismus
7.5 Islam
7.6 Sikhismus
7.7 Hinduismus

8 Sport

8.1 Rudern
8.2 Fußball
8.3 Handball
8.4 Basketball
8.5 Volleyball
8.6 American Football
8.7 Rugby
8.8 Feldhockey
8.9 Skaterhockey
8.10 Eishockey
8.11 Eiskunstlauf
8.12 Laufen
8.13 Lacrosse
8.14 Segeln
8.15 Kanusport
8.16 Tischtennis
8.17 Golf
8.18 Snooker
8.19 Rollstuhltanz
8.20 Ringen
8.21 Schwimmen
8.22 Olympiastützpunkt

9 Persönlichkeiten
10 Sonstiges
11 Literatur
12 Weblinks
13 Einzelnachweise

Geographie

vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenBlick auf Essen aus Richtung Mülheim-Heißen

Essen im Ballungsraum Rhein-Ruhr

Baldeneysee

Die Ruhr in Kettwig

Die Brehminsel in Essen-Werden

Stein mit Hinweistafel, höchste Erhebung Essens

Räumliche Lage

Essen liegt im Zentrum des Ruhrgebietes, zum größten Teil nördlich der Ruhr, die unter anderem, zwischen den Stadtteilen Kupferdreh, Heisingen, Fischlaken und Werden aufgestaut, den Baldeneysee bildet.

Essen befindet sich in der Metropolregion Rhein-Ruhr, einer Wirtschaftsregion und einem städtischen Ballungsraum im Westen Deutschlands. Die Region zählt zu den größten Verdichtungsräumen innerhalb der europäischen Megalopolis und ist somit der größte Ballungsraum in Deutschland. In den 20 kreisfreien Städten und zehn Kreisen der Region leben rund elf Millionen Einwohner auf knapp 10.000 km² (Stand 2005). Etwa neun Millionen Menschen leben in einem Umkreis von 50 Kilometern um Essen. Essen ist eines der vier großen Zentren des Ruhrgebiets, neben Dortmund, Duisburg und Bochum.

Die mittlere Höhenlage der Stadt beträgt 116 m ü. NN. Die höchste Erhebung des Stadtgebiets befindet sich in Heidhausen und beträgt 202,5 m ü. NN, die tiefste Stelle in Karnap misst 26,5 m ü. NN. Der geografische Mittelpunkt Essens befindet sich in Rüttenscheid im Bereich Müller-Breslau-Straße und Wittenbergstraße. Die Lage der Stadt an der nördlichen Grenze der Mittelgebirge bestimmt den geographischen Bauplan Essens und des gesamten Ruhrgebietes, das eine deutliche Ost-West-Ausstreckung zwischen Ruhrtal im Süden über die Hellwegebene bis zur Emschertalung im Norden aufweist. Die beiden von Ost nach West verlaufenden Flüsse Ruhr und Emscher geben der Landschaft ihre eigene Prägung. Die aus dem Sauerland kommende Ruhr windet sich um die Hügel der südlichen Stadtteile und bildet Auenlandschaften sowie die Stauseen Baldeneysee und Kettwiger See. Die Emscher im Norden und parallel dazu der Rhein-Herne-Kanal verlaufen schnurgerade durch das Stadtgebiet und münden, wie die Ruhr, bei Duisburg in den Rhein.

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 21 Kilometer und in West-Ost-Richtung 17 Kilometer. Die Länge der Stadtgrenze beläuft sich auf 87 Kilometer.

Gewässer

Im gesamten Stadtgebiet befinden sich Bachläufe mit einer Länge von rund 275 Kilometern. Zu den bekanntesten Gewässern zählen im Norden die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal sowie im Süden der Stadt die Ruhr mit dem Baldeneysee und dem Kettwiger See.

Im Norden der Stadt befinden sich die Bäche, die durch die Industrialisierung gekennzeichnet sind. Viele der Bäche dienen der Abwasserentsorgung, die jedoch im Zuge der Emscher-Renaturierung durch die Emschergenossenschaft nach und nach wieder in einen naturnahen Zustand versetzt werden. Durch die Renaturierung wird das Umfeld der Bäche aufgewertet. Zu diesen Köttelbecken zählen der Borbecker Mühlenbach, die Berne, der Stoppenberger Bach sowie der Schwarzbach. Zu den Bächen, die ihren naturnahen Zustand behalten haben, zählen der Hexbach, der Barchembach und die Schönebecke.

Im Süden der Stadt fließen die Ruhr und naturnahe Bäche, die in großen Teilen in Landschaftsschutzgebiete eingebunden sind. Zu den größeren zählen der Hesperbach und der Deilbach, kleinere sind der Oefter Bach, der Schuirbach und der Wolfsbach.

Stadtgliederung

Karte Stadtteile/-bezirke

Das Stadtgebiet Essens besteht aus neun Stadtbezirken. In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung mit jeweils 19 Mitgliedern. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksbürgermeister. Die Stadtbezirke werden mit römischen Zahlen und mit einem besonderen Namen, der teilweise auch aus mehreren Stadtteilnamen besteht, gekennzeichnet.

Die neun Stadtbezirke sind in insgesamt 50 Stadtteile unterteilt. Die meisten der Stadtteile waren früher einmal selbstständige Gemeinden und verloren ihre Selbständigkeit durch Eingemeindungen. Die Stadtteile werden mit einer zweistelligen arabischen Zahl gekennzeichnet.

Aufgrund der naturräumlichen Gliederung ist das Essener Stadtbild deutlich zweigeteilt zwischen den dicht besiedelten nördlichen Stadtteilen sowie den Bereichen um die Innenstadt herum einerseits und dem durch ausgedehnte Grünflächen und eher kleinräumige Bebauung geprägten südlichen Teil andererseits.

Siehe auch: Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen

Nachbarstädte

Folgende Städte grenzen an Essen (von Osten im Uhrzeigersinn):

Bochum
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Velbert (Kreis Mettmann)
Heiligenhaus (Kreis Mettmann)
Ratingen (Kreis Mettmann)
Mülheim an der Ruhr
Oberhausen
Bottrop
Gladbeck (Kreis Recklinghausen)
Gelsenkirchen

Klima

Die durchschnittliche Temperatur in Essen beträgt 9,6 °C im Jahresmittel. Der kälteste Monat ist der Januar mit 1,5 °C, der wärmste der Juli mit 17,5 °C. Die Niederschlagsmenge beträgt 829 Millimeter pro Jahr, wobei der meiste Niederschlag, mit 93 Millimetern, im Dezember fällt.

Essen
Klimadiagramm

JFMAMJJASOND

 
 
85 
5
0

 
 
58 
6
0

 
 
78 
9
3

 
 
61 
13
5

 
 
72 
18
9

 
 
93 
20
12

 
 
81 
22
14

 
 
79 
22
14

 
 
78 
18
11

 
 
75 
14
8

 
 
81 
8
4

 
 
93 
6
2

Temperatur in °C,  Niederschlag in mmQuelle: DWD;[3] wetterkontor.de,[4] Wetteronline[5]

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Essen

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

Max. Temperatur (°C)

4,5

5,5

9,1

12,7

17,6

19,9

22,2

22,3

18,3

13,7

8,2

5,6

Ø

13,3

Min. Temperatur (°C)

0,2

0,3

2,9

5,0

9,1

11,6

13,7

13,7

11,1

7,6

3,6

1,6

Ø

6,7

Temperatur (°C)

2,7

3

6,1

10,8

13,7

16,5

19,9

17,4

15,1

11,4

7

3,3

Ø

10,6

Niederschlag (mm)

84,5

58,1

78,2

61,0

72,2

92,8

81,2

78,8

78,0

75,1

81,1

93,1

Σ

934,1

Sonnenstunden (h/d)

1,4

2,5

3,3

4,7

6,2

5,9

6,0

5,9

4,3

3,6

1,8

1,3

Ø

3,9

Regentage (d)

14,1

10,5

13,6

11,1

11,1

12,0

10,4

9,9

11,2

10,9

13,6

14,1

Σ

142,5

Luftfeuchtigkeit (%)

85

80

77

72

70

73

73

74

79

81

84

85

Ø

77,7

T
e
m
p
e
r
a
t
u
r

4,5

0,2

5,5

0,3

9,1

2,9

12,7

5,0

17,6

9,1

19,9

11,6

22,2

13,7

22,3

13,7

18,3

11,1

13,7

7,6

8,2

3,6

5,6

1,6

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez

N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g

84,5

58,1

78,2

61,0

72,2

92,8

81,2

78,8

78,0

75,1

81,1

93,1

 

Jan

Feb

Mär

Apr

Mai

Jun

Jul

Aug

Sep

Okt

Nov

Dez
Quelle: DWD;[3] wetterkontor.de,[4] Wetteronline[5]

Geschichte

Siehe auch: Liste der Bodendenkmäler in Essen

Vorgeschichte

Das älteste Zeugnis menschlicher Aktivität in der Gegend des heutigen Stadtgebietes wurde 1926 beim Bau des Rhein-Herne-Kanals in Essen-Vogelheim gefunden: eine Klinge aus Feuerstein, die Vogelheimer Klinge, und der Knochen eines Höhlenlöwen aus der Saale-Kaltzeit, zwischen 280.000 und 250.000 Jahren alt. Weitere Funde aus der Mittleren Altsteinzeit konnten bis in die jüngste Zeit auch in anderen Stadtteilen gemacht werden (Werden, circa 200.000 B.P.; Dellwig, circa 160.000 B.P.). Ein bedeutender Fund war 1998 ein Rastplatz der jüngeren Altsteinzeit auf den Ruhrhöhen bei Fischlaken, der auf ein Alter zwischen 31.000 und 38.000 Jahren geschätzt wird.

Funde aus der mittleren Steinzeit gibt es, bis auf einige Mikrolithen, kaum. Aufgrund der intensiven Nutzung der Böden im Stadtgebiet gelten solche auch als nicht mehr zu erwarten. Ebenso fehlen Funde aus den größten Teilen der Jungsteinzeit, erst für die Zeit ab 3000 v. Chr. gibt es wieder Belege, zumeist Gräber oder Zufallsfunde wie Beile aus Feuerstein. Wichtigstes Zeugnis dieser Epoche ist die 1937 entdeckte sogenannte Steinkiste von Essen-Kupferdreh, ein kleines Megalithgrab aus dem letzten Abschnitt der Jungsteinzeit, das als „das älteste erhaltene Bauwerk Essens“[6] gilt.[7]

Essen lag im Siedlungsgebiet mehrerer germanischer Stämme (Chatten, Brukterer, Marser), deren genaue Abgrenzung allerdings schwierig ist.

Zu Beginn unserer Zeitrechnung entstand die Alteburg im Essener Süden, die in den 1920er und 1930er Jahren in großen Teilen ergraben wurde. Die Fliehburg wurde vermutlich bis zum 8. Jahrhundert genutzt. Östlich davon liegt die Herrenburg, die wohl aus dem 8. Jahrhundert stammt.

Stiftsgründung

Moderne Statue des Hl. Altfrid vor der Essener Domschatzkammer. In der Hand hält Altfrid in Anlehnung an mittelalterliche Stifterbilder ein Modell des ersten Essener Münsters

Um 845 gründete eine Adelsfamilie um den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, das Stift Essen für die Töchter des sächsischen Adels. Die Gründung geschah vermutlich auf eigenem Grund, genannt Astnidhi bzw. coenobium Astnide. Die beiden ersten Äbtissinnen, die beide Gersuith hießen, gehörten dieser Adelsgruppe an.

Im Jahre 852 wurde eine Stiftsschule gegründet, auf die sich heute noch das Burggymnasium beruft.

Seit etwa 800 gab es etwas weiter südlich, im heutigen Stadtteil Werden, das Kloster Werden, ein Benediktiner-Kloster, das die Missionsarbeit bei den Sachsen im Harzraum (Helmstedt/Halberstadt) vorantreiben sollte. Beide, Damenstift und Kloster, standen bereits im vollständig christianisiertem Umfeld. An das Kloster angeschlossen war eine Klosterschule, welche wie die Stiftsschule zu den ersten Schulen in Deutschland gezählt wird und heute das Gymnasium Essen-Werden bildet. Um etwa 852 begann der Bau der Stiftskirche, welche 870 fertiggestellt wurde. Um das Damenstift herum gab es bereits vor seiner Errichtung einige Gehöfte. Die Kirche wurde nach einem Großbrand 946 erheblich erweitert; auf ihren Fundamenten steht heute das Essener Münster im Zentrum der Stadt. Das erste belegbare urkundliche Datum für Essen ist 898: Zu dieser Zeit werden dem Stift vom lothringischen König Zwentibold linksrheinische Besitzungen vermacht. Eine Urkunde, welche scheinbar aus dem Jahr 870 stammt und die Stiftsgründung beschreibt, wird heute im Allgemeinen als Fälschung aus dem 11. Jahrhundert betrachtet; ob diese auf älteren Urkunden fußt, ist strittig.

Dieses Damenstift, in dem sich zur Feier der Messe Kanoniker aufhielten, war kein Kloster, sondern eine Art Wohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels. Geleitet wurde es von einer Äbtissin, die als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet war.

Eine der bemerkenswertesten dieser Damen war die Äbtissin Mathilde. Sie war Enkelin des Kaisers Otto I. und übernahm die Stiftsleitung um 973. Sie lenkte die Geschicke des Stifts und der zugehörigen Ländereien, fast 40 Jahre. Mathilde vermehrte den Kirchenschatz um seine wertvollsten Stücke, unter anderem die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt. Nach Mathilde übernahm Sophia die Stiftsleitung, ebenfalls Enkelin Ottos I. und Tochter Kaiser Ottos II.

Im Jahre 1041, unter der Stiftsleitung durch die dritte Dame königlichen Geblütes in Folge, Theophanu, einer Enkelin Ottos II., erhielt das schon 1003 als Stadt (civitas) erwähnte Essen das Marktrecht. Zehn Jahre später, 1051, wurde das Münster ein weiteres Mal verändert und erweitert: Dieser Anbau war der Ostteil mit Krypta, in dem der Hl. Altfrid, Mathilde und Theophanu bestattet sind.

Das Damenstift, das bis dato nur einflussreicher Landbesitzer war, bekam 1216 seine Position als Fürstensitz offiziell bestätigt: König Friedrich II. nannte die damalige Äbtissin in einem Brief Reichsfürstin – was sie dem Abt des nahe gelegenen Klosters Werden gleichstellte.

Im Jahre 1244 wurde von der Gemeinschaft der Ministerialen des Stiftes und den Bürgern der Stadt gemeinsam die Essener Stadtmauer errichtet. Die Urkunde hierüber ist die erste, die das Essener Stadtsiegel enthält. Die Essener Bürger entwickelten ein Bürgerbewusstsein.

König Rudolf bestätigte zwar 1290 wieder der Fürstäbtissin ihre Landeshoheit über die Stadt, konnte diese aber nicht vollständig wiederherstellen: Die Bürgerschaft lag im Konflikt mit dem Stift, die wachsende Stadt forderte die Selbstverwaltung: 1336 gab es den ersten Versuch, die Reichsunmittelbarkeit zu erhalten, es dauerte aber noch über 40 Jahre, bis 1377, dann gewährte Kaiser Karl IV. der Stadt den begehrten Titel der freien Reichsstadt – fünf Jahre nachdem er der damals amtierenden Äbtissin Elisabeth von Nassau das genaue Gegenteil bestätigt hatte.

Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch die ersten Belege über bergmännische Tätigkeiten in Essen: 1349 erhielt die Fürstäbtissin das Recht, die Bodenschätze auszubeuten, 1354 wurde nachweislich Silber abgebaut. Kohle wurde in Essen zwar 1371 zum ersten Mal erwähnt, aber das erste Kohlebergwerk ist erst für 1450 verzeichnet.

Die Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Stift um die Vorherrschaft in der Region hielten bis zur Auflösung des Stiftes 1803 an. Immer wieder gab es rechtliche Streitereien. Einer der Prozesse dauerte 200 Jahre, bis das Reichskammergericht 1670 entschied, die Stadt müsse zwar den Äbtissinnen gebührenden Gehorsam in Gebott und Verbott leisten, dürfe aber trotzdem alle alten Gewohnheitsrechte behalten. Somit blieb die Situation zwischen Stadt und Stift bis zur Säkularisation ungeklärt und konkurrenzbeladen. 1563 schloss sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre bevor sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wurde evangelisch. Als Kirche diente die Marktkirche, die aus dem 11. Jahrhundert stammt (ursprünglich St. Gertrudis). Nachdem der Reformator von Essen, Heinrich Barenbroch, am 28. April 1563 seine erste Predigt in der Heilig-Geist-Kapelle gehalten hatte, teilte er am 2. Mai in der Gertrudiskirche zum ersten Mal das Abendmahl unter beiderlei Gestalt aus. Schon am 17. Mai musste Barenbroch die Stadt verlassen, weil die Äbtissin den Schutz des klevischen Herzogs gegen die kirchlichen Neuerer angerufen hatte. Ansonsten blieb dem katholischen Stift, das über keine Truppen verfügte, mit denen irgendetwas durchzusetzen gewesen wäre, aber nichts anderes als zuzuschauen.

Am Ende des 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Essen nachweislich zur Waffenschmiede. Gegen 1570 prosperierte das Büchsenmacherhandwerk. 1620 produzierten die Essener Schmiede 14.000 Gewehre und Pistolen; die Stadt wurde strategisch interessant.

Dreißigjähriger Krieg

Heckingsturm 1861, vier Jahre vor seinem Abriss, letzter erhaltener Teil der Stadtmauer
Essen um 1647
Essen 1898, Blick von Osten

Im Dreißigjährigen Krieg standen sich die evangelische Stadt und das Stift gegenüber. Die damalige Äbtissin Maria Clara von Spaur, Pflaum und Vallier holte 1623 die katholischen Spanier nach Essen, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Stadt vorzugehen. 1624 wurde ein Rekatholisierungsgesetz erlassen, der Kirchgang der Bürger kontrolliert. Die Stadt, nicht das Stift, war für Kost und Logis der Besatzungstruppen zuständig. 1628 klagten die Essener dagegen vor dem Reichskammergericht.

Im Jahre 1629 stürmten die Holländer die Stadt. Die Äbtissin floh unter Mitnahme des Kirchenschatzes am 4. November dieses Jahres ins katholische Köln. Im Sommer 1631 kam sie im Gefolge einer bayerischen Garnison unter Gottfried Heinrich zu Pappenheim zurück, musste aber schon im September wieder abziehen. Maria Clara starb 1644 in Köln.

Insgesamt waren die Essener vom Krieg schwer geschlagen, es kam immer wieder zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Menschen und zur Pressung in den Kriegsdienst.

Auch nach dem Westfälischen Frieden blieben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verließen Essen am 9. September 1650.

Auflösung des Stifts Essen und Anschluss an Preußen

Im Jahr 1802 wurde das Territorium des Stifts Essen von preußischen Truppen besetzt, da es im Zuge der Säkularisation als Entschädigung für Verluste auf dem linken Rheinufer dienen sollte, was auch im Reichsdeputationshauptschluß 1803 staatsrechtlich bestätigt wurde. Essen und Werden wurden der Grafschaft Mark inkorporiert. 1806 folgte die Besetzung durch französischen Truppen. Essen und Werden wurden faktisch mit dem 3. November 1806[8] vom Großherzogtum Berg annektiert. Dies wurde erst 1808 in einem Vertrag zwischen Berg und Frankreich, dem im Frieden von Tilsit 1807 alle preußischen Provinzen westlich der Elbe abgetreten wurden, bestätigt. Essen und Werden gehörten also bis Ende 1813 zum Großherzogtum Berg, seither wieder zu Preußen und seit 1822 zur preußischen Rheinprovinz. Die Stadt wurde Teil des Kreises Duisburg. 1859 wurde aus dem östlichen Kreisgebiet der Kreis Essen neugegründet, aus dem die Stadt Essen mit Wirkung zum 8. März 1873 als eigener Stadtkreis ausschied.[9]

Industrialisierung

Alfred Krupp, erstes Gemälde von Julius Gruen
Rathaus Essen (1885–1964)

Essen und die Krupp’sche Industrie haben sich über viele Jahre gegenseitig beeinflusst. Die Familie Krupp war seit dem 16. Jahrhundert ansässig und bekleidete hohe Ämter. Friedrich Krupp gründete 1811 die Krupp-Gussstahlfabrik, die den Stadtbewohnern viele Jahre Brot und Geld brachte, obwohl die Geschäfte anfangs nicht sonderlich gut liefen. Der Bedarf an Arbeitern führte zu einer deutlichen Zunahme der Bevölkerung Essens. Die einzigartige Firmenexpansion nahm 1846 ihren Anfang, als Alfred Krupp die Herstellung des nahtlosen Reifens gelang. Die Expansion führte dazu, dass die Werksanlagen westlich des alten Stadtgebietes bereits 1873 auf mehr als 300 ha Fläche angewachsen waren und das Zehnfache der Altstadtfläche erreicht hatte. Die Ära der Familie Krupp endete erst im Jahre 1967 mit der Abdankung von Arndt von Bohlen und Halbach.

Der Industrielle Friedrich Grillo stiftete der aufstrebenden Stadt 1892 ein Theater und Opernhaus. Das heute noch unter dem Namen Grillo-Theater als Stadttheater fungierende Gebäude ist im neoklassizistischen Stil in der Stadtmitte errichtet und wurde am 16. September 1892 mit einer Aufführung von Gotthold Ephraim Lessings Minna von Barnhelm eingeweiht.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich auf dem Gebiet der Stadt Essen das dichteste Eisenbahnnetz des Ruhrgebiets. Die Bergisch-Märkische Bahn wurde 1862, die Rheinische Bahn 1866 an der Innenstadt vorbeigeführt. Diese beiden Eisenbahnstrecken bildeten das Grundgerüst für die zahllosen Anschlussgleise zu den Zechenstandorten und Industriebetrieben.

Mehrere Zechen entstanden nahe der Altstadt wie die Zeche Victoria Mathias im Nordviertel an der Altenessener Straße, die Zeche Hercules im Ostviertel sowie die Zeche Zur Hoffnung westlich der Innenstadt.

1865 übernahm die Stadt Essen das Gaswerk an der Straße Auf der Union (Thurmfeld).

1898 wurde die Aktiengesellschaft Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk gegründet. Das Werk wurde an der Altenessener Straße in unmittelbarer Nähe zur Zeche Victoria Mathias errichtet.

Erster Weltkrieg

Wie das ganze Deutsche Reich wurde auch Essen im August 1914 von einer Kriegseuphorie erfasst. Der Erste Weltkrieg wurde zu einer Materialschlacht mit einem enormen Bedarf an Waffen und Munition. Die „Kanonenstadt“ Essen spielte dabei eine besondere Rolle. In der Kruppschen Gussstahlfabrik wurden gewaltige Geschütze wie die Dicke Bertha gebaut. Während des Krieges stellte Krupp 22,5 Millionen Granaten und 25 Millionen Kartuschen her. Mit anhaltender Dauer des Krieges gestaltete sich das Alltagsleben immer schwieriger: Die Lebensmittelpreise stiegen, die Löhne blieben niedrig. Im August 1916 gab es die erste Antikriegsdemonstration.[10] Es kam zur Hungerkrise im Steckrübenwinter 1916/1917, in dem weite Teile der Essener Bevölkerung Not litten. Arbeiterfamilien verarmten. Im Februar 1917 kam es – ausgehend von den Beschäftigten bei Krupp – zu Proteststreiks gegen die Ernährungssituation, an denen sich mindestens 20.000 Arbeiter beteiligten. Am Ende des verlorenen Krieges 1918 waren etwa 15.000 Essener Soldaten gefallen, rund 5000 wurden vermisst.

Ruhrbesetzung

Einzug französischer Truppen in Essen 1923

Am 11. Januar 1923 erfolgte die Ruhrbesetzung durch den Einmarsch französischer und belgischer Truppen ins Ruhrgebiet. Der französische Ministerpräsident Raymond Poincaré war der Überzeugung, dass Deutschland seinen im Friedensvertrag von Versailles festgelegten Reparationszahlungen absichtlich nicht nachkomme. Sie kritisierten vor allem ausgebliebene Lieferungen von Sachleistungen wie Kohle, Stahl und Holz, denn die Alliierten gingen aufgrund der von Deutschland zu gering gezahlten finanziellen Reparationsleistungen auf die Forderung von Sachleistungen über. Die Karsamstags-Tragödie am Morgen des 31. März 1923 war der traurige Höhepunkt dieser deutsch-französischen Konfrontation.[11] Ein kleines französisches Militärkommando hatte die damalige kruppsche Wagenhalle an der Altendorfer Straße besetzt, um dort mehrere Fahrzeuge zu beschlagnahmen. Da die Werksleitung zur Arbeitsniederlegung aufrief, kam es zu Tumulten und die Franzosen fühlten sich in der Klemme. Diese ergriffen, um sich schießend, die Flucht. Dieses Ereignis forderte 13 Todesopfer und 28 Verletzte. Es herrschte große Empörung über das Blutbad. Der Trauerzug zum Südwestfriedhof am 10. April 1923 war einer der größten in der Geschichte der Stadt Essen. Die Besatzer verurteilten Gustav Krupp von Bohlen und Halbach und einige seiner Direktoren zu langjährigen Freiheitsstrafen. Die Besetzung des Ruhrgebietes endete im Sommer 1925.

Phase der nationalsozialistischen Machteroberung 1933/34

Heinrich Maria Martin Schäfer wurde am 21. Dezember 1932 zum Oberbürgermeister in Essen ernannt. Nachdem die Nationalsozialisten das Amt mit Theodor Reismann-Grone zunächst kommissarisch übernommen hatten, wurde er am 5. April 1933 beurlaubt, später in den Ruhestand versetzt.

Essen wurde in 27 Ortsgruppen der NSDAP aufgeteilt, deren Dienststellen im Adressbuch der Stadt Essen von 1939 aufgeführt sind.[12]

Novemberpogrom 1938

In der Nacht zum 10. November 1938 wurde die Synagoge gebrandschatzt, blieb jedoch den gesamten Krieg hindurch (trotz Bombardierungen der Innenstadt) im Äußeren fast unversehrt.[13] Die Steeler Synagoge wurde völlig zerstört. Ebenso ein 1932 gebautes, jüdisches Jugendheim, an dessen Stelle 1959 die Neue Synagoge errichtet wurde.

Diese Novemberpogrome 1938 bezogen auf die Nacht werden auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt und waren vom nationalsozialistischen Regime mitorganisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.

Reichsweit markierten diese Übergriffe den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung.[14]

Zwangsarbeiterlager und KZ-Außenlager

KZ-Außenlager, Gedenktafel, Humboldtstraße / Ecke Regenbogenweg

Zehntausende Zwangsarbeiter kamen in der NS-Zeit in 350 Essener Lager, genötigt zum Zwangsdienst bei Firmen wie Krupp, Siemens und unter Tage.[15][16] In Essen gab es im Zweiten Weltkrieg mehrere KZ-Außenlager, wie das KZ-Außenlager Humboldtstraße (offizielle Bezeichnung SS-Arbeitskommando Fried. Krupp, Essen), das Gelsenberg-Lager und das KZ-Außenlager Schwarze Poth.

Zweiter Weltkrieg

Tagesangriff der Royal Air Force auf die Essener Kruppwerke
Luftaufnahme der zerstörten Krupp-Gussstahlfabrik in Essen, 1945

Im September 1939 begann das NS-Regime den Zweiten Weltkrieg. Polenfeldzug und Westfeldzug verliefen schnell und für die Wehrmacht erfolgreich; ebenso das Unternehmen Weserübung. Anfang 1943 verlor die Wehrmacht die Schlacht von Stalingrad (heute Wolgograd). Die Siegeszuversicht im Deutschen Reich – auch in Essen – schwand; die alltäglichen Belastungen wuchsen.

Essen war aufgrund seiner bedeutenden Rüstungsunternehmen, vor allem der Krupp-Gussstahlfabrik, ein bedeutendes militärisches Ziel. Zur Täuschung wurde als Attrappe auf dem 10 km entfernten Rottberg die Kruppsche Nachtscheinanlage errichtet. Der Angriff auf Essen stellte den Auftakt zu einer bis Mitte Juli 1943 währenden fünfmonatigen britischen Luftoffensive dar, die als Battle of the Ruhr bekannt wurde. Die 26 Luftangriffe im Jahre 1942 richteten nur relativ geringe Zerstörungen an; 1943 folgten schwere Großbombardements. Am 5. März 1943 starteten auf Flugplätzen in Ost- und Mittelengland über 442 Flugzeuge. Gegen 21 Uhr wurden mit farbigen Christbäumen die Krupp-Werke und die Essener Innenstadt als Ziele markiert. Anschließend warfen rund 360 Bomber innerhalb einer Stunde in drei Wellen rund 1100 Tonnen Spreng- und Brandbomben auf das Stadtgebiet ab.[17] Mindestens 457 Menschen starben und über 3000 Gebäude wurden völlig zerstört, wodurch Zehntausende obdachlos wurden.[18] Die Krupp-Werke nahmen erstmals größeren Schaden. Am 11. März 1945 erlebte Essen den letzten Großangriff, der die Trümmer der Stadt nochmals umwälzte. Die Straßen waren wegen der vielen Bombenlöcher und der Trümmerberge unpassierbar; die Versorgung mit Gas, Wasser und Licht brach zusammen; die Kruppschen Fabrikanlagen waren ein riesiges Trümmerfeld. Der Stadtkern war zu über 90 Prozent zerstört. Obwohl der Krieg offensichtlich verloren war, lehnte Hitler eine Kapitulation vehement ab. In Essen, das seit einiger Zeit unter Artilleriebeschuss stand, ließ der stellvertretende Gauleiter Fritz Schleßmann am 27. März 1945 in einem Aufruf verkünden, dass der Feind „mit brutaler Härte wieder herausgehauen“ werde. Zuvor sei aber die Räumung Essens erforderlich. Der Aufruf fand kein Gehör. Schleßmann kämpfte nicht für den propagierten Endsieg, sondern tauchte mit seiner Geliebten unter.

Das Ruhrgebiet war eingekesselt („Ruhrkessel“), Karnap war am 31. März eingenommen worden, ein baldiges Kriegsende zeichnete sich ab. In der Nacht vom 5. zum 6. April 1945 überschritten US-Soldaten den Rhein-Herne-Kanal; später besetzten Soldaten der 79. US-Infanteriedivision und der 17. US-Airborne Division[19] Katernberg, Altenessen und Dellwig. In den folgenden Tagen zogen sie den Ring um die Innenstadt immer enger zusammen. Am 11. April 1945 wurde die Stadt offiziell an die US-Truppen übergeben. Werden und Kettwig folgten am 15. April. Der Oberbefehlshaber des Westkessels, Generalfeldmarschall Walter Model, folgte bis zuletzt den Befehlen Adolf Hitlers und erschoss sich am 21. April 1945.

Siehe auch: Luftangriffe auf das Ruhrgebiet

Wiederaufbau

Nach Kriegsende wurden die Reste der großenteils zerstörten Krupp-Werke, deren Hauptaufgabe die Fertigung von Rüstungsgütern war, zu Reparationszwecken demontiert. In einigen Werkstätten wurde nun auf Friedensgüter umgestellt. So wurde die Fertigung unter anderem auf Lastkraftwagen und Lokomotiven in der Lokomotiv- und Waggonbaufabrik Krupp fokussiert. Dennoch blieben große Flächen der ehemaligen Krupp-Gussstahlfabrik brach. Sie sind erst ab 2008 durch das städtebauliche Projekt Krupp-Gürtel wieder zugänglich gemacht und neuer Verwendung zugeführt worden.

Der Wiederaufbau war nach dem Zweiten Weltkrieg die dringlichste Aufgabe der Stadtpolitiker. Zwischen 1950 und 1961 entstanden in Essen über 100.000 neue Wohnungen. Die Schwerpunkte des Wohnungsbaus lagen in Altendorf und Holsterhausen, wo durch Zusammenlegung mehrerer Grundstücke Großprojekte realisiert werden konnten. Des Weiteren sollte der Stadtkern autogerecht ausgebaut werden. Auf breiten Straßen wurde der Verkehr ringförmig um das Stadtzentrum geführt, sodass die Innenstadt zum größten Teil fußläufig blieb. Ein weiteres Ziel der Stadtplanung war auch die Errichtung von Verwaltungsgebäuden, die zumeist als Hochhäuser errichtet wurden.

Kohlenkrise

In den Jahren 1957/1958 traf auch die Kohlenkrise Essen. Erdöl und Importkohle brachten die heimische Steinkohle in Bedrängnis und die Bergleute mussten Feierschichten einlegen. Die Situation auf dem Energiemarkt zeigte in Essen, der ehemals größten Bergbaustadt des Kontinents, schon ein Jahr nach dem Beginn der Kohlenkrise ihre ersten Folgen. Die Kleinzeche Jungmann in Rellinghausen und die zum Bergwerk Victoria Mathias gehörende Kokerei Friedrich-Ernestine stellten im Jahr 1959 den Betrieb ein. Im gleichen Jahr sank die Beschäftigtenzahl im Essener Bergbau auf unter 50.000. Die Lage verschärfte sich jedoch in den 1960er-Jahren in einer zweiten Kohlenkrise enorm. 25 Zechen des Ruhrgebiets meldeten ihre Stilllegung an, darunter fünf in Essen wie die Zeche Amalie in Altendorf, die Zeche Helene in Altenessen, die Zeche Königin Elisabeth in Frillendorf, die Zeche Victoria Mathias im Nordviertel und die Zeche Langenbrahm in Rellinghausen. Auf diesen Anlagen waren über 13.000 Arbeiter beschäftigt. Aus der Krise resultierte daher eine Neuordnung des deutschen Steinkohlebergbaus. Am 27. November 1968 wurde die Ruhrkohle AG in Essen gegründet, die den Abbau der Belegschaften sowie die Förderkapazitäten koordinieren sollte. Mit dem Niedergang des Bergbaus ging die Zahl der Erwerbstätigen in Essen zwischen 1960 und 1970 um 12,6 % zurück. In den 70er-Jahren wurden die Zeche Katharina in Frillendorf, die Zeche Mathias Stinnes in Karnap, das Bergwerk Emil-Fritz in Altenessen und die Zeche Carl Funke in Heisingen stillgelegt. Etwas über ein Jahrzehnt verblieb die Zeche Zollverein als letzte fördernde Zeche. Mit der Schließung der Zeche Zollverein am 23. Dezember 1986 endete Essens Tradition als Bergbaustadt endgültig.

Neue Entwicklungen

Brunnen am Essener Dom, symbolische Darstellung der Entstehung des Bistums aus Teilen der Bistümer Köln, Paderborn und Münster

Am 26. Juli 1956 wurde der 700.000. Einwohner Essens geboren. Am 30. Juni 1963 erreichte die Ruhrmetropole Essen die höchste Einwohnerzahl von 731.994. Danach verringerte sich die Bevölkerung ständig. Am 1. Januar 1958 wurde Essen Bischofssitz. Das Ruhrbistum besteht aus den Städten Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen sowie dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Sauerlandkreis Altena. 1,3 Millionen Katholiken zählte die Diözese im Gründungsjahr. Erster Bischof des Ruhrbistums war Franz Hengsbach. Im Jahr 1965 wurde die Bundesgartenschau in der Gruga eröffnet. Am 5. März 1969 wurde der ehemalige Bürgermeister der Stadt Essen Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Nach 1970 schwand die Schwerindustrie zunehmend, sodass sich die Stadt im Zuge des Strukturwandels stärker dem Dienstleistungssektor zuwandte. Im September 1970 wurde der Ruhrschnellweg-Tunnel für die damals noch Bundesstraße 1 genannte Verkehrsverbindung fertiggestellt und am 25. September durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann eingeweiht. Die Universität-Gesamthochschule Essen wurde 1972 als Gesamthochschule des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Sie wurde bewusst – wie zeitgleich weitere Neugründungen – als eine Maßnahme im Zuge des Strukturwandels der Ruhrregion vom Kohle- und Stahlstandort zum Dienstleistungszentrum geschaffen. Am 15. Februar 1974 wurde das erste Universitätsgebäude an den damaligen Rektor Walter Kröll übergeben. Am 5. Oktober 1967 wurde mit der Essener U-Bahnlinie die erste U-Bahn des Ruhrgebiets eröffnet. Die Länge der ersten U-Bahnstrecke betrug 600 Meter. Mit einer Höhe von 106 Metern und 22 Etagen wurde am 7. November 1979 das Essener Rathaus eröffnet. Einen Tag nach der Rathauseröffnung eröffnete das City Center Essen mit 26.000 Quadratmetern Nutzfläche. Papst Johannes Paul II. besuchte am 2. Mai 1987 Essen. Der Papst übernachtete im Priesterseminar Werden und verabschiedete sich am 3. Mai auf dem Flughafen Essen-Mülheim. Die größte Kundgebung in der Geschichte der Stadt Essen erfolgte am 1. Januar 1993. Mehr als 300.000 Menschen waren dem Aufruf verschiedener Organisationen gefolgt, um gegen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zu demonstrieren und Lichter der Menschlichkeit und Freundschaft zu entzünden. Im Jahre 2006 gewann Essen gemeinsam mit dem Ruhrgebiet für das Jahr 2010 den Wettbewerb zur Kulturhauptstadt Europas (vgl. RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas).

Am 16. April 2016 wurde ein Sprengstoffanschlag auf das Gebetshaus der Sikh-Gemeinde Gurdwara Nanaksar in Essen verübt.

Stadtgebiets- und Einwohnerentwicklung

Stadtgebietsentwicklung

Blick von der Ruhrbrücke auf die Altstadt von Kettwig

Das Gebiet der heutigen Stadt Essen gehörte vor 1800 zum Reichsstift Essen (Essen, Stadtrecht seit 1244, Altenessen, Borbeck und Steele), zur Reichsabtei Werden (Stadt Werden, Stadtrecht seit 1256 sowie Bredeney, Heisingen und Kettwig), zum Herzogtum Berg und zur Grafschaft Mark (Königssteele, Horst und Freisenbruch). Die einzelnen Orte innerhalb des Herzogtums Berg verteilten sich auf folgende Verwaltungen: Kettwig vor der Brücke (Amt Angermund), Fulerum und Haarzopf (Herrschaft Broich) sowie Dilldorf und Voßnacken (Herrschaft Hardenberg). Das Dorf Oefte war zwischen dem Herzogtum Berg und der Reichsabtei Werden strittig. (Burg-)Altendorf, Horst und Königssteele, das vor 1718 nur Steele hieß und bereits seit der Wende des 15. Jahrhunderts zum 16. Jahrhundert Stadt war, gehörten zum Landkreis Hörde in der preußischen Grafschaft Mark. In französischer Zeit kam das gesamte Gebiet zum Großherzogtum Berg und 1815 an Preußen. Danach gehörten die Orte zu den Kreisen Essen, Mettmann und Düsseldorf im Regierungsbezirk Düsseldorf beziehungsweise zum Kreis Bochum im Regierungsbezirk Arnsberg. Diese vier Kreise veränderten sich in den folgenden Jahrzehnten mehrmals, bis sie entweder ganz aufgelöst oder umbenannt und in ihrem Zuschnitt stark verändert wurden. Einen Kreis Essen gab es zunächst bis 1823, als er mit dem Kreis Dinslaken zum Kreis Duisburg vereinigt wurde, und erneut ab 1859. Er umfasste nunmehr die Städte Essen, Kettwig, Steele und Werden sowie die Bürgermeistereien Altenessen, Borbeck, Kettwig-Land, Steele-Land und Werden-Land. 1873 wurde die Stadt Essen ausgekreist. Der Kreis Essen hieß seitdem Landkreis Essen.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Essen lediglich die alte Reichsstadt beziehungsweise das Reichsstift Essen. Zwischen 1873 und 1898 wuchs seine Fläche geringfügig und überstieg zuletzt 10 km².[20] Ab 1901 erfuhr die Stadt eine Reihe von Gebietserweiterungen:

Das Rathaus der Bürgermeisterei Rüttenscheid 1903
1901 wurde die Bürgermeisterei Altendorf eingemeindet, die 1874 von der Bürgermeisterei Borbeck gelöst worden war
1905 folgte die Bürgermeisterei Rüttenscheid, die bis 1884 Teil der Bürgermeisterei Stoppenberg, danach der Bürgermeisterei Rellinghausen und ab 1900 eigenständig war.
1908 kam das seit 1874 zur Bürgermeisterei Stoppenberg gehörende Huttrop hinzu
1910 wurde Rellinghausen eingemeindet.
Ebenfalls 1910 wurde Fulerum aus der Bürgermeisterei Heißen gelöst und an Essen angegliedert. Das Stadtgebiet umfasste nun rund 39 km².
1915 eingemeindet wurden die Bürgermeistereien
Borbeck, aus der jedoch ein kleiner Teil Frintrops an Oberhausen ging,
Altenessen, deren Gemeinde Karnap seitdem eine eigene Bürgermeisterei bildete,
Bredeney, bis 1902 Teil von Kettwig-Land, dann eigene Bürgermeisterei Zweihonnschaften, 1903 umbenannt in Bredeney; zur Bürgermeisterei Bredeney gehörte seit 1910 die ab 1846 zur Bürgermeisterei Mülheim-Land und ab 1878 zur Bürgermeisterei Heißen im Landkreis Mülheim an der Ruhr gehörige Gemeinde Haarzopf. Essen wuchs damit auf fast 98 km².
Am 1. August 1929 wurde der Landkreis Essen aufgelöst. Seine Gemeinden wurden überwiegend in die Stadt Essen eingegliedert. Lediglich die Stadt Kettwig blieb selbständig und wurde dem Landkreis Düsseldorf-Mettmann angegliedert und Rotthausen war schon 1923 nach Gelsenkirchen eingegliedert worden. Bei der Auflösung des Landkreises wurden eingemeindet:
die Stadt Steele (mit den 1876 eingegliederten, damals zur Bürgermeisterei Steele-Land gehörigen Teilen von Bergerhausen und dem 1926 eingegliederten Amt Königssteele, das 1885 aus den zum Amt Wattenscheid gehörigen Orten Eiberg, Freisenbruch und Königssteele sowie aus dem zum Amt Hattingen gehörigen Ort Horst gebildet worden war und zum Landkreis Hattingen, früher Landkreis Bochum, gehörte)
die Stadt Werden (mit dem 1915 eingegliederten Unterbredeney), wodurch die Stadt Essen seither mit Stift Essen und Abtei Werden zwei ehemalige Reichsabteien umfasst
die Gemeinde Heisingen, die seit 1910 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Karnap, die seit 1915 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinde Kray, in die 1921 Leithe eingemeindet worden war
die Gemeinde Kupferdreh, in die 1922 Byfang eingemeindet worden war
die Gemeinde Überruhr, die seit 1894 eine eigene Bürgermeisterei bildete
die Gemeinden Frillendorf, Katernberg, Schonnebeck und Stoppenberg des Amtes Stoppenberg
der größte Teil der Gemeinde Siebenhonnschaften; lediglich die Honnschaft Klein-Umstand fiel an die Stadt Velbert. Die Fläche Essens betrug danach fast 189 km².[20]

Eine zweite Phase der Stadtvergrößerung folgte erst weit nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 1. Januar 1970 kam das südlich gelegene Altendorf unter dem heutigen Namen Burgaltendorf (Landkreis Bochum, ab 1885 Landkreis Hattingen, ab 1929 Ennepe-Ruhr-Kreis) zu Essen.[21] Am 1. Januar 1975 wurde die Stadt Kettwig (Kreis Düsseldorf-Mettmann, mit der größtenteils 1875 eingegliederten Gemarkung Kettwiger Umstand, dem 1857 gebildeten und 1929 eingegliederten Amt Kettwig-Land, dem 1930 eingegliederten Kettwig vor der Brücke und dem 1936 eingegliederten Oefte, das seit 1897 zur Bürgermeisterei Heiligenhaus und zuvor zur Bürgermeisterei Velbert gehörte) gegen den massiven Protest der Kettwiger Bürgerschaft aufgelöst und nach Essen eingemeindet.[22] Das Stadtgebiet wuchs so auf über 210 km².[20]

Eine bereits vom Düsseldorfer Landeskabinett beschlossene Eingemeindung der Stadt Bottrop mit dem Kirchhellener Stadtteil Grafenwald nach Essen wurde im Frühjahr 1976 sowohl vom Rat der Stadt Essen als auch vom Landtag NRW abgelehnt. Wäre es zu einer Eingemeindung gekommen, wäre die Einwohnerzahl von Essen auf gut 790.000 Einwohner angewachsen.

Einwohnerentwicklung

Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Essen
Einwohnerentwicklung von Essen von 1871 bis 2017

1896 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000; Essen wurde zur Großstadt. 1962 zählte man umgerechnet auf das heutige Stadtgebiet 749.193 Einwohner (Kettwig und Burgaltendorf wurden erst später eingemeindet – im damaligen Stadtgebiet waren es 729.301), der bisher höchste Bevölkerungsstand war erreicht. Am 31. Dezember 2005 betrug die Amtliche Einwohnerzahl für Essen nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 585.430 (nur Hauptwohnsitze). Das bedeutete seit 1962 einen Rückgang um rund 20 Prozent. Die Tendenz war bis 2012 weiter fallend, da der Sterbeüberschuss jedes Jahr eine Größe von circa 2500 bis 3000 Personen erreichte. Seit 2012 verzeichnet die Stadt Essen wieder einen Bevölkerungszuwachs. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 vermeldete die Stadt einen Zuwachs von 1708 Einwohnern auf 573.115 Einwohner,[23] am 31. Dezember 2014 wies die Stadt Essen eine Zahl von 576.691 Einwohnern aus.[24]
Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) prognostiziert für Essen bis zum Jahr 2040 einen Anstieg der Bevölkerungszahlen um 3,6 % auf 590.200 Personen.[25]

Die Zweiteilung des Stadtbildes schlägt sich auf die soziale Gliederung nieder. Die nördlichen, dichter bebauten Stadtteile zeichnen sich durch eine relativ junge Bevölkerung mit relativ niedrigem Einkommen und einem verhältnismäßig hohem Ausländeranteil aus. Die Stadtteile südlich der Innenstadt hingegen sind wohlhabender, die Menschen älter und der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist niedriger. Ein solches Süd-Nordgefälle findet sich in vielen weiteren Städten des Ruhrgebiets (je nach Position zur Emscherzone).[26] Allerdings zeichnet sich in Essen seit Jahren eine gegenläufige Entwicklung hin zu einem Innen-Außen-Gefälle ab. Nördliche Stadtteile werten sich durch groß angelegte Wohnbauprojekte auf (zum Beispiel Böhmerheide in Altenessen-Nord) und die Innenstadt bzw. die innenstadtumgebenden Stadtteile entwickeln sich durch ihren alten, weitgehend unsanierten Gebäudebestand zu Bereichen mit besonderem Erneuerungsbedarf.

Die Arbeitslosenquote in Essen lag zum 31. Dezember 2016 bei 12,7 Prozent und damit über dem landesweiten Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (8,1 Prozent zum 31. Dezember 2016)

Jahr

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

Arbeitslosenquote Essen (Prozent zum 31. Dezember)[27]

12,9

13,1

13,6

13,3

13,3

13,1

12,7

Arbeitslosenquote NRW (Prozent zum 31. Dezember)[28]

9

8,4

8,8

9

8,7

8,4

8,1

Die Dichte der Arbeitslosigkeit ist Daten aus dem Sozialatlas der Stadt Essen[29] zufolge in den Stadtteilen Altendorf (17,7 Prozent), Stadtkern, Nordviertel und Altenessen Süd am höchsten.

Dichte der Arbeitslosigkeit nach Essener Stadtteilen (in Prozent am 31. Dezember 2013)

Stadtteilnummer

Stadtteile

Werte in %

1

Stadtkern

16.8

2

Ostviertel

15.9

3

Nordviertel

16.6

4

Westviertel

11.9

5

Südviertel

9

6

Südostviertel

14.8

7

Altendorf

17.7

8

Frohnhausen

11.1

9

Holsterhausen

9.5

10

Rüttenscheid

4.8

11

Huttrop

10.5

12

Rellinghausen

4.6

13

Bergerhausen

4.9

14

Stadtwald

2.8

15

Fulerum

3.6

16

Schönebeck

5.1

17

Bedingrade

5.8

18

Frintrop

8.6

19

Dellwig

10.2

20

Gerschede

7

21

Borbeck-Mitte

8.8

22

Bochold

13.8

23

Bergeborbeck

15.3

24

Altenessen-Nord

11.9

25

Altenessen-Süd

16

26

Bredeney

2.8

27

Schuir

2.5

28

Haarzopf

2.3

29

Werden

3.3

30

Heidhausen

3.4

31

Heisingen

3.2

32

Kupferdreh

5

33

Byfang

2.4

34

Steele

9.7

35

Kray

12.9

36

Frillendorf

9

37

Schonnebeck

11.1

38

Stoppenberg

11.4

39

Katernberg

15.5

40

Karnap

12.7

41

Margarethenhöhe

5.1

42

Fischlaken

3.1

43

Überruhr-Hinsel

5.6

44

Überruhr-Holthausen

8.3

45

Freisenbruch

11.4

46

Horst

11

47

Leithe

10

48

Burgaltendorf

3

49

Kettwig

4

50

Vogelheim

14

Quelle: Stadt Essen: Sozialatlas, Stand 31. Dezember 2013. Weitere Angaben: In Prozent der Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung im Alter von 18 bis 64 Jahren. Arbeitslose sind Personen bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres, die in der Bundesrepublik Deutschland wohnen, nicht oder nur kurzzeitig in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung suchen, eine angestrebte Arbeitnehmertätigkeit ausüben können und dürfen sowie für eine Arbeitsaufnahme als Arbeitnehmer sofort zur Verfügung stehen. Sie müssen sich persönlich bei ihrer zuständigen Arbeitsagentur gemeldet haben. Teilnehmer an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik gelten nicht als arbeitslos. Stadt Essen: einschließlich räumlich nicht zuzuordnender Personen Quelle: Daten der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg.

vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenEssen im Jahr 1830
vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenEssen im Jahr 1930

Namensherkunft

Der Name der Stadt änderte sich im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich. Während die Stadt in den ersten Erwähnungen noch Astnide (älteste Form: Astnithi) genannt wurde, änderte er sich über Astnidum, Astanidum, Asbidi, Asnid, Assinde, Asnida, Assindia, Essendia, Esnede, Essende, Essend zum heutigen Essen. Vermutungen legen nah, dass der Name ursprünglich eine Eschengegend bezeichnete oder eine Gegend im Osten. Falsch hingegen ist die Verbindung zu dem deutschen Begriff Esse, welches ein Wortspiel aus dem 19. Jahrhundert ist und eine Verbindung zwischen den Namen und dem damaligen Erscheinungsbild herstellt.

Politik

Rathaus, eingeweiht 1979

Die Verwaltung der Stadt Essen oblag anfangs dem Stift beziehungsweise dessen untergeordneten Beamten. Seit 1335 werden zwei Bürgermeister aus der Mitte des Rates an der Spitze der Stadt erwähnt, wobei einer der beiden zugleich der Rentmeister ist. Ab dem 14. Jahrhundert gewann der Rat zunehmend an Bedeutung. In jener Zeit konnte Essen sogar die Reichsfreiheit erlangen; diese musste sie später wieder aufgeben. Der Rat wurde jährlich gewählt. Ab 1602 wurde aufgrund einer neuen Kurordnung der Rat indirekt durch elf Kurherren der Gilden und Ämter gewählt. Zu den 14 Ratsmitgliedern gehörten zwei Bürgermeister und ein Rentmeister. 1804 ersetzte der preußische Staat den Rat durch einen Magistrat. 1807 wurde die großherzoglich-bergische dann preußische Munizipalverfassung eingeführt. Nach Einführung der Städteordnung 1856 gab es einen Bürgermeister und einen Rat. Der Bürgermeister erhielt später den Titel Oberbürgermeister.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wurde 1999 erstmals direkt vom Volk gewählt.

Stadtoberhäupter

Hauptartikel: Liste der Stadtoberhäupter von Essen

Oberbürgermeister ist seit dem 21. Oktober 2015 Thomas Kufen von der CDU, der am 27. September 2015 gewählt worden ist. Sein Vorgänger ist Reinhard Paß von der SPD.

Stadtrat

Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Essen

Wahl des Essener Stadtrats 2014
in Prozent

 %403020100

34,0 %31,5 %11,2 %5,3 %4,3 %3,8 %3,3 %1,9 %3,7 %

SPDCDUGrüneLinkeEBBAfDFDPPiratenSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4

-3,2 %p
-0,4 %p-0,2 %p-0,3 %p+0,1 %p+3,8 %p-3,1 %p+1,9 %p+0,4 %p
SPDCDUGrüneLinkeEBBAfDFDPPiratenSonst.Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Neues Ergebnis nicht 100%
Sitzverteilung im
Essener Stadtrat 2014

          

Insgesamt 90 Sitze Linke: 5 SPD: 31 Grüne: 10 PIRATEN 2 + Die PARTEI 1: 3 EBB: 4 FDP: 3 CDU: 28 AfD: 3 pro NRW: 2 NPD: 1

Aktuell gibt es im Stadtrat folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand Dezember 2014):

SPD

CDU

GRÜNE

DIE LINKE

EBB

PARTEI-PIRATEN

FDP

Fraktionslos

Gesamt

31
28
9
4
4
4
3
7
90

PIRATEN 2
Die PARTEI 1
Parteilos (Ex-DIE LINKE) 1

pro NRW 2
AuT-Gruppe (Ex-AfD) 2
AfD 1
NPD 1
Parteilos (Ex-GRÜNE) 1

Im Dezember 2014 haben sich SPD und CDU für die Wahlperiode 2014–2020 zu einer Koalition zusammengeschlossen.[30]

Siehe auch: Kommunalwahl in Essen 2009

Ratssitzungen

Die Stadt Essen überträgt seit Januar 2013 den öffentlichen Teil ihrer Ratssitzungen per Live-Stream im Internet.

Haushalt

Die Gesamtsumme der Verschuldung der Stadt Essen lag zum Jahresende 2012 bei 4,41 Milliarden Euro. Das entspricht einem Betrag von 7802 Euro pro Einwohner. Damit liegt Essen im Schulden-Ranking der 103 kreisfreien Städte in Deutschland auf Platz 13.[31]

Seit dem 13. Januar 2014 zeigt die Schuldenuhr der Stadt Essen zum ersten Mal seit ungefähr 30 Jahren einen Schuldenabbau an. Umgerechnet 0,71 Euro pro Sekunde zahlte die Stadt auf dieser Basis an ausstehenden Krediten zurück. Planungen der Stadt sahen ferner vor, dass die Stadt Essen im Jahr 2014 insgesamt 22,4 Millionen Euro in die Entschuldung der Stadt fließen. Über einen Anteil in Höhe von 18,8 Millionen Euro sollten Investitionskredite getilgt werden. Mit weiteren 3,6 Millionen Euro sollten Liquiditätskredite zurückgezahlt werden. Ferner sollten bis zum Jahr 2020 gemäß der Planung des Stadtkämmerers der Stadt Essen die Schulden in Höhe von 500 Millionen Euro reduziert werden.[32] Derzeit ergibt sich jedoch allein für das Jahr 2015 nach der Haushaltsplanung eine negative Haushaltsabweichung von mehr als 52 Millionen Euro, so dass die Erreichung der verkündeten Ziele fraglich ist.[33] Darüber hinaus haben sich die Verbindlichkeiten der Stadt in Euro gerechnet im Januar 2015 in Folge der Abkopplung des Euros vom Schweizer Franken erheblich erhöht, da die Stadt einen Teil ihrer Verbindlichkeiten nicht in Euro, sondern in Schweizer Franken aufgenommen hat.[34] Nachdem für das Jahr 2016 ursprünglich ein Fehlbetrag von 3,4 Millionen Euro erwartet wurde, verschlechterte sich die Haushaltslage 2016 weiter und das Volumen der von der Stadt Essen aufgenommenen, zur kurzfristigen Finanzierung gedachten, Kassenkredite überstieg die Summe der Kassenkredite aller Kommunen in Baden-Württemberg, Bayern und den fünf neuen Bundesländern zusammen.[35]

Zum 6. April 2019 wies die Stadt Essen eine Gesamtverschuldung von ca. 3,26 Mrd. Euro auf, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 5.520 Euro entspricht.[36]

Stadtwappen und -flagge

Stadtwappen

Flagge mit Wappen auf quergestreiftem gelb-blauen Tuch

Flagge ohne Wappen

Banner mit Wappen auf längsgestreiftem gelb-blauen Tuch

Banner ohne Wappen

Stadtlogo

Das Wappen der Stadt Essen stellt eine heraldische Besonderheit dar, da es aus zwei Schilden und einer Krone besteht. Man nennt es Allianz- oder zusammengestelltes Wappen, da dessen Schilde normalerweise in einem zusammengeschobenen (gespaltenen) Schild zusammengefasst werden; nicht jedoch beim Wappen der Stadt Essen. Es zeigt unter der Fürstenkrone zwei einzelne Schilde.

Blasonierung: Allianzwappen mit zwei Schilden in Courtoisie (heraldisch rechter (vorderer) Schild spiegelverkehrt nach heraldisch links geneigt)

„Vorderer Schild: In Gold ein rotbewehrter, schwarz schattierter blauer Doppeladler mit einer roten Dreiblattkrone über beiden Häuptern, hinterer Schild: In Blau ein linksschräges goldenes Richtschwert. Über beiden Schilden eine perspektivisch dargestellte schwarz schattierte goldene Dreiblattkrone mit roter Innenseite, der Stirnreif zwischen zwei silbernen Perlenreihen mit drei grünen und zwei roten Steinen besetzt (‚Essener Fürstenkrone‘).“[37]

Wappenbedeutung: Der im vorderen Schild befindliche schwarze Doppeladler auf goldenem Grund ist der deutsche Doppeladler, jedoch ohne Zepter und Reichsapfel; er symbolisiert die Reichsunmittelbarkeit der Stadt. Das im hinteren Schild gezeigte goldene Richtschwert steht für die Stadtheiligen Cosmas und Damian, die mit diesem Zeremonialschwert hingerichtet worden sein sollen. Die Fürstenkrone, an deren Stelle eigentlich bei einem Stadtwappen eine Mauerkrone zu verwenden wäre, ist wie der gesamte Aufbau recht unheraldisch und bezieht sich auf die Fürstabtei Essen.

Das Wappen in der gegenwärtigen Form wurde 1887 vom Berliner Maler Emil Doepler gestaltet und von der Stadt gegen einigen Widerstand von Heraldikern durchgesetzt. Eine Version mit heraldisch korrekterem Aufbau begrüßt die Besucher, die den Bahnhof in Richtung Stadt verlassen, auf dem Dach des gegenüberliegenden Hotels Handelshof. Das Wappen verwendet nur einen gespaltenen Schild und die Mauer- anstelle der Fürstenkrone.

Blasonierung des zusammengeschobenen (gespalteten) Wappens:

„Gespalten von Gold und Blau, vorne ein halber rotbewehrter und rotbekronter schwarzer (Doppel)-Adler am Spalt, hinten ein linksgeneigtes goldenes Richtschwert. Über dem Schild eine vierzinnige goldene Mauerkrone.“

Dem Wappen wurden die gegenwärtigen Stadtfarben Gelb und Blau entnommen.

Städtepartnerschaften

Essen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:[38]

Vereinigtes Konigreich Sunderland, Vereinigtes Königreich, seit 1949[39]
Finnland Tampere, Finnland, seit 1960[40]
Frankreich Grenoble, Frankreich, seit 1974[41]
Russland Nischni Nowgorod, Russland, seit 1991[42]
Israel Tel Aviv-Jaffa, Israel, seit 1991[43]
Polen Zabrze, Polen, seit 2015[44][45]
China Volksrepublik Changzhou, China, seit 2015[46][47]

Wirtschaft und Infrastruktur

Villa Hügel mit Hügelpark, Museum und einstiger Wohnsitz der Familie Krupp

In der Vergangenheit wurde die wirtschaftliche Entwicklung Essens von Wandlungen des inneren Gefüges begleitet. Durch das Zusammenwirken zahlreicher ökonomischer und nichtökonomischer Faktoren verschoben sich die Größenordnungen der einzelnen Bereiche – des primären (Landschaft und Bergbau), des sekundären (Industrie und produzierendes Gewerbe) und des tertiären Sektors (Dienstleistungen). Die Relationen dieser Wirtschaftszweige veränderten sich untereinander ebenso wie zum Wirtschaftsraum Essen. Flankiert durch wirtschaftsfördernde und strukturverbessernde Maßnahmen der Stadt, des Landes und des Bundes vollzogen und vollziehen sich nach wie vor Umschichtungen im heimischen Wirtschaftsgefüge.

Überregionale Bedeutung erlange der Raum Essen durch die Montanindustrie. Kohle und Stahl bestimmten einst das Bild, das jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr restauriert wurde. Die Demontage und der Aufbau neuer Industrien führten letztlich dazu, dass in Essen kein Stahl mehr produziert und keine Kohle mehr gefördert wird. Mit den sich entfaltenden arbeitsteiligen überregionalen und internationalen Verflechtungen begann die Region Essen, ihren ökonomischen Charakter mehr und mehr zu wandeln. Während die Grundstoffindustrie schrumpfte, wuchs die weiterverarbeitende Industrie.

Die „Krupp- und Kohle-Stadt“ gibt es heute nicht mehr. Essen ist überwiegend eine Verwaltungsstadt mit einem nach wie vor hohen, aber eben nicht mehr klassischen Industriepotential. Der Rückgang der traditionellen Industriebereiche bot der Wirtschaft dieser Region eine einmalige Chance, die auch genutzt wurde. Die hohe Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Unternehmen ermöglichten einen erfolgreichen Strukturwandel. Heute sind Industriestruktur und Produktionsprogramme breit gestreut. Die Essener Unternehmen sind auf vielen Märkten der Welt vertreten.

Der auffälligste Wachstumsprozess vollzog sich im Bereich Dienstleistungen. Dabei gingen wesentliche Impulse zuerst vom Handel, dann vom Staat und den übrigen Dienstleistern aus. War der Handel zunächst auf die Bedürfnisse des Ruhrgebietes konzentriert, so hat er heute überregionale und internationale Bedeutung. Die Entwicklung im tertiären Bereich hat viele der durch den Strukturwandel in der Produktion verursachten Friktionen gemildert, wenn sie auch die hohen Arbeitsplatzverluste im Montanbereich nicht völlig abfangen konnte.

Heute ist die Stadt Essen eines der Entscheidungszentren der deutschen Wirtschaft. Acht der 100 umsatzstärksten Unternehmen des Landes sind hier mit ihrer Konzernzentrale beheimatet. Essen ist Medien-, Handels- und Dienstleistungszentrum sowie Hightechmetropole in den Bereichen Energie und Medizin.

Essen gehört zu den drei Städten in Deutschland mit dem stärksten wirtschaftlichen Wachstum.[48] Gemäß der amtlichen Statistik nahm die Leistung der Wirtschaft zwischen den Jahren 2004 bis 2014 deutlich zu. Zwischen 2004 und 2014 stieg das Bruttoinlandsprodukt um 31,9 Prozent auf 25,5 Milliarden Euro, das sind 78.370 Euro pro Erwerbstätigen. Des Weiteren verzeichnet die Bruttowertschöpfung ebenfalls ein starkes Wachstum. Im Jahre 2016 erbrachte Essen, innerhalb der Stadtgrenzen, ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 24,196 Milliarden € und belegte damit Platz 11 innerhalb der Rangliste der deutschen Städte nach Wirtschaftsleistung. Das BIP pro Kopf lag im selben Jahr bei 41.512 € pro Kopf (Nordrhein-Westfalen: 37.416 €, Deutschland 38.180 €). In der Stadt waren 2016 ca. 330.000 erwerbstätige Personen beschäftigt.[49] Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2018 allerdings bei 10,1 % und damit deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen mit 6,4 %.[50]

Ansässige Unternehmen

Deutsche Bank Essen, ehem. Dienstgebäude der Bahndirektion Essen
Messe Essen

Neben den Energieversorgern RWE AG und E.ON SE hat auch ThyssenKrupp seine Konzernzentrale in Essen. Alle drei Unternehmen sind im DAX gelistet. Deutschlandlandweit hat nur die Stadt München mehr DAX-Konzerne als Essen. Die Konzerne Brenntag AG, Evonik Industries AG, Innogy SE und die Hochtief AG sind im MDAX gelistet.

Zu weiteren Großunternehmen mit Sitz in Essen zählen die Steag, Hochtief, Aldi-Nord, BackWerk, Pitstop, Karstadt, Deichmann, Open Grid Europe, Medion, Schenker AG, Ferrostaal, eine Niederlassung der Siemens AG, Siemens Industry Software GmbH & Co. KG, Funke Mediengruppe (bis 2012 WAZ-Mediengruppe) sowie die NOWEDA.

Zu den ansässigen Kreditinstituten zählen die National-Bank, die Sparkasse Essen, die Valovis Bank, die Bank im Bistum Essen, die Geno Bank Essen, und die Von Essen Bank. Im Moltkeviertel befindet sich die Filiale Essen der Deutschen Bundesbank. Im Südviertel am Bismarckplatz ist die Tochtergesellschaft PCC Services GmbH der Deutschen Bank mit rund 1000 Mitarbeitern ansässig.

Die GAGFAH, die Allbau, Vivawest, Immeo Wohnen, RAG Montan Immobilien, ThyssenKrupp Real Estate, Kölbl Kruse, Hochtief Property Management oder Mfi Management für Immobilien sind ansässige Unternehmen der Immobilienbranche.

Die Stadtverwaltung beschäftigt rund 5200, die stadtnahen Betriebe nochmal etwa 2000 Mitarbeiter. (Stand: 2007)

Die Messe Essen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor des Wirtschaftslebens, neben mehreren kleineren Spezial-Messen (IPM, Spiel) haben sich hier vor allem auf die Versorgungswirtschaft ausgerichtete Messen wie die E-world energy & water, und die Sanitär Heizung Klima etabliert. Ebenso ziehen „die Weltmesse des Pferdesports“, die Equitana, die Security und die Deubaukom seit Jahren zahlreiche Besucher an. Erwähnenswert sind auch die Techno-Classica als weltgrößte Oldtimer-Messe mit rund 150.000 Besuchern und die Essen Motor Show.

Ende April 2015 kündigten die Konzerne E.ON und Brenntag an, bis 2017 ihre Hauptsitze nach Essen zu verlegen.[51]

Siehe auch: Kategorie:Unternehmen (Essen)

RWE AG

Evonik Industries

ThyssenKrupp Hauptquartier

Steag-Zentrale

E.ON SE

Schenker AG

Einzelhandel

Nachdem schon 1927 die Limbecker Straße für Autos gesperrt und faktisch zur ersten Fußgängerzone Deutschlands geworden war, entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Kettwiger Straße zur Haupteinkaufsstraße. Am 16. Juni 1965 wurde ein erstes Stück autofrei und wurde danach mehrfach erweitert. Essen wurde zur Einkaufsstadt des Ruhrgebiets. Die Geschäfte für den Massenkonsum liegen somit in der Limbecker- und der Kettwiger Straße. Am Westrand der Innenstadt befindet sich seit 2009 das Einkaufszentrum Limbecker Platz mit rund 200 Geschäften, am Ostrand der Innenstadt die seit 1979 bestehende Rathaus Galerie Essen (1979 bis 2010 City Center Essen genannt) mit etwa 80 Geschäften.

Auch ist der Einzel- und Fachhandel dezentral angesiedelt. Fast jeder der Stadtteile hat ein eigenes Geviert mit Kaufhäusern und Einzelhändlern. Daneben säumen die Geschäfte auch die Durchgangsstraßen.

Hotel Handelshof mit Einzelhandel und Hotelbetrieb, links der Zugang zur Haupteinkaufsstraße
Einkaufszentrum Limbecker Platz
Rathaus Galerie Essen

Medien

Funkturm in Essen-Holsterhausen

In Essen unterhält der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ein Studio am III. Hagen 43. Mit den Regionalnachrichten in WDR 2 und den Fernsehsendungen Lokalzeit Ruhr und Lokalzeit Kompakt bedient das WDR-Studio Essen Stadt und Region. Von 1974 bis 1980 sendete die ARD die Tatort-Folgen des WDR mit dem Essener Kommissar Haferkamp. RTL ist mit dem RTL-West-Studio Essen ebenfalls am Standort vertreten. Für die verschiedenen Fernsehformate, wie RTL aktuell, Punkt 12 oder Guten Abend RTL deckt die Essener Redaktion das gesamte Ruhrgebiet ab. Der TV-Lernsender nrwision bündelt in seiner Mediathek Fernsehsendungen über Essen bzw. von Fernsehmachern aus Essen.[52] In der Essener Innenstadt befindet sich eine Nachrichtenredaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

In Essen wird der Lokalradiosender 102.2 Radio Essen ausgestrahlt, dessen Studio in der Innenstadt an der Lindenallee liegt. Abends werden auf der Frequenz von Radio Essen Programme aus den Essener Radiowerkstätten ausgestrahlt wie etwa Radio ECO, das über die wichtigsten Wirtschaftsereignisse der Woche informiert, die Neue Essener Welle berichtet über lokale Themen und Radio-Rosa-Rauschen ist das Magazin für Schwule und Lesben. Auch das Hochschulradio CampusFM sendet ein 24-stündiges Programm, das sich in erster Linie an die Studierenden der Universität Duisburg-Essen. Es setzt sich zusammen aus Magazin- und Spezialsendungen, redaktionellen Beiträgen, Musik sowie Programmübernahmen vom Deutschlandfunk.

Essen ist ein wichtiger Standort für das Presse- und Verlagswesen. Insbesondere die in Essen gegründete und hier ansässige Funke Mediengruppe (ehemals WAZ-Mediengruppe) prägt die Presselandschaft vor Ort. Sie gehört zu den führenden Verlagsunternehmen Deutschlands und hat sich auch europaweit zu einem bedeutenden Medienunternehmen entwickelt. Die Gruppe verlegt im In- und Ausland 27 Tageszeitungen, 13 Wochenzeitungen, 175 Publikums- und Fachzeitschriften, 99 Anzeigenblätter und 400 Kundenzeitschriften und ist somit das drittgrößte Verlagshaus Deutschlands und einer der größten Regionalzeitungsverlage Europas. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Standbeine im Druck-, Rundfunk- und Internetgeschäft. Die WAZ-Mediengruppe veröffentlicht keine Geschäftszahlen, gilt aber in der Branche als eines der renditestärksten Medienunternehmen Deutschlands.

In Essen ist die Journalistenschule Ruhr (JSR) ansässig. Sie ist eine überbetriebliche Aus- und Weiterbildungseinrichtung der WAZ-Mediengruppe und der Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT). Die Journalistenschule Ruhr wurde 1993 in Essen gegründet. Sie bildet rund 90 Volontäre für regionale Tageszeitungen und den Westdeutschen Zeitschriften-Verlag aus.

Als Tageszeitungen erscheinen in Essen die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und die Neue Ruhr Zeitung (NRZ). Beide werden von der Funke Mediengruppe verlegt.

Das Ruhr Wort des Bistums Essen wurde zum Jahresende 2013 eingestellt. Kostenpflichtig erscheinen wöchentlich die Werdener Nachrichten und die Borbecker Nachrichten, die lokale Nachrichten veröffentlichen. Die Borbecker Nachrichten waren einst die größte lokale Wochenzeitung Deutschlands; die Borbecker Nachrichten und Werdener Nachrichten gehören seit dem Jahr 2000 zur Funke Mediengruppe, in der auch die vorgenannten Tageszeitungen WAZ und NRZ verlegt werden. Gratis zugestellt werden dagegen u. a. zweimal je Woche die Anzeigenblätter des Stadtspiegels.

Das Boulevardblatt Bild ist mit einer Lokalredaktion in Essen vertreten (Dietrich-Oppenberg-Platz 1). Die Axel Springer AG hat Im Teelbruch 100, einem Kettwiger Gewerbegebiet, eine Druckerei. Dort arbeiten etwa 400 Beschäftigte und produzieren täglich etwa eine Million Tages- und Wochenzeitungen.

Des Weiteren haben mit der A. Sutter GmbH – die Sutter Telefonbuchverlag GmbH gehört zu den größten Verlegern von Telefon- und Branchentelefonbüchern in Deutschland – und der Verlag Beleke zwei weitere große Verlage ihren Sitz in Essen. In Essen sind insgesamt rund 200 Unternehmen aus dem Verlagswesen ansässig. Die Vielzahl der mittleren und kleineren Unternehmen der Essener Verlagslandschaft erstellen sowohl zahlreiche überregionale als auch viele regionale Printprodukte.

Siehe auch: Kategorie: Medien (Essen)

Bildungseinrichtungen

Logo der Essener Europaschulen
Hauptgebäude der Folkwang Universität in Essen-Werden: das ehemalige Kloster Werden
Folkwang Universität, Fachbereich Gestaltung
Campus Essen der Uni DuE
International School Ruhr
Stadtbibliothek Essen

1927 wurde die Folkwang-Schule für Musik als interdisziplinär ausgerichtete Bildungseinrichtung für Kunst gegründet. 1929 wurde die Fachschule für Gestaltung unter dem Namen Folkwang weitergeführt. 1963 erhielt die Einrichtung den Status einer Hochschule des Landes. 1972 wurden die bildenden Fächer in die neu gegründete Universität-Gesamthochschule Essen integriert und im Jahr 2007 an die zwischenzeitliche Folkwang-Musikhochschule zurückverlagert. Mit hinzugekommenen Außenstellen in Bochum, Dortmund und Duisburg hat sich die nun wieder integrierte Kunsthochschule den Namen Folkwang Universität gegeben.

1972 wurde die Universität-Gesamthochschule Essen gegründet, in die die Pädagogische Hochschule, mehrere Ingenieurschulen, die Höhere Fachschule für Sozialarbeit und Wirtschaft sowie das Essener Klinikum integriert wurden. 2003 fusionierte diese mit der Universität Duisburg zur heutigen Universität Duisburg-Essen, die zu den zehn größten Universitäten Deutschlands gehört.

Die private FOM (Hochschule für Oekonomie & Management) nahm 1994 ihren Studienbetrieb auf. Sie wurde als Fachhochschule für Berufstätige von Institutionen der Wirtschaft ins Leben gerufen. 2010 war die FOM mit über 16.000 Studierenden die größte private Hochschule Deutschlands geworden.

2013 wurde die private Hochschule der bildenden Künste Essen gegründet.

Seit 1986 befindet sich im Essener Stadtteil Kupferdreh das Simulatorzentrum KSG|GfS, die weltweit größte Einrichtung zur Ausbildung kerntechnischen Personals.[53] Neben der Schulung des Lizenzpersonals für die deutschen Kernkraftwerke findet im Simulatorzentrum in Essen auch die Aus- und Weiterbildung des Personals des KKW Borssele statt, welches das einzige kommerzielle Kraftwerk der Niederlande ist.

Zurzeit gibt es in Essen zwölf Europaschulen. Darunter eine Hauptschule und eine Grundschule, zwei Realschulen, drei Gesamtschulen sowie vier Gymnasien und ein Berufskolleg.[54]

Die International School Ruhr (IS Ruhr), die sich im Essener Moltkeviertel befindet, ist ein Bildungsprojekt des Initiativkreises Ruhr. Sie wurde 2010 in Essen eröffnet. Der Initiativkreis Ruhr hatte zuvor die notwendigen strukturellen Grundlagen hierfür geschaffen. Die IS Ruhr, anerkannte Ergänzungsschule, ist als eine private Ganztagsschule konzipiert, die die Mehrsprachigkeit fördert und sich mit einem individuellen Lern- und Förderangebot an Kinder ab dem dritten Lebensjahr (Pre-School) richtet und bis zum internationalen Abitur führt.

Berufsbildend ist die Katholische Schule für Pflegeberufe Essen.

Im Haus der Technik finden jährlich über 1500 Seminare, Lehrgänge, Tagungen und Kongresse vor allem der Weiterbildung statt. Dazu gibt die Volkshochschule Essen mit Wurzeln im Jahre 1919.

Das Rheinisch-Westfälische Berufskolleg Essen (RWB Essen) im Stadtteil Frohnhausen ist die größte Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige in Deutschland. Als Schule der Sekundarstufe II bietet sie Bildungsgänge bis zur Fachhochschulreife und zur allgemeinen Hochschulreife.

An der Folkwang-Musikschule wird Musik, Tanz und Schauspiel gelehrt.

Die medicoreha Welsink Akademie bietet mit ihrer staatlich anerkannten Fachschule für Physiotherapie über 140 Ausbildungsplätze und das duale Bachelor-Studium „Angewandte Therapiewissenschaften“ in der Akademie in der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr in Essen-Kettwig an.[55]

Zu den weiterführenden Schulen zählen:

Albert-Einstein-Realschule
Alfred-Krupp-Schule
Bertha-Krupp-Schule
Bertha-von-Suttner-Realschule
Burggymnasium Essen
B.M.V.-Schule Essen
Carl-Humann-Gymnasium
Don-Bosco-Gymnasium Essen
Elsa-Brändström-Realschule
Erich-Kästner-Gesamtschule Essen
Freie Waldorfschule in Essen
Frida-Levy-Gesamtschule
Gesamtschule Essen-Nord
Geschwister-Scholl-Realschule Essen
Goetheschule Essen
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Gymnasium an der Grashofstraße
Gymnasium Borbeck
Gymnasium Essen Nord-Ost
Gymnasium Essen-Werden
Gymnasium Am Stoppenberg
Gymnasium an der Wolfskuhle

Gymnasium Essen-Überruhr
Helene-Lange-Realschule
Helmholtz-Gymnasium Essen
Leibniz-Gymnasium
Mädchengymnasium Essen-Borbeck
Maria-Wächtler-Gymnasium
Mariengymnasium Essen-Werden
Nikolaus-Groß-Abendgymnasium
Realschule am Schloss Borbeck
Realschule Essen-Kettwig
Rheinisch-Westfälisches Berufskolleg Essen
Robert-Schmidt-Berufskolleg
Ruhr-Kolleg
Städtische Gesamtschule Bockmühle
Städtische Gesamtschule Holsterhausen
Theodor-Goldschmidt-Realschule in Frillendorf
Theodor-Heuss-Gymnasium in Kettwig
UNESCO-Schule Essen
Viktoria-Gymnasium

Gesundheitseinrichtungen

Neben dem Universitätsklinikum verfügt die Stadt über zwölf weitere Krankenhäuser mit insgesamt knapp 6000 Betten. Dazu zählen das Alfried Krupp Krankenhaus Rüttenscheid und das Alfried Krupp Krankenhaus Steele (ehemals Lutherkrankenhaus), das Elisabeth-Krankenhaus in Huttrop mit dem Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Bochold, die Kliniken Essen-Mitte (Huyssens-Stiftung und Knappschafts-Krankenhaus), das Katholische Klinikum Essen (bestehend aus den Betriebsteilen Philippusstift in Borbeck, St. Vincenz-Krankenhaus in Stoppenberg und Marienhospital in Altenessen), die Kliniken Essen-Süd (St. Josef Krankenhaus und Ev. Krankenhaus in Werden), die Suchtklinik Kamillushaus in Heidhausen und das St. Josef-Krankenhaus in Kupferdreh, welches zusammen mit dem St. Elisabeth-Krankenhaus im benachbarten Hattingen die Kath. Kliniken Ruhrhalbinsel bildet. Das Universitätsklinikum und das Elisabeth-Krankenhaus besitzen eine Kinderklinik. Des Weiteren hat Essen rund 1000 niedergelassene Ärzte, rund 350 Zahnärzte und circa 65 ambulante Pflegedienste.

Siehe auch: Liste von Krankenhäusern in Essen

Öffentliche Einrichtungen

Hauptverwaltung des Ruhrverbandes

Essen erfüllt viele Funktionen einer Zentralstadt im Ruhrgebiet, in dem mehr als fünf Millionen Menschen leben. Diese Bedeutung wird dokumentiert durch zahlreiche Institutionen und Verbände, die landesweit Funktionen wahrnehmen oder für die Region Zeichen setzen.

So hat der Regionalverband Ruhr (RVR) seit seiner Gründung 1920 seinen Sitz in Essen. Dieser älteste deutsche Regionalverband, dem vier kreisfreie Großstädte und vier Landkreise angehören, erfüllt ortsübergreifende Gemeinschaftsaufgaben. Sie reichen von der Pflege und Erschließung der Landschaft über organisatorische Dienstleistungen für die kommunalen Verwaltungen bis hin zur Verbesserung der Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten.

Mit dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, dem Landgericht Essen, dem Arbeitsgericht Essen und den drei Amtsgerichten Essen, Essen-Borbeck und Essen-Steele ist die Stadt ein überregional bedeutender Gerichtsstandort.

Zentrale Funktionen auf dem Sektor Wirtschaft erfüllen neben der Industrie- und Handelskammer zu Essen, die auch für die Städte Mülheim an der Ruhr und Oberhausen zuständig ist, die drei in Essen ansässigen Wasserwirtschaftsverbände, der Ruhrverband, die Emschergenossenschaft sowie der Ruhrtalsperrenverein.

Essen ist seit 1958 Sitz des Bistums Essen. Die Diözese erstreckt sich über weite Teile des Ruhrgebiets und kleinere Teile des Sauerlandes. Das Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland, die Bischöfliche Aktion Adveniat, hat ebenfalls den Sitz in Essen.

Das Wetter für Nordrhein-Westfalen wird vom Deutschen Wetterdienst in Essen prognostiziert.

Essen ist weiter Sitz folgender Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts:

Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
BKK-Bundesverband
RWTÜV
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
Essener Verbund der Immigrantenvereine

Nachfolgende Auslandsvertretungen sind in Essen ansässig:

Generalkonsulat der Republik Türkei
Honorarkonsulate von Albanien, Honduras, Kamerun, Litauen, Philippinen, Norwegen, Thailand, Ungarn sowie Uruguay.

Am Burgplatz in der Volkshochschule Essen, befindet sich ein Europe Direct Informationscenter.[56]

Siehe auch: Kategorie: Organisation (Essen)

Verkehr

Luftverkehr

Der 30 km südlich von der Stadtmitte gelegene Flughafen Düsseldorf ist über die Autobahn A 52 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahnlinie S1 sowie die Regional-Express-Linien RE1, RE2, RE6, RE11, zur Verfügung, die den Flughafen, je nach gewähltem Zug, in 22 bis 37 Minuten mit der Essener Innenstadt verbinden. Der Flughafen Dortmund ist etwa 40 km entfernt.

An der Stadtgrenze zu Mülheim an der Ruhr befindet sich der städtische Verkehrslandeplatz Essen/Mülheim. Der Verkehrslandeplatz besitzt ein Terminalgebäude, fertigt aber keine Linien- oder Charterfluggesellschaften ab. Private Kleinflugzeuge bilden die Mehrheit in Essen/Mülheim, da Strahlflugzeuge in Essen/Mülheim nur mit besonderer Genehmigung starten und landen dürfen. Des Weiteren gibt es einen Segelflugclub und eine Prallluftschiff-Montagehalle der WDL Luftschiffgesellschaft. Betreiber des Flughafens Essen/Mülheim ist die FEM GmbH. Air Albatros bietet gelegentlich Rundflüge über die Stadt mit einer alten Antonov an. Der Flughafen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen – von Mülheim aus kann die Straßenbahnlinie 104 bis Hauptfriedhof genutzt werden, von da geht es mit einem Umstieg auf die Buslinie 130 weiter zum Flughafen. Vom Essener Hauptbahnhof erreicht man den Flughafen mit der U-Bahn-Linie U18 und Buslinie 145 mit Umstieg in die Buslinie 130 am RheinRuhrZentrum.

Schienenverkehr

Essener Hauptbahnhof an der Freiheit (vor dem Umbau 2009)

Essen verfügt mit dem 2010 renovierten Hauptbahnhof über einen ICE-Fernbahnhof und Regionalbahnhof. Somit ist Essen gut an das internationale Streckennetz angeschlossen. Es bestehen Direktverbindungen zu deutschen und europäischen Großstädten, darunter beispielsweise Berlin, München, Hamburg und Paris. Hinzu kommen die Regionalbahnhöfe Altenessen, Borbeck, Kray Süd, und Steele sowie 21 S-Bahn-Stationen: Bergeborbeck, Borbeck Süd, Dellwig, Dellwig Ost, Eiberg, Frohnhausen, Gerschede, Holthausen, Horst, Hügel, Kettwig, Kettwig Stausee, Kray Nord, Kupferdreh, Stadtwald, Steele Ost, Süd, Überruhr, Werden, West und Zollverein Nord. Im Eisenbahngüterverkehr ist Essen jedoch nach Stilllegung des östlich vom Hauptbahnhof gelegenen Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr.

Siehe auch: Liste Essener Bahnhöfe

Öffentlicher Personennahverkehr

Stadtbahn-Station Essen Hauptbahnhof – 2014
Netzplan
Hauptartikel: Nahverkehr in Essen, Straßenbahn Essen und Stadtbahn Essen

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) führt weitestgehend die Ruhrbahn mit derzeit (September 2017) 84 Omnibuslinien, 21 NachtExpress-, elf Straßenbahn- (Gesamtlänge 119 km) und drei U-Bahn- bzw. Stadtbahnlinien (Gesamtlänge 35 km) aus. Der Stadtbahn-Betrieb begann 1977. Alle Verbindungen können zu einheitlichen Tarifen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr genutzt werden. Die Straßenbahn-Kulturlinie 107 fährt nach Gelsenkirchen Hbf und bietet Informationen über die Sehenswürdigkeiten an den einzelnen Stationen. Ein Befahren des südlichen Abschnitts bis Bredeney erfordert einen Umstieg in Essen Hbf.

Straßenverkehr

Ruhrschnellweg

In Essen gibt es 3227 Straßen mit einer Gesamtlänge von 1595 Kilometern. Essen befindet sich im Einzugsbereich der Bundesautobahnen A 40 (Ruhrschnellweg), A 42 (Emscherschnellweg), A 44 und A 52 sowie der Bundesstraßen B 224, B 227 und B 231. Die Autobahn A 2 hat die Anschlussstelle Essen/Gladbeck, die jedoch etwa zwei Kilometer nördlich der Stadtgrenze Essens liegt und über die Bundesstraße 224 mit dem Stadtgebiet verbunden ist. Die kürzeste Straße in Essen mit einer Länge von 15 Metern heißt Saal und befindet sich in Werden, die längste Straße ist der Ruhrschnellweg mit einer Länge von 11,7 Kilometern. Die Straße Stotznocken, ebenfalls in Werden, ist mit einem Gefälle von 30 % die steilste Straße der Stadt.[57] Am 22. August 1928 wurde an der Kreuzung Altendorfer Straße/Helenenstraße die erste Ampel der Stadt Essen in Betrieb genommen. Heute gibt es rund 630 Ampelanlagen.[58]

Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 ist im Ruhrgebiet eine zusammenhängende Umweltzone eingerichtet worden. Diese Umweltzone erstreckt sich von Duisburg bis Dortmund und umfasst eine Fläche von etwa 850 Quadratkilometern. Autobahnen sind im Ruhrgebiet von den Bestimmungen der Umweltzone ausgenommen.

Laut Statistik der Zulassungsstelle waren im Februar 2019 in Essen insgesamt 348.313 Kraftfahrzeuge angemeldet. Unter den zugelassenen Fahrzeugen befanden sich 2.438 Elektro- und Hybridfahrzeuge (davon 562 mit reinen Elektromotor). Hinzu kommen 18.492 Krafträder.[59]

Der Fernbusverkehr zu deutschen und europäischen Zielen wird über den Zentralen Omnibusbahnhof Essen am Hauptbahnhof abgewickelt.

Fahrradverkehr

Die Stadt Essen erhielt 1991 beim ADFC-Fahrradklimatest als fahrradunfreundlichste Großstadt die (Anti-) Auszeichnung Rostige Speiche. Seit 1995 ist Essen Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Kreise und Gemeinden in NRW e. V. Heute wirbt Essen mit rund 200 km Radwegen, Fahrradstraßen und ehemaligen Trassen der Zechenbahnen innerhalb der Stadt. Für die richtige Orientierung sorgen auf dem Hauptroutennetz spezielle Radwegweiser. Der Essener Fahrradstadtplan weist auf Routen und Radwege und auch auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt hin. Im gesamten Stadtgebiet stehen an wichtigen Zielen weit über 3000 Fahrradständer.

Metropolrad Ruhr startete im Juni 2010 in Essen das größte Fahrradverleihsystem Deutschlands. Bis 2012 sind 3000 Mieträder in weiteren neun Ruhrgebietsstädten bereitgestellt.[60] Verknüpft werden in diesem Projekt zehn Städte aus dem Ruhrgebiet, unter anderen Dortmund, Bochum, Essen und Oberhausen. Neu ist die städteübergreifende Nutzungsmöglichkeit der Mieträder.[61][62] Im aktuellen Fahrradklimatest von 2012 rutschte Essen auch durch dieses Angebot im Ranking von 23/28 auf 22/38 der teilnehmenden Städte in Nordrhein-Westfalen. Die Durchschnitts-Schulnote 3,97 sowie der geringe Anteil des Radverkehrs von fünf Prozent (2011) am Modal-Split (zum Vergleich: drei Prozent im Jahr 2001) macht den weiterhin erheblichen Verbesserungsbedarf im Radverkehrsangebot deutlich.

Der Radschnellweg Ruhr führt auch durch Essen.

Stadthafen Essen

Der Stadthafen Essen wurde als jüngster Hafen am Rhein-Herne-Kanal 1934 von der Stadt Essen in Betrieb genommen und wird seit 1987 von den Stadtwerken Essen betrieben. Der Hafen besteht aus einem Stichhafenbecken und einem Parallelhafen entlang des Kanals, die zusammen eine Wasserfläche von 63.000 m² haben. Die wichtigsten umgeschlagenen Güter sind feste und mineralische Brennstoffe, Mineralöl- und chemische Produkte, Steine und Erden sowie Eisen und Stahl.

Wasserversorgung

Die Trinkwassergewinnung lässt sich in Essen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde das Trinkwasser aus Quellen und Brunnen gewonnen, um die Bürger der Stadt zu versorgen. Doch der enorme Bevölkerungszuwachs in den Zeiten der Industrialisierung machte eine neue Form der Trinkwassergewinnung notwendig. Der Magistrat der Stadt Essen beschloss daher 1863 den Bau eines Pumpwerkes im Ruhrtal, um das Wasser aus dem Uferfiltrat der Ruhr zu gewinnen. Dieses Verfahren hat sich bis heute im Kern bewährt, jedoch stiegen mit den Jahren die Ansprüche an Verfügbarkeit sowie die Qualität des Trinkwassers. 1984 wurde daher eine moderne und technisch ausgefeilte Wasseraufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Diese und eine weitere Anlage in Essen-Horst werden durch die Wassergewinnung Essen GmbH betrieben.

Die Stadtwerke Essen AG betreiben acht Wasserbehälteranlagen, um die Sicherung der Wasserversorgung sowie die Spitzenverbrauchsmengen zu decken. Es handelt sich hierbei sowohl um Wassertürme, als auch um Hoch- und Erdbehälter. Zusammen haben diese ein Fassungsvermögen von rund 52.000 m³. Die Wasserabgabe liegt im Jahr bei durchschnittlich 35 Millionen m³.

Abfallwirtschaft

Hauptartikel: Entsorgungsbetriebe Essen

Bauwerke

Siehe auch: Liste von Hochhäusern in Essen, Architektur in Essen und Liste der Baudenkmäler in Essen
Aalto-Theater, Opernhaus
Das Glückaufhaus
Steile Lagerung an der Freiheit, im Hintergrund das Postbank-Hochhaus
Frontansicht des Museum Folkwang mit dem von David Chipperfield geplanten Neubau.
Gasthaus zur Margarethenhöhe
Ronald-McDonald-Haus, entworfen von Friedensreich Hundertwasser

Die Stadt verfügt über zahlreiche Verwaltungsbauten aus dem gesamten letzten Jahrhundert, angefangen bei dem Gebäude der Emschergenossenschaft (Wilhelm Kreis) bis zum RWE-Turm (nach Entwürfen des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven; Overdiek und Partner). Viele Gebäude aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts bestimmen das Bild der Innenstadt (Bahnhofsvorplatz mit Haus der Technik (ehem. Börse), Hotel Handelshof, Eickhaus, alte Sparkasse und Hauptpost sowie im Innenstadtbereich Deutschlandhaus, Steinhaus, Derendorfhaus, Lichtburg, Baedekerhaus, Blumhaus). Diese Gebäude sind von bekannten, größtenteils aus Süddeutschland stammenden Architekten (im Umfeld der Essener Kunstgewerbeschule bzw. der Essener Raumkunstgruppe) entworfen worden.

Markant in der Innenstadt ist der Burgplatz mit Johanneskirche, Atrium, Münster, Domschatzkammer, Bischofspalais, Volkshochschule und dem Blick auf die Alte Synagoge und die Altkatholische Friedenskirche. Die Kettwiger Straße wird 1958 die erste Fußgängerzone der Bundesrepublik Deutschland.

Viele alte Wohn- und Geschäftshäuser sind nach dem Krieg durch eine Architektur der 1950er und 1960er Jahre auf dem Grundriss der mittelalterlichen Stadt in höherer Bauweise erneuert worden.

Essen hat vor allem im Süden der Stadt städtebaulich agiert. Es sind zahlreiche geplante Stadtteile entstanden (Moltkeviertel, Margarethenhöhe, Altenhof I und II, große Teile Frohnhausens u. a.). Ferner wurde die Stadt mit einem zweiten Innenstadtring mit teils repräsentativer Architektur ausgestattet (zum Beispiel Erlöserkirche, Glückaufhaus, Steag-Zentrale, Pfarrkirche St. Engelbert, Gebäude der Emschergenossenschaft, Hauptsitz des KVR, Ruhrhaus und die Auferstehungskirche an der Friedrich-, Hohenzollern-, Kronprinzen-, Kurfürstenstraße).

Was weiterhin auffällt, ist die an vielen Stellen durchgehende Gebäudehöhe von nur drei Geschossen und die Anlage von weiten grünen Innenhöfen. Dies geht auf das Wirken von Robert Schmidt (1869–1934), Beigeordneter der Stadt Essen, zurück. Damit wurde ein bauliches Gegenstück zur Berliner Mietskasernenarchitektur im Ruhrgebiet durchgesetzt.

Mit dem Moltkeviertel legte Robert Schmidt ab etwa 1908 ein innenstadtnahes Wohnviertel nach der Reformidee der Gartenstadt an. Große Grün-, Sport- und Spielflächen verbinden sich mit hochwertiger Bausubstanz – durchgängig im Stil der Reformarchitektur – zu einem weltweit einmaligen Beispiel des von der Reformbewegung beeinflussten Städtebaus der Moderne.

Die Stadt ist durch sehr viel Baumbestand und Wälder sowie im Süden durch eine hügelige Landschaft (Ruhrberge/Baldeneysee) geprägt.

Herausragende Gebäude sind das Opernhaus, erbaut nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, sowie die neue Hauptverwaltung der RWE-Konzerns, ein zylindrisches Hochhaus mit klimatisch wirksamer zweischaliger Glasfassade der Architekten Ingenhoven, Overdiek und Partner (Düsseldorf), die hier eine weithin sichtbare Landmarke für die Stadt setzten.

Im Nordosten der Stadt befindet sich das Areal der zum Weltkulturerbe gehörenden ehemaligen Kokerei und Zeche Zollverein, letztere gilt als Meilenstein der Industriearchitektur. Das Zollverein-Areal ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH). Mit der Schließung der Kokerei Zollverein 1993 war die Bergbaugeschichte Essens beendet.

Für das Zollverein-Areal gibt es konkrete Planungen, das Weltkulturerbe zu einem regionalen Kulturzentrum auszubauen, die wegen der nötigen Eingriffe in die historische Bausubstanz kontrovers diskutiert werden. Bereits dort angesiedelt sind das Red Dot Design Museum, das im Aufbau befindliche Museum Zollverein sowie verschiedene kleinere Ausstellungen und Projekte. Anfang 2010 wurde das neue Ruhr Museum eröffnet. Der 2006 errichtete Zollverein-Kubus wird ebenfalls seit Anfang 2010 vom Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität genutzt.

Im Zentrum der Stadt finden sich weiterhin um den Burgplatz herum gruppiert die Johanniskirche, das Münster (welches in Teilen bis ins 10. Jahrhundert zurückgeht und als Wahrzeichen der Stadt gilt), das 1928 fertiggestellte massige Baedeker-Haus und die 1928 errichtete und 2003 renovierte Lichtburg. Außerdem ist dort der markante gläserne Eingang des Neubaus der VHS zu sehen. Im Münster befindet sich die Goldene Madonna, die älteste erhaltene vollplastische Madonnenfigur des christlichen Abendlandes. Gegenüber vom Hauptbahnhof steht das so genannte Haus der Technik, erbaut in den frühen 1920er Jahren nach Entwürfen des Architekten Edmund Körner als Büro- und Geschäftshaus.

Ebenfalls sehenswert ist die Alte Synagoge, die bei ihrer Eröffnung 1913 noch Neue Synagoge hieß: In der Reichspogromnacht ausgebrannt, wurde sie danach nicht mehr von der jüdischen Gemeinde genutzt (die sich nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue, kleinere Synagoge baute). Nach wechselnden Nutzungen unter anderem als Design-Museum dient sie heute als Begegnungsstätte zwischen den Religionen und Kulturen. 1980 wurde die Synagoge Gedenkstätte.

Zum Süden der Stadt hin liegt das Museum Folkwang, das eine bedeutende Sammlung romantischer und moderner Kunst präsentiert, sowie der Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), die hier 1929 stattfand. Mit 70 Hektar ist er eine der größeren innerstädtischen Parkanlagen Europas und beliebtes Naherholungsgebiet der Essenerinnen und Essener. Dazu gehört die Grugahalle, in der Konzerte und Großereignisse wie der EU-Gipfel 1994 stattfinden, sowie die Messe Essen.

Noch weiter südlich liegt oberhalb des von 1931 bis 1933 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme künstlich angelegten Baldeneysees die Villa Hügel, der monumentale Wohnsitz der Familie Krupp, erbaut vom Industriellen Alfred Krupp, in dem eine ständige Ausstellung der Krupp-Stiftung und diverse Wechselausstellungen zu finden sind.

In direkter Nachbarschaft zum Grugapark befindet sich der Stadtteil Margarethenhöhe, benannt nach der 1929 von Georg Metzendorf im Auftrag von Margarethe Krupp (zugleich Namensgeberin) errichteten Siedlung Margarethenhöhe, einem architektonisch bedeutenden Beispiel der Gartenstadtbewegung.

Einen starken Kontrast zum restlichen Stadtbild weisen die beiden an der Ruhr gelegenen südlichen Stadtteile Kettwig und Werden auf. Sie besitzen beide einen Altstadtkern, der vom Zweiten Weltkrieg und folgenden Abrisssanierungen fast vollkommen verschont geblieben ist. Im Stadtteil Kettwig befindet sich auch die Staustufe des gleichnamigen Ruhrstausees, wo die Schiffe aus Mülheim und Essen anlegen. Sehenswert ist auch das Krayer Rathaus, wo nach dem Zweiten Weltkrieg die erste Ratssitzung stattfand, da das alte Essener Rathaus im Krieg schwer beschädigt wurde. Ein weiteres markantes Bauwerk in Essen ist der 157,5 Meter hohe, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche, Fernmeldeturm.

Naturräume

Laut Statistischem Bundesamt ist Essen aufgrund großer Anteile an Erholungsflächen die grünste Stadt in Nordrhein-Westfalen sowie die drittgrünste Stadt Deutschlands. Essen wurde am 18. Juni 2015 der Titel Umwelthauptstadt Europas für 2017 zuerkannt.

In Essen befinden sich zwölf ausgewiesene Naturschutzgebiete, 58 Landschaftsschutzgebiete sowie zahlreiche Naturdenkmale.

Grün- und Parkanlagen

Künstlicher Wasserfall im Grugapark
Stadtgarten Essen

Bereits zur Zeit der Industrialisierung ließ unter anderem die Firma Krupp ihre zahlreichen Werkssiedlungen im Stadtgebiet mit Parkanlagen, die meist heute noch vorhanden sind, zur Erholung der Arbeiter ausstatten. Durch Begrünungsprogramme hat sich die Stadt Essen zudem in den vergangenen Jahrzehnten bemüht, die Wohn- und Lebensqualität zu steigern und somit das ehemals industriell geprägte Stadtbild zu verändern. So wurde Essen die grünste Stadt Nordrhein-Westfalens sowie die drittgrünste Stadt Deutschlands. Essen besitzt mehr als 700 Grünanlagen, circa 400 Spielplätze und mehrere teils größere Parks in den Stadtteilen.

Der Grugapark ist mit 70 Hektar der größte Park Essens. Als ehemaliger Austragungsort der Reichsgartenschau 1938 und der Bundesgartenschau 1965 gilt er heute gleichermaßen als Spiel- und Sportstätte sowie als Ruheoase in der Stadt. Im Sommer finden im Park verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Konzerte, Park- und Kinderfeste. Dazu sind hier rund 40 Skulpturen zu sehen.

Der Hügelpark ist die, heute öffentlich zugängliche, zur Villa Hügel gehörige Parkanlage im Stadtteil Bredeney, die der Industrielle Alfred Krupp ab 1869 plante und errichten ließ. Im Südviertel liegt Essens älteste, öffentlich zugängliche Grünanlage, der Stadtgarten Essen. Er ist mit heute 6,87 Hektar die größte Grünanlage im Innenstadtbereich. 2009 wurde ein Teil des Krupp-Parks im Westviertel eröffnet, der im Zuge des städtebaulichen Projektes Krupp-Gürtel angelegt wurde.

Der Borbecker Schlosspark gilt als eine der ältesten Parkanlagen des Rheinlands. Er ist als englischer Landschaftsgarten gestaltet und stammt aus der Zeit, als Maria Kunigunde von Sachsen dem Essener Stift als Äbtissin vorstand. Über verschlungene Wege ist heute noch die Quelle der Borbecke erreichbar, die über einen schmalen Bachlauf Gräfte und Schlossteich speist. Im östlichen Bereich des Parks liegt die Dubois-Arena, eine ehemalige Boxkampfstätte, die heute als Veranstaltungsort dient.

Weitere Beispiele von größeren Parkanlagen der Stadt sind der Kaiser-Wilhelm-Park in Altenessen, der Ludwig-Kessing-Park in Überruhr-Hinsel, der Stadtgarten Steele, der Volksgarten Kray im Osten der Stadt, der Gervinuspark in Frohnhausen sowie die Brehminsel im Flusslauf der Ruhr in Werden.

Siehe auch: Kategorie: Parkanlage in Essen

Tourismus

Die Sehenswürdigkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt, die zentrale Lage in der Rhein-Ruhr-Region, aber auch ihre Messen und Kongresse ziehen zahlreiche Touristen und Geschäftsreisende an. 39 Hotels mit insgesamt 4.832 Betten zählt der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) im Jahr 2017. Dazu kommen zwei Pensionen mit 44 Betten, 36 Hotel garni mit 2.974 Betten, fünf Erholungs-, Ferien- oder Schulungsheime mit 688 Betten, sieben Jugendherbergen oder Hütten mit 431 Betten, zwei Vorsorge- und Reha-Kliniken mit 520 Betten sowie fünf Campingplätze. Mit fünf Sternen ist das Kettwiger Schloss Hugenpoet das luxuriöseste Hotel in der Stadt. Mit einer Auslastung von rund 42,6 % ist der Standort Essen für Hotelbetreiber ein attraktiver Markt, so dass momentan weitere Hotels im gesamten Stadtgebiet gebaut werden und geplant sind. Damit steigt die Zahl der Hotels auf 96. Somit ist die Stadt Essen der mit Abstand größte Hotelstandort im Ruhrgebiet.[63]

Jahr

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Übernachtungen[64]

1.357.737

1.302.511

1.376.165

1.386.466

1.409.205

1.408.879

1.387.825

1.480.104

1.602.022

Kultur

Siehe auch: Liste von Sehenswürdigkeiten in Essen und Liste von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Essen
Schloss Borbeck als Kultur- und Begegnungsstätte und Veranstaltungsort mit historischer Dauerausstellung
Der Saalbau ist Sitz der Philharmonie Essen
Das Grillo-Theater
Die Zeche Zollverein beherbergt das Ruhr Museum und das Red Dot Design Museum
Musikpavillon im Grugapark

Philharmonie, Oper und Theater

Essen verfügt in der Theater und Philharmonie Essen (TuP) – unter einem einheitlichen Dach organisiert – über ein philharmonisches Orchester mit dem Saalbau (als Aufführungsort), ein Opernhaus (Aalto-Theater) und ein Stadttheater (Grillo-Theater) mit einigen angeschlossenen kleineren Bühnen. Die Spielstätten der TUP gehören zu den architektonischen Ikonen der Region. Über 400.000 Gäste besuchen pro Spielzeit die mehr als 1000 Veranstaltungen der TuP.

Das Theater im Rathaus befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses. Im Spielplan reicht die Bandbreite der Genres von der Boulevardkomödie über Krimis, Operetten und Musicals bis zum klassischen Schauspiel.

Im Europahaus am Kennedyplatz befindet sich das Stratmanns Theater. Seit Juli 1995 tritt Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Motto Doktor Stratmanns – Heiteres Medizinisches Kabarett auf.

Weiterhin existiert in Essen das älteste Privattheater Nordrhein-Westfalens (Das Kleine Theater Essen), ein Boulevardtheater sowie das GOP Varieté Essen. Das Colosseum Theater dient seit 2010 als Veranstaltungshalle, hauptsächlich für Tanz- und Musikshows.

Museen

Die Zeche Zollverein als das Wahrzeichen Essens beherbergt mehrere Museen und sehenswerte Plätze. Wie kein anderes steht das Ruhr Museum für Ruhrgebietskultur. Es nimmt räumlich den größten Teil der Zeche ein und zeigt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Bergbauregion.

Ebenfalls auf Zeche Zollverein ist das Red Dot Design Museum beheimatet, das die größte Design-Ausstellung weltweit zeigt. Im Kesselhaus der Zeche Zollverein ist weniger Kunst im engeren Sinne ausgestellt – funktionales Design ist hier im Fokus. Hauptsächlich sind Gegenstände des täglichen Gebrauchs zu sehen, von Besteck und Küchenarmaturen über Möbel und Büroeinrichtungen bis hin zu verschiedenen PKW.

Im Stadtteil Rüttenscheid befindet sich das Museum Folkwang. Das Kunstmuseum beherbergt eine große Sammlung bedeutender Gemälde, Skulpturen und Grafiken weltberühmter Künstler sowie eine wichtige Fotosammlung. Im Neubau am Museumsplatz befindet sich auch das Deutsche Plakatmuseum.

Neben den großen, bekannten Museen hat Essen außerdem eine Reihe weiterer Museen zu bieten. Ebenfalls in Rüttenscheid gibt es das Soul of Africa Museum, das einzige Voodoo-Museum in Europa. Der Essener Domschatz ist eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunstwerke in Deutschland. Im Grugapark werden auf dem freien Gelände verteilt derzeit über 40 Skulpturen und Kunstwerke gezeigt. Sie reichen von der Klassischen Moderne bis zur Zeitgenössischen Kunst und können unter anderem auf geführten Rundgängen besichtigt werden. Ein Ensemble zeitgenössischer Skulpturen findet sich auf dem Moltkeplatz im Moltkeviertel.

Siehe auch: Liste der Museen in Essen

Geschichtsvereine

Der im Jahre 1880 gegründete Historische Verein für Stadt und Stift Essen e. V. ist einer der ältesten Geschichtsvereine Deutschlands.

Eine Vielzahl Essener Bürger beschäftigen sich haupt- oder ehrenamtlich mit der Geschichte der Stadt Essen und der Essener Stadtteile. Die meisten von ihnen haben sich zur Arbeitsgemeinschaft Essener Geschichtsinitiativen zusammengeschlossen.[65]

Kino

Die Essener Kinolandschaft besteht an mehreren Orten: Auf der Kettwiger Straße befindet sich die 1928 errichtete und 2003 restaurierte Lichtburg; hinzu kommt das am Berliner Platz im Jahr 1991 eröffnete Multiplexkino Cinemaxx sowie einige Programmkinos. Die Lichtburg besitzt mit 1250 Plätzen den größten Kinosaal Deutschlands. In regelmäßigen Abständen finden hier Filmpremieren und -galas statt. Das Kinocenter Cinemaxx ist mit 16 Kinosälen und insgesamt 5354 Plätzen das größte Multiplexkino Deutschlands. Aufgrund des Siegeszuges des Fernsehgerätes schlossen in den 1960er und 1970er Jahren allein in Essen rund ⅔ aller Kinos. Nach Eröffnung des Cinemaxx brachen die Besucherzahlen der anderen Kinos in Essen nochmals ein, und die meisten wurden geschlossen. Allein in der Essener Innenstadt fielen so über zehn Lichtspielhäuser dem Cinemaxx zum Opfer. Der überwiegende Teil der geschlossenen Kinos wurde zu Ladengeschäften, einige auch zu Diskotheken und Clubs umgebaut. Vereinzelt stehen ehemalige Kinos auch heute noch leer. Lediglich die Lichtburg und vier Essener Programmkinos konnten sich gegen das Multiplexkino behaupten. Das Filmtheater Astra in der Teichstraße ist das größte Filmkunsttheater des Ruhrgebiets. Es bietet Platz für 430 Zuschauer. Das kleine Kino Luna im gleichen Gebäudekomplex bietet 80 Plätze. Das im Jahr 1955 eröffnete Kino Eulenspiegel an der Steeler Straße gehört seit 1980 zu den Essener Filmkunsttheatern. Eine Besonderheit ist eine Wurlitzer-Stummfilm-Orgel im Kinosaal sowie das dazugehörige Kinomuseum. In Rüttenscheid befindet sich das Filmstudio Glückauf. Das im Glückaufhaus liegende Kino ist eines der ältesten Filmtheater im Ruhrgebiet. Ebenfalls in Rüttenscheid befindet sich die Galerie Cinema, das mit 45 Sitzplätzen kleinste Kino in Essen. Hier steht bereits seit 1975 wöchentlich Harold und Maude auf dem Programm. Im Norden der Stadt befindet sich am Sulterkamp 70 das Drive-in-Autokino Essen mit einer Kapazität von 1000 Personenkraftwagen.

Kulturzentren

Unperfekthaus

Das Unperfekthaus (kurz auch UpH genannt) ist eine kulturelle Einrichtung in der Essener Innenstadt. Das „Künstlerdorf“ bietet auf 4000 Quadratmetern, über sieben Etagen verteilt, Kreativen und Schaffenden die Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Auf jegliche Zensur oder Vorgaben wird verzichtet. Voraussetzung ist lediglich, dass die Aktivitäten legal, kreativ und offen für Publikum sind. Weitere Kulturzentren sind die Zeche Carl in Altenessen, das Kulturzentrum Grend[66] in Steele und das Kunsthaus Essen in Rellinghausen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Januar
IPM – Internationale Fachmesse für Pflanzen, Technik, Floristik und Verkaufsförderung
Essen on Ice
Polar Soccer Cup
Februar
Parkleuchten im Grugapark – Februar bis März
Essener Karneval
Weiberfastnacht – die Frauen stürmen das Rathaus
Großer Rosenmontagszug
Reise/Camping- Internationale Messe Reise & Touristik, Camping & Caravaning
Fahrrad – Messe für Fahrrad, Zubehör und Freizeit
März
Equitana – Internationale Messe des Pferdesports
April
Techno-Classica – Weltmesse für Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile, Motorsport und Motorräder
Mai
Pfingst Open Air Werden
Juni
Essener Firmenlauf
Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee
ExtraSchicht Nacht der Industriekultur
Rü-Fest
Kulturpfadfest Essen
KUNSTTag. Werden
Gourmetmeile auf der Kettwiger Straße

Juli
Grugapark-Fest
Schlossparkfest Borbeck
Großer Klotschentanz Innenstadt
August
Christopher Street Day Essen
Essen.Original.
September
Essener Segelwoche
Ruhrtriennale
Zechenfest Volksfest auf dem Gelände der Zeche Zollverein
Tag des offenen Denkmals
Kettwiger Brunnenfest
Essener Kinderfest
Oktober
Marathon Rund um den Baldeneysee
Essener Lichtwochen
SPIEL – Internationale Spieltage mit Comic Action
November
St.-Martin-Umzüge mit Laternen und Gesang
Beginn der Karnevalszeit am 11.11. um 11:11 Uhr.
Dezember
Essen Motor Show – Weltmesse für Automobile, Tuning, Motorsport & Classics
Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in der Innenstadt sowie in den Stadtteilen Kupferdreh, Rüttenscheid, Steele und Werden
Silvesterlauf auf dem Gelände der Zeche Zollverein

Am 11. April 2006 wurde die Stadt durch eine siebenköpfige EU-Jury stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt Europas 2010 gewählt. Gleichzeitig trugen Pécs (Ungarn) und Istanbul den Titel.[67] An RUHR.2010 beteiligt waren neben Essen der Regionalverband Ruhr, das Land Nordrhein-Westfalen und der Initiativkreis Ruhrgebiet.

Die vormals in Berlin stattfindende Loveparade war Ende August 2007 in Essen. Ab 23. August waren viele Clubs der Region für Sonderveranstaltungen geöffnet, bis dann am 25. August mit der eigentlichen Parade das Ereignis ausklang. Der Zug wurde dabei durch die nördliche Innenstadt geführt, die Abschlusskundgebung fand auf dem ehemaligen Kirmesplatz am Berliner Platz statt.

Unter einem Motto stehen in jedem Jahrzehnt die Essener Lichtwochen, die jährlich stattfinden. Dabei werden von Ende Oktober bis Anfang Januar des folgenden Jahres Lichtinstallationen über den Innenstadtstraßen Essens angebracht.

Der Kulturpfad der Stadt Essen führt Besucher zu Kunst- und Kulturorten zwischen der Marktkirche und Museum Folkwang.

In vielen Essener Stadtteilen gibt es Heimat-, Bürger- und Verkehrsvereine. Achtzehn solcher Vereine haben sich zusammengeschlossen im „Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine Essen“. Ein weiterer Stadtverband ist der Stadtverband Essen der Kleingärtnervereine, dem zurzeit 104 Essener Kleingartenvereine mit insgesamt 250 Kleingartenanlagen angehören (Stand 2009).

Religionen

Siehe auch: Liste Essener Sakralbauten und Liste Essener Friedhöfe

Statistik

2015 gehörten 208.713 Einwohner von Essen der katholischen Kirche an. 144.451 Einwohner waren evangelisch,[68] 4.110 evangelisch-freikirchlich, 8.510 orthodox und 920 jüdisch. 236.295 Einwohner wurden den Rubriken „Sonstige“ oder „Keiner ö.-r. Religionsgesellschaft zugehörig“ zugeordnet. Nach einer Berechnung aus den Zensuszahlen für die Personen mit Migrationshintergrund lag der Bevölkerungsanteil der Muslime in Essen 2011 bei 8,0 Prozent (rund 45.200 Personen).[69]

Im September 2018 gehörten 33,7 % der Einwohner der römisch-katholischen Kirche an, 23,1 % waren evangelisch.[70]

Christentum

Konfessionelle Lage bis zur Säkularisation

Essener Münster (auch Essener Dom)

Das Stift Essen unterstand seit 951 direkt dem Papst. Erste Pfarrkirche war vermutlich die Stiftskirche. Später wurde St. Gertrud für den nördlichen Bereich (mit Altenessen und Karnap) und St. Johann für den südlichen Bereich (mit Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, Frillendorf, Rüttenscheid und Huttrop) der Stadt Pfarrkirche.

Ab 1524 wurde in der Stadt gelegentlich evangelisch gepredigt. Im Jahre 1543 trat ein evangelischer Prediger auf und ab 1560 wurde in der St.-Gertrudiskirche auch deutsch gesungen. Auf Beschluss des Rates der Stadt wurde 1563 die Reformation endgültig eingeführt. Die Stadt versuchte damit, ihren Status als Freie Reichsstadt zu festigen. Ab 1563 war die St.-Gertrudiskirche dauerhaft den Protestanten zur Nutzung überlassen worden. Danach nahm die Münsterkirche den Rang der Essener Pfarrkirche für die Katholiken ein.

In Werden wurde ab 1583 in der Clemenskirche evangelisch gepredigt. Im 17. Jahrhundert entstand auch eine reformierte Gemeinde. Steele wurde ab 1554 evangelisch. Um 1600 war fast ganz Steele protestantisch, wobei danach die Kirche aber von den Lutheranern, den Reformierten und den Katholiken zum Teil unter großen Reibereien gemeinsam genutzt wurde. In Kettwig trat 1609 die ganze Bevölkerung zum reformierten Bekenntnis über.

Fortan waren somit in Essen beide Konfessionen nebeneinander vertreten. Das Stift blieb katholisch, die Stadt war evangelisch. Gab es ab 1571 unter den Protestanten zunächst nur eine lutherische Gemeinde, so wurde ab 1655 vom Rat auch eine reformierte Gemeinde anerkannt. Ab 1605 konnte die Gegenreformation teilweise Fuß fassen, was zur Folge hatte, dass die St.-Gertrudiskirche teilweise wieder katholisch wurde. Die endgültige Aufgabe der Reichsfreiheit musste die Stadt 1670 zwar anerkennen, doch war dies ohne Folgen für die bisherigen konfessionellen Unterschiede. Bis 1802 wurden die kirchlichen Angelegenheiten vom Rat beziehungsweise vom Stift erledigt. Die reformierte Gemeinde war autonom. Das Verhältnis beider Konfessionen war etwa ausgewogen.

Evangelische Kirchen

1802 wurde die lutherische Gemeinde Essen dem preußischen Konsistorium der Grafschaft Mark, 1809 dem klevisch-lutherischen Konsistorium des Großherzogtums Berg und ab 1815 der Düsseldorfer Kreissynode zugeteilt. Sie gehörte damit zur Evangelischen Kirche in Preußen beziehungsweise deren späterer rheinischer Provinzialkirche. Essen wurde Sitz einer Superintendentur, aus der später der Kirchenkreis Essen hervorging. Dieser wurde in die drei Kirchenkreise Essen-Mitte, Essen-Nord und Essen-Süd innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland geteilt. Zu den drei Kirchenkreisen gehören heute insgesamt 30 Kirchengemeinden. Diese bilden zusammen mit den drei Kirchenkreisen seit 1972 den Evangelischen Stadtkirchenverband Essen. Seit dem 1. Juli 2008 sind die Essener Kirchenkreise wieder zu einem Kirchenkreis zusammengeschlossen.
Ausgenommen hiervon ist der Stadtteil Kettwig, der trotz Eingemeindung 1975 weiterhin zum Kirchenkreis Ruhr mit Sitz Mülheim an der Ruhr gehört.

Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition zur Evangelischen Kirche der altpreußischen Union entstand die altlutherische Evangelisch-Lutherische Kirche in Preußen. Die Altlutheraner bestanden auf ihre Religionsfreiheit, indem sie uneingeschränkt lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre forderten. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates konnte sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV. konstituieren und wurde anerkannt. Durch die Einführung der Union in Essen entstand die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirchengemeinde Essen 1844; sie gehört heute zum Kirchenbezirk Westfalen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Durch die Wahl des Gemeindepfarrers ist dort die Propstei des Sprengels West der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Alte Kirche in Essen-Altenessen

Marktkirche, erste protestantische Kirche in Essen

Evangelisch-Lutherische Kirche Essen, Bartningkirche des Jahres 2010 und Propsteikirche

Kreuzeskirche

Römisch-katholische Kirche

Die Goldene Madonna im Essener Münster

Durch die Aufhebung des Stiftes fielen die katholischen Pfarreien 1802 zum Erzbistum Köln. 1958 wurde Essen Sitz eines eigenen Bistums. Die Pfarrgemeinden des 1975 eingemeindeten Stadtteils Kettwig gehören nach wie vor zum Dekanat Ratingen und damit zum Erzbistum Köln. 1968 fand der 82. Deutsche Katholikentag in Essen statt.

Gegenwärtig gehören 58 Pfarrgemeinden zum Stadtdekanat Essen, das sich in die Dekanate Essen-Mitte, Essen-Altendorf, Essen-Borbeck, Essen-Heisingen-Kupferdreh, Essen-Rellinghausen, Essen-Steele, Essen-Stoppenberg und Essen-Werden aufteilt. Gemeinsam bilden sie den katholischen Stadtkirchenverband/Gemeindeverband (K. d. ö. R.) (seit 1925) als Träger kirchlicher Aufgaben auf Stadtebene (Familienbildung, Jugendseelsorge/Jugendberufshilfe, Beratungsdienste, Öffentlichkeitsarbeit) und als Dienstleister und Zweckverband der Gemeinden. Die Katholische Stadtkirche ist zentral erreichbar im Katholischen Stadthaus an der Bernestraße. Das Stadtdekanat Essen umfasst etwa ein Viertel der Katholiken und der Gemeinden des Bistums.

Mittlerweile wurde jedoch die Essener Bistumsstruktur aufgrund diözesaner Entscheidungen grundlegend verändert. In der Stadt Essen gibt es seit 2009 nur noch zehn sogenannte Großpfarreien (kirchliche Körperschaften), die jeweils mehrere Pfarrbezirke (Gemeinden) umfassen. Langfristig sollen auch bis zu 26 katholische Kirchen in Essen aufgegeben werden (vgl. Bistum Essen). Weiterhin sollen die inhaltlichen stadtkirchlichen Einrichtungen (zum Beispiel Familienbildung, Jugendseelsorge) und pastoralen Angebote (zum Beispiel Beratungsdienste) reduziert und diözesan in neue zentrale Trägerstrukturen zusammengeführt werden. Auch die Anzahl der katholischen Kindertagesstätten wird den finanziellen und demografischen Entwicklungen angepasst; ihre inhaltliche Steuerung und Verwaltung werden ebenfalls diözesan zentralisiert.

Den Fürstäbtissinnen verdankt Essen den bedeutenden Essener Domschatz. Im Mittelpunkt steht die Goldene Madonna. Um das Jahr 980 entstanden, ist sie das erste voll plastische Abbild der Gottesmutter und gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke des Abendlandes. Nachdem Papst Johannes XXIII. Maria 1959 zur Patronin des Bistums Essen erhoben hatte, wurde die Figur vom damaligen Bischof Franz Hengsbach im Essener Dom öffentlich ausgestellt. Seit dieser Zeit ist sie das Ziel zahlreicher Pilger.

Das Priorat der Piusbruderschaft ist das dritte in Deutschland gegründete Priorat der römisch-katholischen Traditionalisten.

St. Maria Rosenkranz in Essen-Bochold

St. Antonius Abbas in Essen-Schönebeck

St. Georg in Essen-Heisingen

St. Gertrud in der Essener Innenstadt

St. Hubertus in Essen-Bergerhausen

St. Mariä Empfängnis in Essen-Holsterhausen

Orthodoxe Gemeinden

Drei orthodoxe Gemeinden feiern ihre Gottesdienste in katholischen Kirchen in Essen:
die russisch-orthodoxe Gemeinde zu den Hl. Uneigennützigen Kosmas und Damian (St. Augustinus, Frohnhausen), die serbisch-orthodoxen (St. Stephanus, Stoppenberg) und die rumänisch-orthodoxen Christen (St. Ewaldi, Altenessen).

Weitere Kirchen und christliche Gemeinschaften

Es gibt verschiedene Freikirchen, darunter mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), eine Adventgemeinde, Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche, Freie evangelische Gemeinden (FeG), die SELK, 13 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche (NAK), drei Gemeinden der Apostolischen Gemeinschaft und die altkatholische Kirche. Ferner sind auch die Zeugen Jehovas und die Mormonen vertreten.

Judentum

Alte Synagoge

Der jüdischen Kultusgemeinde gehören mehr als 900 Mitglieder an. Die Gemeinde verfügt über eine Synagoge in der Sedanstraße, einen Friedhof, eine Bibliothek, eine Kindergruppe, Jugendgruppe und Frauenchor. Die Mikwe funktioniert nicht mehr. Es gibt keinen Gemeinderabbiner. Bis zu ihrer Zerstörung in der Pogromnacht gab es in Steele eine bereits 1883 eröffnete Synagoge. In der Essener Innenstadt steht die 1913 eingeweihte Alte Synagoge, deren Äußeres während des Nationalsozialismus weitgehend unversehrt blieb. Nachdem sie zunächst ungenutzt war, erwarb sie die Stadt Essen und nutzte sie unter anderem als Museum für Industriedesign; schließlich wurde sie nach einer etwa zweijährigen Umbauphase im Juli 2010 als Haus jüdischer Kultur eröffnet.[71]

Buddhismus

Im Jahr 1988 etablierte sich in der Herkulesstraße in Essen-Stadtmitte eine Gemeinschaft der Freunde des Westlichen Buddhistischen Ordens. Der im gleichen Jahr entstandene Zenkreis Essen e. V. steht in der Tradition des Rinzai-Zen und wurde von dem deutschen Zenlehrer Rei Shin Sensei gegründet. Seit 2007 findet sich in Essen auch eine Gruppe des Diamantweg-Buddhismus von Ole Nydahl.[72]

Islam

Fatih-Moschee

Durch die verstärkte Zuwanderung aus muslimischen Ländern, insbesondere der Türkei, wurden in den letzten Jahrzehnten auch muslimische Gotteshäuser eingerichtet. Dabei handelte es sich zunächst nur um „Hinterhofmoscheen“. Inzwischen wurden auch größere repräsentative Moscheen gebaut. Im Jahr 2002 wurde im Stadtteil Katernberg die Fatih-Moschee eröffnet, in Altendorf ist seit 2009 die DITIB-Zentralmoschee Essen in Bau. 2016 gab es in Essen 24 muslimische Gotteshäuser, davon gehören sieben zur DITIB.[73]

Sikhismus

In Essen befinden sich zwei Gurdwara. Der Gurdwara Dasmesh Darbar Essen e. V. befindet sich an der Herkulesstraße im Ostviertel, und der Gurdwara Nanaksar Sat Sang Darbar befindet sich an der Bersonstraße im Nordviertel. Am 16. April 2016 verübten Salafisten einen Bombenanschlag auf letzteren. Drei Männer wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer.[74][75]

Hinduismus

Im Ostviertel gibt es einen tamilischen Hindu-Tempel. Dieser ist dem Gott Murugan gewidmet und wurde 2004 eingeweiht. Trägerverein ist der Sri Kathirvelauthaswamy Temple e. V.[76]

Sport

Rudern

Der Rudersport spielt in Essen eine sehr große Rolle. Gerudert wird auf der Ruhr und auf dem Baldeneysee. In Essen gibt es sechs Vereine, die sich aufs Rudern spezialisiert haben bzw. eine Ruderriege besitzen. Unter diesen sind die großen Vereine ETuF (Essener Turn- und Fechtclub) und der RaB (Ruderclub am Baldeneysee). Aus diesen Vereinen gehen regelmäßig Europa- und Weltmeister hervor. Zudem findet alle zwei Jahre die Hügelregatta statt. Der Rudersport wird auch im Turnverein Kupferdreh (TVK) angeboten.

Fußball

Das 2012 eröffnete Stadion Essen

Der bekannteste Fußballverein Essens ist Rot-Weiss Essen, der Spieler wie Helmut Rahn, Willi Lippens, Horst Hrubesch und Frank Mill hervorgebracht hat, 1953 den DFB-Pokal gewann und 1955 Deutscher Meister wurde. Der Verein spielte zuletzt nach einer Insolvenz in der NRW-Liga, bevor er in der Saison 2010/2011 wieder in die viertklassige Regionalliga West aufstieg. Die Heimspiele werden im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen. In der Saison 2005/06 lag der Zuschauerschnitt bei 12.291. Ebenfalls von größerer Bedeutung ist Schwarz-Weiß Essen, dessen Fußballabteilung 1959 deutscher Pokalsieger wurde und seit der Saison 2012/13 in der fünftklassigen Oberliga Niederrhein spielt. Jens Lehmann, der in Essen geborene, ehemalige deutsche Nationaltorwart, spielte für diesen Verein, ebenso wie der heutige Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff.

Die Frauenfußballmannschaft der SGS Essen, deren Heimspiele ebenfalls im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen werden, spielt seit 2004 in der Bundesliga und erreichte 2007 und 2010 das Halbfinale und 2014 das Finale im DFB-Pokal.

Handball

Der zweitgrößte Essener Sportverein TUSEM Essen ist mehrfacher Deutscher Meister, Pokalsieger und Europapokalsieger im Handball. Nach dem Gewinn des Europapokals verlor der Verein die Lizenz für die Bundesliga und trat 2005 in der Regionalliga an. Durch eine fast makellose Saison (63:01 Punkte) gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Seit der Saison 2007/2008 ist der Club von der Margarethenhöhe, der seine Heimspiele in Stoppenberg in der dortigen Halle „Am Hallo“ austrägt, wieder erstklassig. Allerdings steht seit November 2008 fest, dass dem Verein wegen Insolvenz ein erneuter Zwangsabstieg, diesmal voraussichtlich in die 2. Bundesliga, bevorsteht. Als Tabellensiebter der Saison 2010/11 in der 2. Liga Nord qualifizierte sich der Verein für die ab der Spielzeit 2011/12 bestehende eingleisige 2. Liga. 2011/12 wurde der TUSEM Vize-Meister der 2. Liga und schaffte somit den Wiederaufstieg in die 1. Liga.[77]

Basketball

Die Basketballer der ETB Wohnbau Baskets Essen nehmen seit dem Aufstieg aus der ProB in der Saison 2007/08 in der ProA teil, welche die zweithöchste Spielklasse Deutschlands darstellt. Die Basketballabteilung des ETB wurde 1960 gegründet. Die Heimspiele werden in der neuen Halle „Am Hallo“ ausgetragen.

Volleyball

Die Männer von VV Humann Essen spielen in der 2. Bundesliga. Außerdem spielt das Beachvolleyball-Nationalteam Katrin Holtwick/Ilka Semmler für den Seaside Beach Club Essen. Das Team wurde 2009 und 2012 deutscher Meister.

American Football

Die Assindia Cardinals spielten 2009 in der höchsten deutschen Spielklasse, der German Football League (GFL). Nach zwei Aufstiegen in Serie wurden die Cardinals zur Mannschaft des Jahres 2008 in Essen gewählt. Die Heimspiele werden im Stoppenberger Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen.

Rugby

Seit 2007 gibt es das Rugby Union Team im Grashof Rugby Club in Essen. Ursprünglich eine AG der Grashof-Schule in Bredeney, spielt das Team seit der Saison 2016/17 in der 2. Bundesliga. Die Jugendmannschaften des Teams sind mehrfacher deutscher Schulmeister.

Feldhockey

In Essen gibt es diverse Vereine, die Feldhockey anbieten: HTC Kupferdreh, gelegen am Eisenhammer, den Essener Turn- und Fechtclub (ETuF), der direkt am Baldeneysee beheimatet ist sowie den Hockeyclub Essen (HCE) und den Essener Turner-Bund Schwarz-Weiß (ETB).

Skaterhockey

In Essen ist mit dem SHC Rockets Essen 1985 einer der ältesten und mitgliederstärksten Inline-Skaterhockey-Vereine Europas beheimatet. Im Jahr 2009 wurde der Verein Europacup-Sieger der Junioren. 2011 trugen die Rockets den Europacup in der Eissporthalle am Westbahnhof aus und wurden durch die Wildcard als Außenseiter Sieger des Europacup 2011. Die SHC Rockets spielen in der Inline-Skaterhockey-Bundesliga. 2012 waren die Rockets deutscher Pokalsieger.

Eishockey

Essen hat eine Eishockey-Tradition seit den 1960er Jahren und war von 1994 bis 2008 durch den Verein ESC Moskitos Essen e. V. in der deutschen Bundesliga bzw. Profiliga vertreten. 1999 war Essen Deutscher Meister der 1. Bundesliga und spielte danach in der DEL. Ab 2008 spielte der Verein in der Regionalliga, da er Insolvenz anmelden und somit zwangsabsteigen musste. In der Saison 2009/2010 wurde er Deutscher Meister der Regionalliga und ist in die Oberliga aufgestiegen.

Eiskunstlauf

Die Eiskunstläuferin Nicole Schott vom Essener Jugend-Eiskunstlauf-Verein e. V. ist 2012 und 2015 zum zweiten Mal Deutsche Meisterin geworden und damit erste Essenerin, die diesen Titel errungen hat.

Laufen

Seit 1963 findet Deutschlands ältester ununterbrochen durchgeführter Marathon Rund um den Baldeneysee statt. Außerdem findet jährlich seit 2011 im Juni der Essener Firmenlauf statt. Im Firmenlauf treten Gruppen und Teams verschiedener Firmen, Verbände und Organisationen aus Essen an. Die Laufstrecke hat eine Länge von fünfeinhalb Kilometer und führt durch Essen-Rüttenscheid vom Aalto-Theater bis in den Grugapark. Des Weiteren findet einmal jährlich der Essener Onko-Lauf im Grugapark statt. Der Erlös der Läufe kommt der Onkologie beziehungsweise der Krebsberatung in Essen zugute.

Lacrosse

Seit 2009 gibt es mit den Essen Pirates einen Lacrosse-Verein, der in der 2. Bundesliga West spielt.

Segeln

25 Segelvereine mit mehr als 3400 Mitgliedern verschaffen dem Segelsport auf dem Baldeneysee mit der Ausrichtung vieler Ranglistenregatten überregionale Bedeutung. Auch internationale Meisterschaften werden hier ausgetragen.

Kanusport

Die Kanusport-Gemeinschaft Essen ist einer der erfolgreichsten Kanuvereine Deutschlands und hat bereits etliche Weltmeister und Olympiasieger im Kanurennsport hervorgebracht, darunter Thomas Reineck, Olaf Winter und Tomasz Wylenzek.

Tischtennis

Ein bekannter Tischtennisverein ist SV Moltkeplatz Essen. Er wurde 1953 gegründet und wurde von 1964 bis 1970 der Verein viermal deutscher Vizemeister. 1966 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Tischtennis-Bundesliga und spielte von 1966 bis 1970 vier Jahre lang in dieser Klasse. Nach dem Abstieg 1971 konnte man 1978 noch einmal aufsteigen, allerdings die Klasse nicht halten. Zu den bekanntesten Spielern zählt Wilfried Lieck.

Golf

Auf dem Essener Stadtgebiet existieren drei Golfclubs, der GC Essen-Heidhausen (27 Löcher), die Golfriege ETuF Essen (9 Löcher) und der GC Haus Oefte (18 Löcher). Alle drei Clubs veranstalten regelmäßig Turniere.

Snooker

Der 2009 gegründete SC 147 Essen spielt seit 2011 in der 1. Snooker-Bundesliga und wurde 2016 deutscher Meister.[78]
Der 1. SC Essen spielte von 1999 bis 2002 und von 2004 bis 2008 in der 1. Snooker-Bundesliga und wurde 2001 deutscher Vizemeister.

Rollstuhltanz

Im größten Essener Sportverein, der Märkischen Turngemeinde Horst 1881 e. V. – Essen gibt es eine Rollstuhltanzgruppe im Breitensport. Einige Paare bestreiten auch Wettkämpfe oder gehören der vereinsübergreifenden Formation NRWheelers an.[79]

Ringen

Die Stadt Essen beheimatete vormals 4 Ringervereine, von denen heute nur noch 2 aktiv sind. Die Vereine ASV Essen-West 03 (ehemaliger Bundesligist) sowie KSV Essen-Kray haben sich aufgelöst, nur noch der TV Essen-Dellwig 1893 (Oberligist, ehemals 2. Bundesliga) und die Germania 1888 Essen-Altenessen (Bezirksliga) sind derzeit noch aktiv.

Schwimmen

Die SG Essen (Startgemeinschaft vieler Essener Schwimmvereine) ist ein auf nationaler und auf internationaler Ebene vertretener Verein. Die SG Essen schwimmt in der 1. Bundesliga Schwimmen.

Schwimmbäder:

Essen hat zurzeit (2017) folgende Schwimmbäder in Betrieb: das Grugabad, das Sportbad am Thurmfeld, das Schwimmzentrum Kettwig, das Freibad Hesse in Dellwig, das Schwimmzentrum Oststadt, das Friedrichsbad, das Schwimmzentrum Rüttenscheid, das Hallenbad Nord-Ost, die Alte Badeanstalt in Altenessen, das Hallenbad Kupferdreh, das Hallenbad Werden, das Hallenbad Borbeck, das Hallenbad am Südpark in Kray und das Freibad in Steele, verwaltet vom Schwimmverein SV Steele 1911. Bis zum Jahr 2000 existierte im Essener Norden das Kuhlhoffbad und im Essener Westen das Freibad Nöggerathbad. Beide wurden geschlossen, um die Grundstücke als Bauland gewinnbringend verkaufen zu können. Zudem ist seit 1. April 2010 das Freizeitbad Oase in Frohnhausen geschlossen und Anfang 2014 abgerissen worden. Das Gildehofbad in der Innenstadt war ein Spaßbad, das von 1987 bis 1992 in Betrieb war; seit Ende der 1990er befindet sich in den Räumlichkeiten die Stadtbibliothek.[80] Das Hauptbad wurde am 30. Dezember 2015 geschlossen, 2008 fanden hier noch die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften statt.

Olympiastützpunkt

Der Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr mit Sitz in Essen ist eine sportart- und länderübergreifende Beratungs- und Betreuungseinrichtung für den Spitzen- und Nachwuchsleistungssport und betreut rund 400 Kaderathleten in 17 Sportarten. Zur Konzeption des Standorts gehört das professionelle Management aller talentfördernden und trainingsbegleitenden Maßnahmen. Der Olympiastützpunkt liegt in unmittelbarer Nähe zum Alfried-Krupp-Krankenhaus, wodurch eine hochqualifizierte medizinische Betreuung der Spitzenathleten gewährleistet ist.

Persönlichkeiten

Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Essen

Ehrenbürgerrechte verleiht die Stadt Essen seit 1879. Es folgt eine vollständige[81] Liste aller Ehrenbürger:

Margarethe Krupp
1879 Fürst Otto von Bismarck, Reichskanzler
1888 Friedrich Hammacher, Essener Reichs- und Kommunalpolitiker, Jurist und Wirtschaftsführer
1895 Peter Beising, katholischer Theologe
1896 Friedrich Alfred Krupp, Industrieller
1901 Heinrich Carl Sölling, Kaufmann und Stiftungsgründer
1906 Erich Zweigert, Oberbürgermeister von 1886 bis 1906
1912 Margarethe Krupp, Stiftungsgründerin (u. a. Gartenstadt Margarethenhöhe)
1917 Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und oberster Heerführer, späterer Reichspräsident
1930 Paul Goerens, deutscher Metallurg und Professor
1948 Victor Niemeyer, Ratsherr (posthum verliehen)
2007 Berthold Beitz, Vorsitzender der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (einzige Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Essen seit Bestehen der Bundesrepublik)
Bundespräsident Gustav Heinemann (1969)

Daneben verliehen auch damals eigenständige Gemeinden Ehrenbürgerrechte an lokale Persönlichkeiten, unter anderem 1890 die Gemeinde Steele an Carl Humann, den Entdecker des Pergamonaltars. Nach der Eingemeindung wurde diese Praxis aufgehoben.

Seit 1961 wird der Ehrenring der Stadt Essen als höchste Auszeichnung vergeben, den Ehrenbürger Berthold Beitz bereits im Jahr 1983 erhielt. Weitere Träger des Ehrenringes sind unter anderem Gustav Heinemann, Oberbürgermeister und späterer Bundespräsident, Franz Kardinal Hengsbach, der erste Bischof von Essen sowie verschiedene ehemalige Oberbürgermeister der Stadt. Neben dem Ehrenring wird eine Ehrenplakette als zweithöchste Auszeichnung der Stadt vergeben.

An Jugendliche oder junge Erwachsene verleiht das Jugendamt der Stadt zudem seit 2004 in verschiedenen Kategorien den Preis Essens Beste.

Anstatt eines Goldenen Buches gibt es in Essen seit 1933 das vom damaligen Oberbürgermeister Theodor Reismann-Grone in Auftrag gegebene Stahlbuch. Er begründete die Namenswahl damit, dass der Aufstieg von Essen erst durch die Stahlindustrie möglich wurde und so der Ausdruck Stahlbuch passender sei. Erstmals genutzt wurde das Gästebuch zur Hochzeit des Gauleiters Josef Terboven am 28. Juni 1934, zu der auch Adolf Hitler und Hermann Göring als Trauzeugen erschienen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde beschlossen, das Stahlbuch zu ersetzen. Da der Einband keine Insignien des Nationalsozialismus trug, wurde er auch für den neuen Band genutzt. Die entnommenen Seiten mit den Eintragungen von 1934 bis 1945 befinden sich heute im Stadtarchiv Essen.[82]

Sonstiges

Der Hauptgürtelasteroid (133243) Essen wurde nach der Stadt benannt, nachdem er am 2. September 2003 von der Walter-Hohmann-Sternwarte im Essener Stadtteil Schuir aus entdeckt worden war.

Literatur

Ulrich Borsdorf (Hrsg.): Essen – Geschichte einer Stadt. Pomp Verlag, Bottrop/Essen 2002, ISBN 3-89355-236-7. 
Cordula Brand, Detlef Hopp: Essen. Von den Anfängen bis zum Mittelalter. Ed. Archaea: Gelsenkirchen 1995, ISBN 3-929439-22-0.
Erwin Dickhoff: Essener Straßen – Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen. Verlag Richardt Bacht GmbH, Essen 1979, ISBN 3-87034-030-4. 
Essener Sportbund (Hrsg.): Sportschau Essen. Klartext Verlag, Essen (seit 1992, erscheint jährlich im November). 
Detlef Hopp (Hrsg.): Nahaufnahmen. 100 Entdeckungen der Stadtarchäologie Essen. Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0514-6.
Detlef Hopp (Hrsg.): Mit dem Rad in Essens Vergangenheit. Ausgewählte Touren zu Archäologie und Geschichte. Klartext Verlag, Essen 2012, ISBN 978-3-8375-0708-9.
Detlef Hopp, Bianca Khil, Elke Schneider: Archäologische Bibliographie der Stadt Essen. Klartext Verlag, Essen 2000, ISBN 3-88474-897-1. 
Detlef Hopp, Bianca Khil, Elke Schneider (Hrsg.): Burgenland Essen. Burgen, Schlösser und feste Häuser in Essen. Klartext Verlag, Essen 2017, ISBN 978-3-8375-1739-2. 
Robert Jahn: Essener Geschichte. Die geschichtliche Entwicklung im Raum der Großstadt Essen. Verlag W. Th. Webels, Essen 1952. 
Heinz-K. Junk: Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis – Serie C. In: Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz, Peter Johannek (Hrsg.): Deutscher Städteatlas. Band IV 6. Dortmund-Altenbeken 1989, ISBN 3-89115-036-9 (Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft). 
Erich Keyser: Rheinisches Städtebuch (= Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Band 3). Kohlhammer, Stuttgart 1956 (Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages). 
Ute Küppers-Braun: Macht in Frauenhand – 1000 Jahre Herrschaft adeliger Frauen in Essen. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-106-X. 
Helga Mohaupt: Kleine Geschichte Essens – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Klartext Verlag, Essen 2002, ISBN 3-89861-118-3. 
Helga Mohaupt, Willy van Heekern: Essen, Ein verlorenes Stadtbild. Gudensberg-Gleichen: Wartberg-Verl., 1994, ISBN 3-86134-182-4. 
Karsten-Thilo Raab: Essen – Europas Kulturhauptstadt 2010. Wartberg Verlag, Gudensberg 2008, ISBN 978-3-8313-1914-5. 
Klaus Rosing: Essen in alten und neuen Reisebeschreibungen. Droste-Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0789-1. 
Sigrid Schneider: Ansichtssachen. Bilder von Essen. Pomp Verlag, Bottrop/Essen 2002, ISBN 3-89355-237-5. 
Günter Streich, Karsten-Thilo Raab: Essen gestern – heute. Wartberg Verlag, Gudensberg 2008, ISBN 978-3-8313-1913-8. 
Ludger Tewes: Mittelalter im Ruhrgebiet Siedlung zwischen Essen und Dortmund. Schoeningh Verlag, Paderborn 1997, ISBN 3-506-79152-4. 
Robert Welzel: Essener Streifzüge. Wege durch Kultur und Geschichte (= Essener Streifzüge. Band 1). Klartext Verlag, Essen 2014, ISBN 978-3-8375-1115-4.
Herbert Westfalen: Essener Bilderbogen 1880–2007. Klartext Verlag, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-997-4. 
Literatur über Essen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Weblinks

 Commons: Essen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Essen in der Topographia Westphaliae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikinews: Essen – in den Nachrichten
 Wiktionary: Essen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Essen – Reiseführer
Offizielle Website der Stadt Essen
Historisches Portal Essen
Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e. V.
Weltkulturerbe Zollverein
Essen – Kulturhauptstadt Europas 2010 (Memento vom 11. Mai 2009 im Internet Archive)
Focus-Reportage über Essen
Linkkatalog zum Thema Essen bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Unterrichtsmaterialien zur Geschichte der Stadt Essen in den Zeitabschnitten „Industrialisierung“ und „Battle of the Ruhr, 1943“
Die Stadt Essen will die Sammlung des Folkwang-Museums belasten

Einzelnachweise

Bevölkerung der Gemeinden Nordrhein-Westfalens am 31. Dezember 2017 – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 21. September 2018.  (Hilfe dazu)

↑ Andreas Thenhaus: Heimatabend Essen – Die heimliche Hauptstadt des Ruhrgebiets. 10. September 2014 (wdr.de [abgerufen am 4. Oktober 2018]). 

↑ DWD.

↑ wetterkontor.de.

↑ wetterdienst.de

↑ Detlef Hopp: Essen vor der Geschichte – Die Archäologie der Stadt bis zum 9. Jahrhundert in: Borsdorf (Hrsg.): Essen – Geschichte einer Stadt, 2002, S. 32.

↑ Detlef Hopp: Essen vor der Geschichte – Die Archäologie der Stadt bis zum 9. Jahrhundert in: Borsdorf (Hrsg.): Essen – Geschichte einer Stadt. 2002, S. 21–57.

↑ Nr. 2865 der Scotti’schen Sammlung der Landesgesetze von Cleve und Mark

84 [78] – Stück 10. – Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf – Seite – Digitale Sammlungen – Digitale Sammlungen. Abgerufen am 7. März 2018. 

↑ Pierre Broué: The German Revolution. 1917–1923. Chicago 2006, S. 60.

↑ Her mit der Kohle – Der Spiegel EinesTages; abgerufen am 4. Mai 2012.

↑ Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e. V./Stadtarchiv.

Geschichte des Hauses. Abgerufen am 21. Oktober 2014. 

↑ Raul Hilberg: Die Vernichtung der europäischen Juden (1961); Jörg Wollenberg: Die Bedeutung des Novemberpogroms innerhalb der nationalsozialistischen Judenverfolgung (1999). (Memento des Originals vom 10. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www-user.uni-bremen.de

Ausstellung erinnert an Zwangsarbeiter. Abgerufen am 21. Oktober 2014. 

Der LVR in Europa. Abgerufen am 21. Oktober 2014. 

↑ Richard G. Davis: Bombing the European Axis Powers: A Historical Digest of the Combined Bomber Offensive, 1939–1945. Air University Press, 2006, ISBN 1-58566-148-1, S. 109 (englisch, af.mil [PDF; 2,0 MB]). 

↑ Historisches-Centrum.de, Ralf Blank: Die erste Ruhrschlacht 1943, abgerufen am 29. November 2010.

↑ ibiblio.org: Chapter XVI Reducing the Ruhr S. 364

↑ a b c Handbuch Bauen. (PDF) B.I.1: Entwicklung der äußeren Gebietsgrenzen der Stadt Essen seit 1873. In: Handbuch Essener Statistik. Stadt Essen, Amt für Statistik Stadtforschung und Wahlen, S. 5-6, abgerufen am 13. Juli 2017. 

↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 112. 

↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 291. 

Essen verzeichnet wieder Bevölkerungsplus. Stadt Essen, Presse- und Kommunikationsamt, 22. Januar 2014.

↑ Stadt Essen:@1@2Vorlage:Toter Link/webapps.essen.de(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Einwohnerdatei), abgerufen am 28. Februar 2015.

↑ it.nrw.de (Memento des Originals vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.it.nrw.de

↑ Stadtumbau West – Essen – Dienstleistungsstadt im Ruhrgebiet – Herausforderungen und Strategien (Memento vom 11. Mai 2004 im Internet Archive)

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↑ radioessen.de

↑ https://www.haushaltssteuerung.de/weblog-schulden-ranking-der-103-kreisfreien-staedte-in-deutschland.html

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↑ derwesten.de Berichterstattung der Tageszeitung Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) am 25. September 2014.

↑ derwesten.de Berichterstattung der Tageszeitung Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) am 16. Januar 2015.

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§ 1 Absatz 2 der Hauptsatzung der Stadt Essen. (PDF) Abgerufen am 18. August 2015. 

↑ Homepage der Stadt Essen (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)

Partnerstadt Sunderland. In: www.essen.de. Abgerufen am 27. Dezember 2016. 

Partnerstadt Tampere. In: www.essen.de. Abgerufen am 27. Dezember 2016. 

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Partnerstadt Nischni Nowgorod. In: www.essen.de. Abgerufen am 27. Dezember 2016. 

Partnerstadt Tel Aviv. In: www.essen.de. Abgerufen am 27. Dezember 2016. 

↑ Meldung auf Essen.de vom 25. März 2015.

Partnerstadt Zabrze. In: www.essen.de. Abgerufen am 27. Dezember 2016. 

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Bundesland Nordrhein-Westfalen. Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 7. Januar 2019. 

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↑ simulatorzentrum.de

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medicoreha Welsink Akademie.

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↑ Michael Mücke: Vor 90 Jahren leuchtete in Essen die erste Verkehrsampel; In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 31. Dezember 2018

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↑ Website von VRR (Memento vom 4. Juli 2010 im Internet Archive)

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↑ https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1293175.de.html

↑ http://www.ag-essener-geschichtsinitiativen.de/

↑ grend.de

↑ Ungarische Stadt Pécs eröffnet Kulturhauptstadtjahr (Memento vom 31. August 2011 im Internet Archive)

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Menschen in Essen. (PDF 7,3 MB) S. 4, abgerufen am 10. Dezember 2018. 

↑ Haus jüdischer Kultur. DerWesten.de; Abgerufen am 15. Juli 2010.

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↑ Homepage Moscheesuche

↑ 16-jähriger Salafist bekennt sich zu Terrorakt in Essen.

↑ Reiner Burger: Terrorplanung bei Whatsapp – FAZ vom 29. Juni 2016

↑ Webseite der Hindu-Gemeinschaft.

↑ GWD Minden und TuSEM Essen wieder erstklassig – Tradition kehrt zurück in die Handball-Bundesliga (Memento vom 27. Mai 2012 im Internet Archive)

1. Bundesliga Snooker 2015/16. In: portal.billardarea.de. Deutsche Billard-Union, abgerufen am 25. April 2016. 

↑ Märkische Turngemeinde Horst e. V. (Memento vom 31. Juli 2007 im Internet Archive)

↑ Westdeutsche Allgemeine (WAZ) v. 2. Februar 2008, Regionalteil.

↑ Ehrenbürger Essens.

↑ Das Historische „Stahlbuch“ der Stadt Essen, abgerufen am 15. Februar 2017.

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Kreisfreie Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen

Kreisfreie Städte:
Aachen |
Bielefeld |
Bochum |
Bonn |
Bottrop |
Dortmund |
Düsseldorf |
Duisburg |
Essen |
Gelsenkirchen |
Hagen |
Hamm |
Herne |
Köln |
Krefeld |
Leverkusen |
Mönchengladbach |
Mülheim an der Ruhr |
Münster |
Oberhausen |
Remscheid |
Solingen |
Wuppertal

Kreise und Städteregion:
Städteregion Aachen |
Kreis Borken |
Kreis Coesfeld |
Kreis Düren |
Ennepe-Ruhr-Kreis |
Kreis Euskirchen |
Kreis Gütersloh |
Kreis Heinsberg |
Kreis Herford |
Hochsauerlandkreis |
Kreis Höxter |
Kreis Kleve |
Kreis Lippe |
Märkischer Kreis |
Kreis Mettmann |
Kreis Minden-Lübbecke |
Oberbergischer Kreis |
Kreis Olpe |
Kreis Paderborn |
Kreis Recklinghausen |
Rhein-Erft-Kreis |
Rheinisch-Bergischer Kreis |
Rhein-Kreis Neuss |
Rhein-Sieg-Kreis |
Kreis Siegen-Wittgenstein |
Kreis Soest |
Kreis Steinfurt |
Kreis Unna |
Kreis Viersen |
Kreis Warendorf |
Kreis Wesel

Siehe auch: Liste der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen

Deutsche Großstädte

ab 1.000.000 Einwohner:
Berlin |
Hamburg |
Köln |
München

ab 500.000 Einwohner:
Bremen |
Dortmund |
Dresden |
Düsseldorf |
Essen |
Frankfurt am Main |
Hannover |
Leipzig |
Nürnberg |
Stuttgart

ab 250.000 Einwohner:
Augsburg |
Bielefeld |
Bochum |
Bonn |
Duisburg |
Gelsenkirchen |
Karlsruhe |
Mannheim |
Mönchengladbach |
Münster |
Wiesbaden |
Wuppertal

ab 100.000 Einwohner:
Aachen |
Bergisch Gladbach |
Bottrop |
Braunschweig |
Bremerhaven |
Chemnitz |
Cottbus |
Darmstadt |
Erfurt |
Erlangen |
Freiburg im Breisgau |
Fürth |
Göttingen |
Hagen |
Halle (Saale) |
Hamm |
Heidelberg |
Heilbronn |
Herne |
Hildesheim |
Ingolstadt |
Jena |
Kassel |
Kiel |
Koblenz |
Krefeld |
Leverkusen |
Lübeck |
Ludwigshafen am Rhein |
Magdeburg |
Mainz |
Moers |
Mülheim an der Ruhr |
Neuss |
Oberhausen |
Offenbach am Main |
Oldenburg |
Osnabrück |
Paderborn |
Pforzheim |
Potsdam |
Recklinghausen |
Regensburg |
Remscheid |
Reutlingen |
Rostock |
Saarbrücken |
Salzgitter |
Siegen |
Solingen |
Trier |
Ulm |
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GmbH Gesellschaftszweck / Unternehmensgegenstand: Schule Geschichte der Schule Schulentwicklung Schule im deutschen Sprachraum Schule in fremdsprachigen Ländern Kritik an der Schule Schulmarketing, Werbung und Sponsoring Spezielle Schulen Rundfunkberichte Navigationsmenü aus Ludwigshafen am Rhein

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schule (Begriffsklärung) aufgeführt.

Heinrich-Pestalozzi-Oberschule (Löbau), genannt nach dem schweizerischen Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi
Goetheschule Ilmenau, typisches Schulgebäude aus der Gründerzeit
Schulklasse im 18. Jahrhundert
Schule des PAIGC in Guinea-Bissau in den befreiten Gebieten, 1974

Eine Schule (lateinisch schola von altgriechisch σχολή [.mw-parser-output .IPA a{text-decoration:none}skʰoˈlɛː], Ursprungsbedeutung: „Müßiggang“, „Muße“, später „Studium“, „Vorlesung“), auch Bildungsanstalt oder Lehranstalt genannt, ist eine Institution, deren Bildungsauftrag im Lehren und Lernen, also in der Vermittlung von Wissen und Können durch Lehrer an Schüler, aber auch in der Wertevermittlung und in der Erziehung und Bildung zu mündigen, sich verantwortlich in die Gesellschaft einbringenden Persönlichkeiten, besteht.

Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte der Schule
2 Schulentwicklung
3 Schule im deutschen Sprachraum

3.1 Schule in Deutschland

3.1.1 Kosten
3.1.2 Auftrag und Funktion
3.1.3 Schulrecht
3.1.4 Aufbau und Organisation
3.1.5 Konferenzen
3.1.6 Schulpflicht
3.1.7 Schultypen

3.2 Schultypen in Österreich
3.3 Schultypen in der Schweiz
3.4 Schultypen im Fürstentum Liechtenstein

4 Schule in fremdsprachigen Ländern

4.1 Schule in Finnland
4.2 Schule in Entwicklungsländern
4.3 Schulsysteme in weiteren Ländern

5 Kritik an der Schule
6 Schulmarketing, Werbung und Sponsoring
7 Spezielle Schulen
8 Siehe auch
9 Literatur
10 Rundfunkberichte
11 Weblinks
12 Einzelnachweise

Geschichte der Schule

Wortlisten aus Sumer lassen vermuten, dass es Schulen schon seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. gibt. Schultexte aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. als direkte Belege wurden im sumerischen Schuruppak (im heutigen Irak) gefunden. Die sumerischen Schulen, in denen die Schulbänke aus Lehmziegeln bestanden, wurden als Tafelhäuser bezeichnet. Als Fächer lassen sich Rechnen, Zeichnen und Sumerisch, d. h. Lesen und Schreiben, bestimmen. Im Unterricht wurden Aufsätze, Fabeln, Weisheitslehren, Hymnen und Epen verfasst. Die „Väter“ genannten Lehrer zeigten zum Teil Humor, wie die Lehrgeschichte Fabel vom klugen Wolf und den neun dummen Wölfen zeigt, die die Schüler abschreiben mussten.

Im Alten Ägypten war der Schulbesuch nur den Wohlhabenden möglich, da die Kinder der gesellschaftlichen Unterschicht, größtenteils Bauern und einfache Handwerker, ihren Eltern meist bei der Arbeit helfen mussten. Wer schreiben konnte, genoss ein hohes Ansehen und hatte so die Möglichkeit, Priester oder Beamter zu werden. Mädchen besuchten im Alten Ägypten ebenfalls die Schule, auch wenn dies seltener vorkam als bei Jungen. Unterrichtet wurde für gewöhnlich in Tempelschulen und Verwaltungsgebäuden. Die Erziehung in diesen Einrichtungen war sehr streng, sodass auch körperliche Züchtigung deren fester Bestandteil war. Geschrieben wurde auf Ostrakon, da Papyrus zu kostbar für einfache Schreibübungen war. Unterrichtsgegenstände waren Lesen und Schreiben, Mathematik, Geographie, Geschichte, Astronomie, Bildhauerei, Malerei und auch Sport.

Im antiken Griechenland herrschte keine einheitliche Staatsform, da sich das Land aus zahlreichen Stadtstaaten, den sogenannten „Poleis“ (Einzahl: „Polis“) zusammensetzte. Daher war das Leben dort von Region zu Region unterschiedlich. Während Sparta als kriegsorientierte Nation das Hauptaugenmerk der Ausbildung der Jungen auf militärische Ziele legte, konnten die Kinder wohlhabender Familien Athens allgemein bildende Schulen besuchen. Dennoch gab es auch in Athen weder eine Schulpflicht noch öffentliche Schulgebäude. Stattdessen wurden die Kinder beim Lehrer zuhause unterrichtet. Anders als im Alten Ägypten hatten die Lehrer im antiken Griechenland aber kein großes Ansehen und wurden dementsprechend auch schlecht bezahlt. Dies änderte sich erst langsam um 500 v. Chr. Als Schreibstoff benutzten die Schüler Wachstafeln oder Papyrus. Viel bedeutender als Lesen und Schreiben war für die Griechen eventuell die Musik. Weil es noch keine Noten gab, mussten die Schüler auf ihren Instrumenten dem Lehrer nachspielen. Auch der Gesang wurde gelehrt, da Sänger im antiken Griechenland sehr geachtet waren, sowie außerdem Sport, sodass die Schüler an großen Wettkämpfen teilnehmen konnten.

In der Römischen Republik übernahmen die Eltern den Unterricht selbst. Es gab somit weiterhin keine Schulpflicht und auch keine öffentliche Schulform. Erst in der Römischen Kaiserzeit wurden öffentliche Schulen gegründet. Die Schüler schrieben wie im antiken Griechenland auf Wachstafeln oder Papyrus. Der Mathematik wurde zu dieser Zeit eher geringe Bedeutung beigemessen und die meisten Lehrer genossen nach wie vor kein hohes Ansehen. Der Unterricht fand teilweise auf dem Forum statt, wo es jedoch sehr laut war.

Im mittelalterlichen Europa gab es zunächst nur kirchliche Schulen in Klöstern, in denen der Unterricht im Lesen und Schreiben ausschließlich Priestern und Mönchen vorbehalten war. Cassiodor verfasste im 6. Jahrhundert eine später „Lehrplan“ genannte Studienordnung. Dieses Werk stellte eine Kanonisierung des Wesentlichen für die Schule dar. Er sah seine Klosterakademie als Bildungsgemeinschaft. Seine Schulpraxis stützte sich formal auf die ciceronische Überzeugungsrhetorik als erzieherischem Lehransatz. Dieser Lehrplan fand erst nach dem Tod des Verfassers in dem politisch geschaffenen abendländischen Kulturraum eine konsekutive Überlieferung in verschiedene Erscheinungsformen der Schule.[1] Erst ab dem 13. Jahrhundert wurden langsam öffentliche Schulen eingerichtet. Holztafeln oder Wachsplatten dienten als Schreibutensilien. Die körperliche Züchtigung war keine Seltenheit.

Obwohl das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken bereits 1592 als kleinere staatliche Einheit die allgemeine Schulpflicht für Mädchen und Knaben eingeführt hatte,[2] und die Stadt Straßburg dem auch schon im Jahre 1598 mit einem entsprechenden Gesetz gefolgt war, setzte sich erst 1919 mit der Weimarer Verfassung die allgemeine Schulpflicht für ganz Deutschland durch.[3]

Schule ist jedoch bis heute als kulturelle Einrichtung Sache der Einzelstaaten bzw. Bundesländer geblieben. Die Ausdifferenzierung hatte in der Weimarer Zeit einen Höhepunkt erreicht[4] und wurde in der Zeit des Nationalsozialismus durch ein Reichserziehungsministerium einer gewissen Vereinheitlichung zugeführt. Dies bedeutete jedoch nicht, dass es gerade in den neuen Schulfächern wie Leibesübungen/Turnunterricht im Hinblick auf Ausbildung, Einsatz, Besoldung, Stundenzahl usw. so große Unterschiede gab, dass solche Fachlehrer scharenweise dem Nationalsozialismus zuliefen.[5]

Siehe auch: Chengdu Shishi Zhongxue, Liste der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum, Paideia, Römische Erziehung, Sieben Freie Künste, Humanismus, Deutsches Bildungssystem, Bildungsreform, Residential Schools (Kanada)

Schulentwicklung

Schulentwicklung bezeichnet die Weiterentwicklung von Schulen in personeller (Personalentwicklung in Schulen) und organisatorischer Sicht. Ziel ist die inhaltliche Veränderung von Schule als Reaktion auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Dieses Konzept ergibt sich aus der internen Diskussion der an Schule beteiligten Institutionen.

Schule im deutschen Sprachraum

Schulen werden je nach Schulträger in Schulen in öffentlicher Trägerschaft oder Privatschulen unterschieden. Im Schul- und Bildungssystem gibt es den Primär-, Sekundär-, Postsekundär- und Tertiär­bereich, wobei die International Standard Classification of Education (ISCED) diese Stufen noch weiter unterteilt und jede Stufe mehrere Jahrgangsstufen umfassen kann.

Schule in Deutschland

Hauptartikel: Schulgeschichte (Deutschland)
Hauptartikel: Gegliedertes Schulsystem

Das Schulwesen in Deutschland ist in Grund- und Sekundarschulen mit ihren Schülern sowie Hochschulen mit ihren Hochschülern bzw. Studierenden (Studenten) aufgeteilt.

In Deutschland gibt es eine gesetzliche Schulpflicht, die sowohl den Schulträger wie die Eltern bindet.

Kosten

2010 gab Deutschland durchschnittlich etwa 5800 Euro pro Schüler an einer öffentlichen Schule aus, davon sind rund 4600 Euro Personalkosten, 700 Euro Lehrmittel und 500 Euro Bau- und Sachinvestitionen. Dabei variieren die Ausgaben stark nach Schultyp und Land.

Für Schüler an allgemeinbildenden Schulen wurden durchschnittlich 6400 Euro ausgegeben, gegenüber 4000 Euro an beruflichen Schulen. Für Grundschulen betrugen die Durchschnittskosten pro Schüler 5200 Euro, bei integrierten Gesamtschulen und Gymnasien jeweils gleichermaßen 6600 Euro, bei Berufsschulen im dualen System 2500 Euro.

Das Bundesland mit den höchsten Ausgaben war Thüringen mit 7700 Euro, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 7100 Euro, während Nordrhein-Westfalen mit 5000 Euro die geringsten Kosten hatte. Bei den allgemeinbildenden Schulen erstrecken sich die Ausgaben pro Schüler von 8600 Euro (Thüringen) bis 5500 Euro (Nordrhein-Westfalen). Auch bei den beruflichen Schulen liegt Thüringen (5300 Euro) auf dem ersten Platz, danach folgen Baden-Württemberg und Hamburg mit je 4700 Euro. Auf dem letzten Platz liegt hier Mecklenburg-Vorpommern mit 3100 Euro pro Schüler.

Nicht einberechnet sind bei diesen Zahlen die Kosten des Schüler-BAföG.[6]

Zu beachten ist, dass die Ausgaben für Schulen nicht unmittelbar mit dem Lernerfolg oder der Qualität des Schulsystems zusammenhängen, da insbesondere die Effizienz beim Mitteleinsatz von entscheidender Bedeutung ist.[7]

Auftrag und Funktion

Der gesellschaftliche Auftrag der Schule, der in Deutschland meist im Schulgesetz eines Bundeslandes festgehalten wird, liegt in der Entwicklung der Schüler zu mündigen und verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Sie soll Bildung, also Wissen, Fähigkeiten und Werte im Unterricht gezielt vermitteln. Die gesellschaftlichen Grundwerte sind durch das Grundgesetz vorgegeben. Als weitere Aufgaben werden verschiedentlich Erziehung zur Ehrfurcht vor dem Leben, zur Bewahrung der Umwelt und Verantwortung für künftige Generationen genannt.

Die schulische Persönlichkeitsbildung entbindet die Eltern nicht von ihrem Erziehungsauftrag, sondern ergänzt diesen. Die Eltern sollen bei innerschulischen Konflikten mäßigend auf ihre Kinder einwirken. Bei Wertkonflikten zwischen Eltern und Gesellschaft (z. B. in Fragen der Sexualität, Schwimmunterricht für muslimische Mädchen, Hausunterricht) sucht die Schule eine Lösung im Sinne des Kindes, muss aber wenn nötig auch gegen den Willen der Eltern die schulische Bildung durchführen. In Streitfällen entscheiden die zuständigen Verwaltungsgerichte.

Die klassischen Schulfunktionen sind:[8]

Qualifikation – Vorbereitung auf spätere Lebensanforderungen in Beruf, Privatleben und gesellschaftlichen Funktionen
Sozialisation – Vermittlung gesellschaftlich erwünschten Verhaltens
Selektion – Auslese und Zuweisung einer sozialen Position oder Berechtigung
Legitimation – Vermittlung gesellschaftlicher Grundwerte zur Sicherung der Loyalität und Integration (Soziologie)

Qualifikation und Sozialisation vermitteln den Heranwachsenden zusätzlich zum elterlichen Beitrag das kulturelle Kapital einer Gesellschaft von den Grundfähigkeiten wie Schreiben und Lesen bis zum erfolgversprechenden Auftreten. Manche Gesellschaftskritiker sprechen von einem zusätzlichen „heimlichen Lehrplan“, der all das umfasst, was neben dem offiziellen Lernprogramm angeeignet wird, um Erfolg zu haben, beispielsweise die Bildung von Netzwerken mit den Mitschülern oder Schummelstrategien.

Die Schule erfüllt neben der Förderung auch die Funktion der Selektion, das heißt, die Heranwachsenden nach ihrer Leistungsfähigkeit einzuschätzen und ihnen am Ende der Schulzeit durch Vergabe von Schulabschlüssen für weitere Ausbildungsgänge eine vorläufige soziale Position zuzuweisen. Die schulische Funktion einer Berechtigungsvergabe ist im deutschen Schulwesen traditionell stärker ausgeprägt als etwa in den USA, wo andere Selektionsmechanismen greifen. Auf dem Wege dahin sind Schullaufbahnentscheidungen zu treffen. In der demokratischen Gesellschaft soll jedem Schüler eine gerechte Chance gegeben werden. Die Realisierung von Chancengleichheit gehört zu den zentralen Streitpunkten der Bildungspolitik. Auch der angemessene Zeitpunkt der Selektion ist umstritten. Die Persönlichkeit der Schüler wird vorwiegend geprägt, sich gegenüber gestellten Leistungsanforderungen und ihrer Bewältigung positiv einzustellen. Kritiker der Selektionsfunktion wenden ein, dass die Schule faktisch weitgehend die soziale Schichtlage, in die jemand hineingeboren wird, reproduziert und insofern eine demokratische Chancengleichheit nur auf dem Papier existiert. Die Berechtigungen, die etwa ein Hauptschulabschluss verleiht, sind zudem recht gering geworden.

Loyalität zu gesellschaftlichen und politischen Normen stellt sicher, dass die bestehenden Institutionen und Verfahren überhaupt von der nächsten Generation akzeptiert werden und weiter funktionieren. Loyalitätssicherung ist in allen politischen Systemen eine zentrale Funktion des Bildungssystems. So war die Schule der DDR in höchstem Maße darauf ausgerichtet, die Existenz der DDR zu rechtfertigen (am Ende weitgehend erfolglos). In demokratischen Systemen ist die Ausbildung eines Demokratiebewusstseins eine Hauptaufgabe der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer. Das Auftreten von jugendlichem politischem Extremismus führt in der Regel zu einer Verstärkung der entgegensteuernden Schulaktivitäten im gefährdeten Bereich. In dieser Hinsicht erweist sich die Schule als ein die Gesellschaft stabilisierendes System.

Der staatliche Auftrag, Schulen zu unterhalten, kann vom Staat selbst (öffentliche Schulen) oder von privaten Trägern (nach Grundgesetz Art. 7 (4) (Privatschulen)) erfüllt werden. In engen Grenzen kann die Schulpflicht auch an Nicht-Schulen erfüllt werden. So können zum Beispiel Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung in Niedersachsen anstatt einer Regelschule oder einer Förderschule auch eine Tagesbildungsstätte besuchen. Die Aufsicht über alle Einrichtungen, in denen Schüler ihrer Schulpflicht nachkommen, liegt nach Art. 7 (1) GG beim Staat.

Schulrecht

Die rechtlichen Beziehungen zwischen den Angehörigen der Schule sind im Schulrecht geregelt. Über das Schulgesetz, Erlasse und Verordnungen sowie Lehrpläne werden die Schulangelegenheiten von den zuständigen Landesparlamenten und Kultusministerien geregelt. Der Schulleiter sorgt für die rechtsstaatliche Einhaltung aller Bestimmungen und ist der Empfänger von Beschwerden gegen die Lehrer. Bei der Leitung einer Schule konkurrieren das hierarchische Schulverwaltungsrecht (Schulleiter leitet die Schule) und das demokratische Schulmitbestimmungsrecht (Entscheidungsinstanzen der Schule sind die Gremien, zum Beispiel die Schulkonferenz) miteinander. Die Notengebung ist der Mitbestimmung durch Konferenzen weitgehend entzogen, während Entscheidungen über die Nichtversetzung von Schulgremien getroffen werden.

Über die einzelnen Schulen wachen auf verschiedenen Ebenen (je nach Schulform) die Schulaufsicht sowie die für Schule zuständigen Ministerien (ebenfalls mit verschiedenen Namen in den Bundesländern). Der direkte Vorgesetzte des Schulleiters ist meist ein Schulrat, ein Schulamtsdirektor oder ein Regierungsschuldirektor.

Aufbau und Organisation

Die Organisation einer Schule beruht auf einer Schulgemeinschaft.

Sie besteht je nach Schulart und Ausstattung aus:

Schulleiter
dessen Stellvertreter (in der Regel an Schulen mit mehr als 180 Schülern)
dessen zweitem Stellvertreter (in der Regel an Schulen mit mehr als 540 Schülern, nicht in allen Schulformen)
Die Amtsbezeichnung der Schulleiter und Stellvertreter variiert je nach Bundesland und Schulform. An manchen Schulen gibt es darüber hinaus noch Funktionsträger in leitender Funktion (die je nach Bundesländern und Schulform eigene Bezeichnungen tragen), so zum Beispiel die Abteilungsleiter an Gesamtschulen in Nordrhein-Westfalen.
Lehrpersonal als Beamte oder Tarifbeschäftigte

Je nach Schule wird diese Organisation ergänzt durch:

Schulärzte (an Waldorfschulen)
Schulkindergartenleiterinnen an Grundschulen (nicht mehr in allen Bundesländern)
Sozialpädagogische Fachkräfte an Grundschulen (oftmals ehemalige Schulkindergartenleiterinnen)
Pädagogische Unterrichtshilfen an bestimmten Förderschulen
Sozialpädagogen/Sozialarbeiter, Schulpsychologen (meist an Haupt- und Gesamtschulen)
Schulassistenten (eventuell unter verschiedenen Namen)

Schulen als demokratische Einrichtungen unterliegen der Beteiligung der Beschäftigten (Lehrer) sowie der Eltern, Schüler und weiterer gesellschaftlicher Gruppen:

Lehrerrat
Elternvertretung
Schülervertretung

Auf der Seite des Schulträgers bestimmt der Rat nach vorbereitender Arbeit im Schulausschuss (der je nach Zuschnitt des jeweiligen Schulträgers auch anders heißen kann). In diesem sind auch weitere gesellschaftliche Gruppen vertreten (Kirchen, Ortslehrerschaft, Sportverband…).

Organisatorisch ergänzend gibt es

das Sekretariat
den Hausmeister (Hauswart, Schulwart)
Personal für Offene Ganztagsgrundschulen, im Ganztagsbetrieb der weiterführenden Schulen
sonstiges Personal (Schulgärtner, Reinigungspersonal…)

Konferenzen

Die Zusammenarbeit in der Schule ist in Konferenzen organisiert. Die Beratungen sind nicht öffentlich. Die Konferenzen tragen verschiedene Bezeichnungen in den diversen Staaten und Ländern:

Schulkonferenz: Sie ist das höchste beschlussfassende Gremium. Lehrer, Eltern und Schüler sind darin vertreten; den Vorsitz führt in der Regel der Schulleiter. Sie hat die Aufgabe, das Zusammenwirken von Schulleitung, Lehrern, Eltern, Schülern und der für die Berufserziehung Mitverantwortlichen zu fördern.
Lehrerkonferenz/Gesamtkonferenz: Mitglieder sind alle Lehrer. Den Vorsitz führt in der Regel der Schulleiter.
Fachkonferenz: Mitglieder sind alle Lehrer, die die Lehrbefähigung für das jeweilige Fach haben oder die es unterrichten. Den Vorsitz führt ein gewählter Lehrer, der Mitglied der Fachkonferenz ist. Schulleitungsmitglieder können jederzeit an Fachkonferenzen teilnehmen. Je nach Bundesland nehmen auch Vertreter der Eltern und Schüler stimmberechtigt oder beratend teil.
Abteilungskonferenz: Besteht aus den Unterrichtenden einer Abteilung (an Berufskollegs z. B. Wirtschaft/Medien, Chemie, Sozialpädagogik usw.). Den Vorsitz führt der Abteilungsleiter bzw. einer der Abteilungsleiter. Die Tagesordnung besteht aus pädagogischen und organisatorischen Aspekten, die die Abteilung betreffen.
Klassenkonferenz: Sie besteht aus allen in einer Klasse unterrichtenden Lehrern. Den Vorsitz führt in der Regel der Klassenlehrer. Bei Entscheidungen wie z. B. bei Zeugnissen, Wiederholungen oder Bildungsempfehlungen hat jedoch in manchen Bundesländern der Schulleiter den Vorsitz. Je nach Bundesland sind auch Eltern- und Schülervertreter stimmberechtigte oder beratende Mitglieder.
Jahrgangskonferenz: Alle Lehrer der Parallelklassen im Jahrgang (nicht an allen Schulen) sind Mitglied. Den Vorsitz führt in der Regel ein Schulleitungsmitglied.
Stufenkonferenz: Je nach Bundesland und Schultyp wird eine Stufenkonferenz eingerichtet. Alle Lehrer einer Schulstufe (Klassen 5, 6, 7; Klassen 8, 9, 10; Klassen 11, 12, 13) nehmen teil. Den Vorsitz führt in der Regel der Stufenleiter.

Schulpflicht

Der Besuch einer Schule ist in Deutschland durch die Schulpflicht vorgeschrieben. Üblicherweise gilt die Vollzeit-Schulpflicht bis zum neunten oder zehnten Pflichtschuljahr, das heißt vom sechsten bis zum fünfzehnten oder sechzehnten Lebensjahr. Rückstellungen sind unter Umständen möglich, neue Tendenzen legen den möglichen Schulbeginn bereits in das fünfte Lebensjahr. An die Vollzeit-Schulpflicht schließt sich in Deutschland die Berufsschulpflicht an, die in der Regel bis zum Abschluss einer Berufsausbildung oder bis zum Ende des zwölften Schulbesuchsjahres gilt.

Durch die Schulpflicht schreibt in Deutschland der Staat im Gegensatz zu einer Bildungspflicht sogar vor, wie und in welcher Form Bildung zu erfolgen hat. Hausunterricht, bei dem Schüler von ihren Eltern oder Privatlehrern unterrichtet werden, ist – von wenigen Ausnahmen abgesehen – in Deutschland unzulässig. Aus der Schulpflicht folgt eine Aufsichtspflicht der Schule über die Kinder und Jugendlichen.

Es ist daher auch falsch, die Schule als reine staatliche Dienstleistung zu betrachten, sondern sie stellt auch eine Ausübung von legitimer Macht dar und schränkt einige Grundrechte der Eltern und Kinder nach gesetzlichen Normen (Freizügigkeit, freie Berufswahl) ein. Deutlich wird das auch an dem Verbot der Kinderarbeit, das in einem engen Zusammenhang mit der Vollzeit-Schulpflicht steht. Insofern hat die Schule eine hoheitliche Funktion, die letztlich nur vom Staat geregelt werden darf.

Die Einschulung erfolgt seit dem 18. Jahrhundert nur einmal im Jahr. Es gibt aktuelle Überlegungen, dies zu ändern.

Schultypen

Hauptartikel: Schulsystem in Deutschland

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es etwa 47.000 allgemeinbildende und berufsbildende Schulen. Das Bildungswesen steht unter der Kulturhoheit der Bundesländer. Die Bezeichnungen und Unterrichtsinhalte der einzelnen Schultypen
können sich daher von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Die Kultusministerkonferenz vereinbart Regeln zur Vergleichbarkeit von Abschlüssen und andere Eckpunkte.

Ein Schulwegweiser in Lüneburg

Schultypen (unvollständig):

Grundschule
Förderschule / Sonderschule
Hauptschule, Abschluss Hauptschulabschluss / Berufsreife, Mittlere Reife
Realschule, Abschluss Mittlere Reife
Gesamtschule, (in Hamburg: Stadtteilschule) Abschluss Hauptschulabschluss, Mittlere Reife, Fachhochschulreife, Abitur
Fachoberschule, Abschluss Fachhochschulreife
Berufsschule, Berufsschulabschluss
Gymnasium, Fachgymnasium, Abschluss Abitur
Kolleg, Berufskollegschule, Berufs- und Fachschulabschlüsse (auch in Verbindung mit allgemeinen Schulabschlüssen)

Schultypen in Österreich

Hauptartikel: Liste der Schulformen in Österreich

In Österreich ist das Schulwesen bundeseinheitlich geregelt.

Schultypen in der Schweiz

Hauptartikel: Schulsystem in der Schweiz

In der Schweiz sind die Kantone für das Schulwesen zuständig.

Schultypen im Fürstentum Liechtenstein

Hauptartikel: Bildungssystem in Liechtenstein

Im Fürstentum Liechtenstein ist das Schulwesen einheitlich geregelt.

Schule in fremdsprachigen Ländern

Schule in Finnland

Hauptartikel: Bildungssystem in Finnland

Laut PISA-Studien hat Finnland das weltweit erfolgreichste Schulsystem. Eines der Vorbilder war das Schulsystem der DDR. In heutigen Tagen suchen finnische Bildungspolitiker nach neuen Vorbildern, um Kosten zu sparen und eine effektivere Selektion in Finnland einzuführen.

So besuchen 90 % der finnischen Schüler im Alter von sechs Jahren eine qualifizierte Vorschule. Die Schulpflicht beginnt mit sieben Jahren. Die Klassenstärken liegen bei ca. 20 Schülern.

Schule in Entwicklungsländern

Dorfschule im Sudan, 2002
Schule im Gefängnis in Kenia.

Da diese Länder zumeist auf Grund politischer Instabilitäten und Fehlentwicklungen weder über das erforderliche Budget noch über ein wahres Interesse am „lesenden Volk“ verfügen, sind qualifizierte Schulsysteme in diesen Ländern selten. Somit ist das Bildungsniveau in diesen Ländern über Jahrzehnte hinweg katastrophal und einer der Hauptgründe für fehlende Demokratisierungsprozesse und fehlende wirtschaftliche Erfolge.

In den ehemaligen englischen Kolonien wie zum Beispiel Tansania, Kenia und Gambia orientiert sich das Schulwesen an dem der früheren Kolonialmacht. Es gibt auch noch die klassische Schuluniform. Eine Schulpflicht wird hier nicht durchgesetzt. Neben einem monatlichen Schulgeld müssen die Schüler auch die Schulmaterialien bezahlen sowie die Lehrkräfte finanziell unterstützen. Kinder aus wohlhabenden Familien gehen zumeist in England zur Schule.

Im subsaharischen Afrika sind seit den 1940er Jahren zahlreiche muslimische Schulen des Madrasa-Typs entstanden.[9] In Nigeria hat das islamische Schulwesen besonders seit den 1970er Jahren rasant an Bedeutung zugenommen.[10]

Schulsysteme in weiteren Ländern

Französisches Schulsystem
Italienisches Schulsystem
Bildungssystem in Japan
Bildungssystem in Ghana
Schulsystem in Kanada
Schulsystem in Nauru
Schulsystem in Neuseeland
Bildungssystem in den Niederlanden
Bildungssystem in Polen
Schulsystem in Spanien
Schulsystem im Vereinigten Königreich
Schulsystem der Vereinigten Staaten
Schulsystem in der Volksrepublik China

Kritik an der Schule

Die Art der Wissensvermittlung und der Erziehungsauftrag der Schulen standen und stehen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Insbesondere im 20. Jahrhundert wurden die traditionellen Schulformen (Volksschule – Realschule – Gymnasium/Berufsschule), aber auch das bestehende Hochschulsystem kritisiert und Änderungen wurden eingefordert. Der Jugendbewegung folgte in der Bundesrepublik Deutschland die Reformpädagogik. In den 1970er Jahren wurden im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Diskussionen über die antiautoritäre Erziehung Alternativschulen wie Haupt- und Gesamtschulen gegründet, z. B. die Glockseeschule in Hannover.

Die allgemeinbildenden Schulen wurden beschuldigt, das Lernen bei Kindern eher zu verhindern als zu fördern, vor allem, indem die Unterrichtssituation Angst erzeuge. Pädagogen wie Francisco Ferrer oder Alexander Sutherland Neill gründeten freiere Schulen (Summerhill), während andere wie John Caldwell Holt im Unschooling eine Alternative sahen (vergleiche auch: Deschooling und Hausunterricht).

Der amerikanische Psychologe David Keirsey zeigt in seinen kritischen Essays, dass vom Schulsystem nur bestimmte Temperamenttypen gefördert, andere hingegen gehemmt werden. Er spricht sich auch deutlich gegen verhaltensändernde Pharmazeutika aus, die besonders im amerikanischen Raum häufig eingesetzt werden.[11]

Der in Lateinamerika tätige Priester Ivan Illich verwies besonders für die Dritte Welt auf das Versagen der Schule (Schulen helfen nicht, 1972).

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu zeigte in seinem Buch Die feinen Unterschiede (frz., 1979), wie Schulen zum Erhalt von Klassenstrukturen beitragen.

Schulmarketing, Werbung und Sponsoring

Hauptartikel: Schulmarketing

In Deutschland verbieten zwar die meisten Bundesländer Werbung an Schulen, Sponsoring hingegen ist aber erlaubt. Kritiker bemängeln, dass den Schulleitern und Lehrern die Schulgesetze derzeit nur grobe Vorgaben machen, wie Werbung und Sponsoring in Schulen zu handhaben sei.

Spezielle Schulen

Kolonialschule
Einheitsschule
Waldorfschule
Baumschule
Sudbury-Schulen
Klippschule
Europäische Schule
Europaschule
Abendschule
Mädchenschule
Privatschule (Schule in freier Trägerschaft)
Hochbegabten-Schule

Siehe auch

 Portal: Bildung – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bildung
 Portal: Pädagogik – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Pädagogik
 Portal: Schule – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Schule
Schule (Wissenschaft)
Hausaufgabe, Lernmethode, Leistungsbeurteilung (Schule), Schriftlicher Leistungsnachweis in der Schule, Schulzeugnis, Schulnote, Schultüte
Mannheimer Schulsystem, Schulrecht, Stundenplan
Schulnetzwerk
Mobbing in der Schule
Kindergarten, Vorschule
Pedibus (Schulweg)
Schulzentrum
Personalentwicklung in Schulen

Literatur

Philippe Ariès: Geschichte der Kindheit. dtv, München 1978, 2003 (Ariès geht ausführlich auf die Geschichte der Schule in Frankreich ein).
Sabine Czerny: Was wir unseren Kindern in der Schule antun … und wie wir das ändern können. Südwest Verlag, München 2010, ISBN 978-3-517-08633-0.
Timo Hoyer: Sozialgeschichte der Erziehung. Von der Antike bis in die Moderne. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015, ISBN 978-3-534-17517-8. (Das Buch schließt die Geschichte der Schule ein)
Hans-Georg Herrlitz u. a.: Deutsche Schulgeschichte von 1800 bis zur Gegenwart. Eine Einführung. Juventa Verlag, Weinheim 2005 (4. Aufl.), ISBN 3-7799-1724-6.
Günter Ludwig: Cassiodor. Über den Ursprung der abendländischen Schule. Akademische Verlagsgesellschaft, Frankfurt am Main 1967.
Annette Pfisterer: Schulkritik und die Suche nach Schulalternativen – ein Motor der Schulentwicklung? Rückblick und Ausblick an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Kovac Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-8300-0881-3.
Horst F. Rupp: Schule/Schulwesen. In: TRE – Theologische Realenzyklopädie, hg. von Gerhard Müller. Band XXX. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1999, S. 591–627.
Wolfgang Schmale (Hrsg.): Revolution des Wissens? Europa und seine Schulen im Zeitalter der Aufklärung (1750–1825). Ein Handbuch zur europäischen Schulgeschichte. Winkler Verlag, Bochum 1991, ISBN 3-924517-33-9.
Bertrand Stern: Schluß mit Schule! – das Menschenrecht, sich frei zu bilden. Tologo Verlag, Leipzig 2006, ISBN 3-9810444-5-2.
Friedrich H. Steeg: Lernen und Auslese im Schulsystem am Beispiel der „Rechenschwäche“. Peter Lang, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-631-30731-4.
Ingeborg Thümmel: Sozial- und Ideengeschichte der Schule für Geistigbehinderte im 20. Jahrhundert – zentrale Entwicklungslinien zwischen Ausgrenzung und Partizipation. Beltz Verlag, Weinheim 2003, ISBN 3-407-57205-0.
Franz-Michael Konrad: Geschichte der Schule. Von der Antike bis zur Gegenwart. C. H. Beck Verlag, München 2007, ISBN 978-3-406-55492-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).

Rundfunkberichte

Henry Bernhard: Digitalisierung – Mit Tablet statt Stift und Papier in die Schule, Deutschlandfunk – „Hintergrund“ vom 27. August 2018

Weblinks

 Commons: Schule – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Schule – Zitate
 Wiktionary: Schule – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Literatur über Schule im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Deutscher Bildungsserver
Statistisches Bundesamt – Daten zum Thema „Schulen“ Schulen: Daten & Fakten
Schweizer Schulplattform
Fachportal Pädagogik
Eurydice
Bildungsausgaben in % des BIP
Schulmuseum Nürnberg
Das (Bildungs)System Film 2016 (YouTube)

Einzelnachweise

↑ siehe Ludwig, 1967, S. 4, 74, 160-166.

↑ Emil Sehling: Die evangelischen Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts. Band 18: Rheinland-Pfalz I. Mohr-Siebeck, Tübingen 2006, S. 406

↑ Artikel 145 ff der Weimarer Reichsverfassung

↑ Reinhard Dithmar, Jörg Willer (Hrsg.): Schule zwischen Kaiserreich und Faschismus. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1981.

↑ Arnd Krüger: Gesinnungsbildung durch Turnunterricht oder „Pro patria est dum ludere videmur“. In: R. Dithmar, J. Willer (Hrsg.): Schule zwischen Kaiserreich und Faschismus. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1981, S. 102–122.

Das kostet die Ausbildung eines Schülers.

Gute Bildung hängt nicht vom Geld ab.

↑ Helmut Fend: Theorie der Schule. 1980.

↑ Louis Brenner (Hrsg.): Muslim Identity and Social Change in Sub-Saharan Africa. Hurst&Company, London, 1993. S. 14.

↑ Vgl. Stefan Reichmuth: Islamic Learning and its Interaction with ‘Western Education’ in Ilorin, Nigeria. In: Louis Brenner (Hrsg.): Muslim Identity and Social Change in Sub-Saharan Africa. Hurst&Company, London 1993, S. 179–197, hier S. 185f.

↑ Keirsey Temperament Website – Personality and College

Normdaten (Sachbegriff): GND: 4053474-1 (AKS)

Abgerufen von „https://de..org/w/index.php?title=Schule&oldid=187956292“

Kategorie: Schulwesen

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Mustersatzung GmbH – Muster Gesellschaftsvertrag für Bauunternehmen einer GmbH aus Wiesbaden

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Hinweis zu unseren Mustersatzungen:
Eine gebrauchsfertige GmbH-Mustersatzung kann es nicht geben. Zu vielfältig sind die Erscheinungsformen der GmbH im Wirtschaftsleben. Eine 100 %-ige Konzerntochter verlangt andere Regelungen als eine Join-Venture GmbH zwischen zwei Industrieunternehmen. Weitere Regelungstypen sind beispielsweise die Vater-Sohn-Handwerks-GmbH, die Dienstleistungs-GmbH zwischen Freiberuflern, die GmbH mit Technologie-Know-how Trägern als Mehrheitsgesellschaftern und einem Kapitalgeber (Capital Venture Fonds).

Jeder Regelungstyp hat eine eigene Interessenstruktur, die sich bei der Finanzverfassung, den Entscheidungsmechanismen und bei Gesellschafterveräderungen auswirkt. Besondere Aufmerksamkeit ist dem natürlichen Spannungsfeld zwischen tätigen und nicht tätigen Gesellschaftern (z.B. nicht tätigen Erben eines verstorbenen tätigen Gesellschafters) zu widmen. Die Probleme entzünden sich hier an der Gewinnverwendung, Geschäftsführergehältern, langfristigen Investitionen. Bei reinen Handels- und Dienstleistungs-GmbHs ist in der Regel ein persönliches Tätigwerden der Gesellschafter unverzichtbar.

Aus diesen Gründen ist auch die folgende Beispielssatzung lediglich als eine erste Anregung gedacht, Gestaltungsalternativen müssen mit den Beratern abgestimmt werden aufgrund einer individuellen Zweckmässigkeits- und Vollständigkeitsprüfung.

Eine GmbH-Satzung muss von einem Notar protokolliert werden.

Paragraph 1 Firma, Sitz

Die Firma der Gesellschaft lautet: Frohlinde Friedrich Bauunternehmen Gesellschaft mit beschränkter Haftung .Sitz der Gesellschaft ist Wiesbaden

Paragraph 2 Gegenstand des Unternehmens
Gegenstand des Unternehmens ist Orgelbau Arbeitsbild Ausbildung und Situation des Berufs Navigationsmenü

Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen – insbesondere auch als persönlich haftende Gesellschafterin -, sowie andere Unternehmen zu gründen.

Paragraph 3 Dauer der Gesellschaft
Die Gesellschaft beginnt mit der Eintragung in das Handelsregister. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet.

Paragraph 4 Stammkapital, Stammeinlagen
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 458125,00 EUR

Auf das Stammkapital übernehmen als ihre Stammeinlagen:

a. Christliebe Brückner eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 195665,
b. Edelburg Brand eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 173731,
c. Gieselind Truttiker eine Stammeinlage im Nennbetrag von EUR 88729.

Paragraph 5 Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.
Die Bestellung und Abberufung von Geschäftsführern sowie deren Befreiung vom Geschäftsführerwettbewerbsverbot erfolgt durch Gesellschafterbeschluss

Paragraph 6 Vertretung der Gesellschaft
Ein alleiniger Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch
einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen. Durch Gesellschafterbeschluss kann die Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer abweichend geregelt werden,
insbesondere können auch alle oder einzelne Geschäftsführer von den Beschränkungen des Paragraph 181 BGB befreit werden.

Paragraph 7 Geschäftsführung
Die Führung der Geschäfte der Gesellschaft steht mehreren Geschäftsführern gemeinschaftlich zu, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss, insbesondere im Rahmen einer Geschäftsordnung, etwas anderes bestimmt wird.
Im Verhältnis zur Gesellschaft ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, die Geschäftsführungsbeschränkungen einzuhalten, welche durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag, Geschäftsführeranstellungsvertrag und Gesellschafterbeschlüsse festgesetzt sind oder werden.
Die Geschäftsführer bedürfen der vorherigen Zustimmung durch Gesellschafterbeschluss für alle Geschäfte, die über den gewöhnlichen Betrieb der Gesellschaft hinausgehen.

Paragraph 8 Gesellschafterbeschlüsse
Soweit nicht das Gesetz zwingend oder dieser Gesellschaftsvertrag etwas anderes vorsehen, entscheiden die Gesellschafter in allen Angelegenheiten der Gesellschaft durch Beschlussfassung mit der Mehrheit der Stimmen aller Gesellschafter.

Nur mit 75 % der Stimmen aller Gesellschafter können beschlossen werden:

a. Eine Änderung des Gesellschaftsvertrages
b. die Auflösung der Gesellschaft.
c. die Beschlüsse gemäss Paragraphen 6, 7 und 8 des Gesellschaftsvertrages.
Jede 50,00 EUR Nennbetrag eines Geschäftsanteils gewähren eine Stimme.
Sämtliche Gesellschafterbeschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von den Geschäftsführern zu unterzeichnen. Die Gesellschafter erhalten Abschriften.
Die Einlegung von Rechtsmitteln jeder Art gegen Gesellschafterbeschlüsse ist nur innerhalb einer Frist von einem Monat nach Beschlussfassung zulässig.

Paragraph 9 Gesellschafterversammlung
Beschlüsse der Gesellschafter werden in Versammlungen gefasst.
Soweit das Gesetz nicht zwingend eine Gesellschafterversammlung vorsieht, bedarf es der Abhaltung einer Versammlung nicht, wenn sämtliche Gesellschafter schriftlich, mündlich oder in jeder anderen Form mit der zu treffenden Bestimmung oder mit der Form der Stimmabgabe sich einverstanden erklären.

Einberufung

a. Die Gesellschafterversammlung wird durch einen Geschäftsführer einberufen. Versammlungsort ist der Sitz der Gesellschaft, sofern nicht durch Gesellschafterbeschluss ein anderer 0rt bestimmt wird.
b. Die ordentliche jährliche Gesellschafterversammlung ist in den ersten acht Monaten eines Geschäftsjahres einzuberufen zur Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses, die Ergebnisverwendung und die Entlastung der Geschäftsführung. Im übrigen ist die Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn es einem
Geschäftsführer im Interesse der Gesellschaft erforderlich erscheint oder in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.
c. Die Einberufung erfolgt durch Einladung der Gesellschafter mittels eingeschriebener Briefe gegen Rückschein an die letzte von dem Gesellschafter der Gesellschaft mitgeteilte Adresse oder durch Übergabe gegen
Empfangsbestätigung. Die Ladungsfrist beträgt mindestens zwei Wochen. Der Tag der Absendung und der Versammlungstag werden nicht mitgerechnet. Mit der Einladung sind die Beschlussgegenstände mitzuteilen.
d. Ist die Versammlung nicht ordnungsmässig berufen, können Beschlüsse nur mit Zustimmung aller Gesellschafter gefasst werden.

Paragraph 10 Geschäftsjahr und Jahresabschluss
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Jahresabschluss ist von den Geschäftsführern in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen, sofern nicht nach dem Gesetz der Jahresabschluss innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres aufgestellt werden darf.

Paragraph 11 Gewinnverteilung
Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss zuzüglich eines Gewinnvortrages und abzüglich eines Verlustvortrags, soweit der sich ergebende Betrag nicht durch Beschluss nach Abs. 2 von der Verteilung unter die Gesellschafter ausgeschlossen ist.
Im Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses können die Gesellschafter Beträge in Gewinnrücklage einstellen oder als Gewinn vortragen oder bestimmen, dass sie der Gesellschaft als Darlehen zu dem gemäss Gesellschafterbeschluss festgesetzten Bedingungen verbleiben.
Die Verteilung erfolgt nach Verhältnis der Geschäftsanteile.

Paragraph 12 Gesellschafterveränderungen
Übertragung von Geschäftsanteilen
Geschäftsanteile können ganz oder teilweise von einem Gesellschafter nur veräussert werden, wenn die Gesellschafter durch Beschluss mit einer Mehrheit von 75 % der Stimmen aller Gesellschafter im Voraus zustimmen. Der betroffene Gesellschafter ist stimmberechtigt.
Austrittsrecht
Jeder Gesellschafter kann den Austritt aus der Gesellschaft erklären
a. wenn ein wichtiger Grund im Sinne des allgemeinen Gesellschaftsrechts vorliegt jederzeit oder
b. im übrigen nur sechs Monate vor einem Geschäftsjahresende, erstmals zum (Datum). Die Austrittserklärung hat durch eingeschriebenen Brief an die Gesellschaft zu erfolgen.
Ausschluss
Ein Gesellschafter ist verpflichtet, ohne seine Zustimmung aus der Gesellschaft auszuscheiden,

a. wenn und sobald über sein Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird, sofort,
b. durch Gesellschafterbeschluss – bei dem er nicht stimmberechtigt ist – zu dem in dem Beschluss bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht vor Mitteilung des Beschlusses an den betroffenen Gesellschafter,

wenn in seinen Geschäftsanteil die Zwangsvollstreckung betrieben und nicht innerhalb von zwei Monaten wieder aufgehoben wird, oder
wenn in seiner Person ein wichtiger Grund eingetreten ist, der für die übrigen Gesellschafter die Fortsetzung des Gesellschaftsverhältnisses mit ihm unzumutbar macht, oder
wenn das Anstellungsverhältnis eines Gesellschafters, der nach Paragraph 5 verpflichtet ist, für die Gesellschaft tätig zu sein, endet, aus welchem Grund auch immer; im Falle des Todes gilt Abs. (4).
Tod eines Gesellschafters
Erben oder Vermächtnisnehmer eines Gesellschafters sind verpflichtet, aus der Gesellschaft auszuscheiden.
Durchführung des Ausscheidens

a. Der ausscheidende Gesellschafter ist /seine Erben/Vermächtnisnehmer sind verpflichtet, seinen/ihren Geschäftsanteil nach Massgabe eines Gesellschafterbeschlusses mit der Mehrheit der Stimmen der übrigen
Gesellschafter, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, ganz oder geteilt an die Gesellschaft selbst, an einen oder mehrere Gesellschafter oder an von der Gesellschaft zu benennende Dritte zu übertragen oder die
Einziehung des Geschäftsanteils zu dulden.
b. Ein ausscheidender Gesellschafter erhält seine Erben erhalten eine Abfindung nach Massgabe dieses Vertrages, von dem seinen Geschäftsanteil erwerbenden Gesellschafter (von mehreren als Teilschuldner),
im Falle der Einziehung von der Gesellschaft.
Das Ausscheiden eines Gesellschafters führt nicht zur Auflösung der Gesellschaft. Die verbleibenden Gesellschafter haben unverzüglich einen Beschluss zu den Modalitäten der Fortführung zu fassen.

Paragraph13 Abfindung
Die Abfindung eines ausscheidenden Gesellschafters bemisst sich nach dem für den Geschäftsanteil zu ermittelnden Wert,{der sich unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften zur Ermittlung des gemeinen Wertes von Geschäftsanteilen mangels Ableitbarkeit aus Verkäufen ergibt . Bewertungsstichtag ist das Ende des Geschäftsjahres, in dem die Austrittserklärung des Gesellschafters bei der Gesellschaft eingeht oder der Ausschlussbeschluss gefasst wird.} Sollte zum Bewertungsstichtag eine Feststellung des Finanzamtes noch nicht erfolgt sein, ist die Wertermittlung nach den vorstehenden Massstäben unabhängig von der Feststellung des Finanzamtes vorzunehmen. Eine Berichtigung aufgrund der späteren Feststellung des Finanzamtes oder einer Betriebsprüfung findet nicht statt.
Der Gewinn für das gesamte Geschäftsjahr, in dessen Verlauf und zu dessen Ende ein Gesellschafter zum Ausscheiden verpflichtet ist, steht dem ausscheidenden Gesellschafter zeitanteilig bis zu dem Monat zu, in dessen Verlauf oder zu dessen Ende die Austrittserklärung der Gesellschaft zuging oder der Ausschlussbeschluss gefasst wurde.
Die Vergütung ist in 5 gleichen Jahresraten auszuzahlen, wobei die Fälligkeit der ersten Rate sechs Monate seit Vollzug des Ausscheidens, die folgenden Raten je ein Jahr später zu zahlen sind. Die Vergütung ist mit jährlich 2 % über dem jeweiligen Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank von der jeweilig noch geschuldeten Höhe zu verzinsen von dem Monatsersten an, von dem ausscheidenden Gesellschafter gemäss Abs. 2 ein Gewinn nicht mehr zusteht.

Paragraph 14 Wettbewerbsverbot
Ein Gesellschafter darf ohne vorherigen zustimmenden Gesellschafterbeschluss, bei dem er nicht stimmberechtigt ist, in dem Geschäftsbereich des Gegenstandes der Gesellschaft keine Geschäfte machen für eigene oder fremde Rechnung, gelegentlich oder gewerbsmässig, unmittelbar oder mittelbar, selbständig oder unselbständig oder in jeder anderen Weise. Das Verbot umfasst insbesondere auch direkte oder indirekte Beteiligung oder Beratung an Konkurrenzunternehmen sowie die Beteiligung als stiller Gesellschafter oder Unterbeteiligter an Konkurrenzunternehmen.

Paragraph 15 Schlussbestimmungen
Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im deutschen Bundesanzeiger oder einem etwa an seine Stelle tretenden Veröffentlichungsorgan.
Die Gründungskosten in Höhe von EUR {Summe} (Handelsregister, Bekanntmachungen, Beratungen, Notar) trägt die Gesellschaft.[1]
Durch die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
Als Gerichtsstand wird Wiesbaden vereinbart

Anmerkung:
An dieser Stelle kann auf Wunsch eine Schlichtungsvereinbarung und/oder Schiedsgerichtsvereinbarung getroffen werden. Zur Vereinbarung einer Schlichtungsklausel und/oder Schiedsklausel siehe Erläuterung unten)

Notarieller Beurkundungshinweis

……………………………………….. ………………………………………..

Wiesbaden, 05.05.2019 Unterschrift

Anmerkung zu Paragraph 15 (4):

a. Die Parteien können sich auch auf die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens (Schlichtungsklausel) einigen. Es kann zusätzlich vereinbart werden, dass ein Schlichtungsversuch gescheitert sein muss, bevor der Rechtsweg beschritten werden kann.

>Informationen zur aussergerichtlichen Streitbeilegung
Muster für eine Schlichtungsklausel:

Die Vertragsparteien verpflichten sich, bei Meinungsverschiedenheiten ein Schlichtungsverfahren mit dem Ziel durchzuführen, eine interessengerechte und faire Vereinbarung im Wege einer Mediation mit Unterstützung eines neutralen Schlichters unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und sozialen Gegebenheiten zu erarbeiten. Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden vor Einschaltung der Gerichte nach der Schlichtungsordnung der Industrie- und Handelskammer …………… (z.B. XXXXX = Name der nächstgelegenen IHK mit Schlichtungsstelle) (oder der XXXX Institution) geschlichtet.

b. Möglich wäre auch die Vereinbarung einer Schiedsgerichtsklausel.
Muster für eine Schiedsgerichtsklausel:

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit diesem Vertrag oder über seine Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Industrie- und Handelskammer …………. unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entschieden. Das gerichtliche Mahnverfahren bleibt aber zulässig.

c. Möglich ist aber natürlich auch die Kombination von Schlichtung und bei Scheitern anschliessendem Schiedsgerichtsverfahren.

[1] Es ist aufgrund der Entscheidung des OLG Celle vom 11.2.2016 (Az. 9 W 10/16) in der Satzung auf Verlangen des Registergerichts nunmehr der konkrete Gesamtbetrag der Gründungskosten anzugeben


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Businessplang der Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung aus Offenbach am Main

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Muster eines Businessplans

Businessplan Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung

Kätchen Fantomas, Geschaeftsfuehrer
Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung
Offenbach am Main
Tel. +49 (0) 1028337
Fax +49 (0) 9692559
Kätchen Fantomas@hotmail.com

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY 3

1. UNTERNEHMUNG 4
1.1. Geschichtlicher Hintergrund 4
1.2. Unternehmensziel und Leitbild 4
1.3. Unternehmensorganisation 4
1.4. Situation heute 4

2. PRODUKTE, DIENSTLEISTUNG 5
2.1. Marktleistung 5
2.2. Produkteschutz 5
2.3. Abnehmer 5

3. Markt 6
3.1. Marktuebersicht 6
3.2. Eigene Marktstellung 6
3.3. Marktbeurteilung 6

4. KONKURRENZ 7
4.1. Mitbewerber 7
4.2. Konkurrenzprodukte 7

5. MARKETING 8
5.1. Marktsegmentierung 8
5.2. Markteinfuehrungsstrategie 8
5.3. Preispolitik 8
5.4. Verkauf / Vertrieb / Standort 8
5.5. Werbung / PR 8
5.6. Umsatzziele in EUR 1000 9

6. STANDORT / LOGISTIK 9
6.1. Domizil 9
6.2. Logistik / Administration 9

7. PRODUKTION / BESCHAFFUNG 9
7.1. Produktionsmittel 9
7.2. Technologie 9
7.3. Kapazitaeten / Engpaesse 9
7.4. Wichtigste Lieferanten 10

8. MANAGEMENT / BERATER 10
8.1. Unternehmerteam 10
8.2. Verwaltungsrat 10
8.3. Externe Berater 10

9. RISIKOANALYSE 11
9.1. Interne Risiken 11
9.2. Externe Risiken 11
9.3. Absicherung 11

10. FINANZEN 11
10.1. Vergangenheit 11
10.2. Planerfolgsrechnung 12
10.3. Bilanz per 31.12.2009 12
10.4. Finanzierungskonzept 12

11. ANFRAGE FUER FREMDKAPITALFINANZIERUNG 12

Management Summary

Die Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung mit Sitz in Offenbach am Main hat das Ziel Tagespflege in der Bundesrepublik Deutschland erfolgreich neu zu etablieren. Sie bezweckt sowohl die Entwicklung, Produktion als auch den Handel mit Tagespflege Artikeln aller Art.

Die Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung hat zu diesem Zwecke neue Tagespflege Ideen und Konzeptentwicklungen entworfen. Tagespflege ist in der Bundesrepublik Deutschland im Gegensatz zum nahen Ausland und den USA noch voellig unterentwickelt. Es gibt erst wenige oeffentliche Geschaefte, keine Tagespflege Onlineshops mit einem breiten Produkteangebot und einer Auswahl an klar differenzierten Produkten in Qualitaet und Preis.

Die selbstentwickelten Spezialprodukte der Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung werden selbsthergestellt und ueber das Unternehmen sowie Aussenstellen zusammen mit den uebrigen Produkten vertrieben. Es besteht aufgrund des eingesetzten Booms an neuen oeffentlichen Shops und allgemein des immer beliebter werdenden Handels von Tagespflege eine hohes Absatzpotenzial fuer die vorliegende Geschaeftsidee. Allerdings ist damit zu rechnen, dass mit dem steigenden Bedarf Grossverteiler in das Geschaeft einsteigen koennten. Einzelne Versuche von Grossverteiler scheiterten am Know-how und der zoegerlichen Vermarktung.

Fuer den weiteren Aufbau des Unternehmens und den Markteintritt benoetigt das Unternehmen weiteres Kapital im Umfange von EUR 45 Millionen. Dafuer suchen die Gruender weitere Finanzpartner. Das Unternehmen rechnet in der Grundannahme bis ins Jahr 2024 mit einem Umsatz von EUR 83 Millionen und einem EBIT von EUR 4 Millionen

1. Unternehmung

1.1. Geschichtlicher Hintergrund

Das Unternehmen wurde von
a) Kaspar Siebert, geb. 1961, Offenbach am Main
b) Landolf Neu, geb. 1950, Lübeck
c) Corina Renner, geb. 1988, Wirtschaftsjuristin, Gelsenkirchen

am 18.9.201 unter dem Namen Kätchen Fantomas Tagespflege Ges. m. b. Haftung mit Sitz in Offenbach am Main als Kapitalgesellschaft mit einem Stammkapital von EUR 495000.- gegruendet und im Handelsregister des Offenbach am Main eingetragen.

Das Stammkapital ist aufgeteilt in ? nominell EUR 1000.-. Die Gruender a) ? d) sind am Unternehmen mit 50% und der Gruender e) mit 26% am Stammkapital beteiligt. Die operative Aufnahme des Geschaeftes fand per 1. Januar des Gruendungsjahres statt.

1.2. Unternehmensziel und Leitbild

Pilates Geschichte Die Methode Anwendungen Kritik Ausbildung Navigationsmenü

1.3. Unternehmensorganisation

Die Geschaeftsleitung wird von Kätchen Fantomas, CEO, Hellmuth Arglos CFO wahrgenommen. Um die geplanten Expansionsziele zu erreichen, soll der Personalbestand per 1. April 2020 wie folgt aufgestockt werden:
22 Mitarbeiter fuer kaufmaennische Arbeiten
40 Mitarbeiter fuer Entwicklung
19 Mitarbeiter fuer Produktion
20 Mitarbeiter fuer Verkauf
Das Unternehmen verfuegt ueber Bueroraeumlichkeiten, Produktions- und Lagerraeumlichkeiten in Offenbach am Main im Umfange von rund 34000 m2. Das Finanz- und Rechnungswesen wird mittels der modernen EDV-Applikation ALINA durch zwei Mitarbeiter betreut und vom CFO gefuehrt.

1.4. Situation heute

Das Unternehmen hat im ersten Geschaeftsjahr per 31. Dezember einen Umsatz von EUR 15 Millionen und einen EBIT von EUR 248000.- erwirtschaftet.

2. Produkte, Dienstleistung

2.1. Marktleistung

Das Unternehmen hat folgende Artikel im Angebot:
1912/1913 ging er nach England. Nach eigenen Angaben arbeitete er dort mit seinem Bruder Frederick als Zirkusartist und die beiden traten als „Römische Gladiatoren“ auf. Allerdings ist dies nicht belegt. Pilates schlug sich dann vermutlich mit einer Vielzahl von Jobs durch.[1] Als Deutscher wurde er zu Beginn des Ersten Weltkrieges in Großbritannien interniert. In dieser Zeit entwickelte er das Konzept eines ganzheitlichen Körpertrainings, welches zu einer guten Konstitution und Haltung beitragen sollte, und zwar zunächst für mit ihm internierte Soldaten.[2]

Eine typische Übung
Eine weitere Übung
Nach seiner Rückkehr aus England hielt sich Pilates ungefähr in der Zeit von 1920 bis 1925 in Hamburg auf. Dort trainierte er wohl die Hamburger Polizei in Selbstverteidigung und unterrichtete auch verschiedene Privatklienten. In dieser Zeit fing er wohl auch mit der Erfindung der Pilates-Maschinen an.
1926 wanderte er in die USA aus. Mit seiner Lebensgefährtin und späteren Ehefrau Clara, die er auf dem Schiff nach Amerika kennengelernt hatte,[3] eröffnete er ein Trainingsstudio – auf Anregung von Rudolf von Laban im Gebäude des New York City Ballets, was die Nähe der Methode zum Tanz erklärt.
In den frühen 1960er-Jahren zählten viele New Yorker Tänzerinnen zu ihren Kunden, wodurch die einst für Männer entwickelte Trainingsmethode nach und nach eine immer weiblichere Wahrnehmung bekam.[4]
1965 eröffnete Joseph Pilates ein zweites Pilates-Studio im Henri Bendel-Kaufhaus in New York, das in der West 57th Street lag.[5] Bendel hat laut den Prozessakten zum Pilates-Namensstreit, solange Clara Pilates lebte, ihr für den Betrieb des Studios ein Honorar gezahlt. Das Studio wurde von 1967 bis 1972 von der von Joseph Pilates ausgebildeten Naja Cori betrieben. Ab 1972 bis zur Schließung des Studios 1988 war Kathy Grant Leiterin des Studios.
1967 starb Pilates