Mobilfunk GmbH kaufen – Mobilfunkverträge über eine GmbH abwickeln

Mobilfunk – unterwegs telefonieren und surfen

Definition Mobilfunk

Als Mobilfunk bezeichnet man die drahtlose Übertragung von Sprache und Date mittels Betrieb von mobilen (beweglichen) Funkgeräten, wie Handy, Smartphone oder Tablet. Des Weiteren wird als Mobilfunk auch die in Fahrzeugen eingebauten Wechselsprechgeräte (Taxifunk) bezeichnet.

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Handymast

Immer und überall am Netz dank Mobilfunk: Wer heute ein modernes Smartphone nutzt, kann damit nicht nur mobil telefonieren, sondern auch im Internet surfen, Filme schauen, Fotos versenden oder Musik hören. Voraussetzungen für die ständige Erreichbarkeit sind neben den mobilen Anwendungen auch die passenden Geräte – und nicht zuletzt die entsprechende Infrastruktur. Letztere bezeichnet man als Handy- oder Mobilfunknetz. Bestehend aus Funkzellen mit Mobilfunkstationen gewährleistet es den modernen Mobilfunk. Die Übertragung der Signale unterteilt sich dabei zum einen in eine Funkverbindung zwischen Mobilfunkgerät und Sendemast, zum anderen in eine kabelgebundene Übertragung zwischen den beiden Netzzugängen, auf die die Gesprächsteilnehmer zugreifen.

Die Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland unterhalten eigene UMTS-, GSM- und im Weiterausbau befindliche LTE-Netze. Die vierte Mobilfunkgeneration LTE (Long Term Evolution) soll hinsichtlich der Übertragungsgeschwindigkeit und Übertragungsstabilität neue Maßstäbe im Mobilfunk setzen. Um den Herausforderungen und dem Bedarf im Bereich Mobilfunk gerecht zu werden, muss auch in Zukunft weiter in die Netz-Infrastruktur investiert werden.
Der Mobilfunkmarkt: Unzählige Tarife im Angebot

Für die Mobilfunk-Nutzung können Verbraucher aus einer Vielzahl unterschiedlicher Tarife wählen. Denn neben den vier Netzbetreibern Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus bringen auch viele andere Anbieter ihre Tarife auf den Mobilfunkmarkt. Wer diese Auswahl optimal für sich nutzen möchte, prüft zunächst das eigene Nutzerverhalten, um dann das passende Angebot für den individuellen Bedarf auszuwählen.
Unser Mobilfunknetz und seine Herausforderungen

Je nach Nutzertyp und Anzahl der benötigten Gesprächsminuten eignen sich eher Pauschaltarife, Minutentarife oder eben Guthabenkarten. Im Mobilfunk-Bereich gibt es immer mehr Flatrate-Angebote, bei denen nicht mehr auf die Gesprächsdauer geachtet werden muss. In der Regel enthalten diese Angebote auch ein ausreichendes Datenvolumen für mobiles Surfen im Internet. Die Flatrate-Angebote sind bequem, aber nicht immer die beste Wahl. Wer beispielsweise sehr wenig telefoniert, fährt mit einem Prepaid-Tarif deutlich günstiger. Auch die Geschwindigkeit des gewünschten Netzes kann zur Auswahl des Mobilfunktarifs bestimmt werden – ebenso wie Verträge mit Musik-Flatrate oder mehreren Sim-Karten. Sehr nützlich bei der Analyse des eigenen Nutzungsverhaltens ist ein Blick in die letzte Handyrechnung.
Die Hardware bestimmt den Mobilfunktarif

Die Auswahl des Mobiltelefons sollte in die Entscheidung für einen Mobilfunk-Vertrag oder ein Prepaid-Angebot einfließen. Wird bereits ein Handy genutzt oder legt man keinen Wert auf ein teures Modell, bietet sich ein Prepaid-Tarif, in dem kein vergünstigtes neues Handy enthalten ist, an. Die Tarife der sogenannten Mobilfunk-Discounter wie Bild, Aldi, Fonic, Simyo, Base etc. glänzen in der Zwischenzeit durch Übersichtlichkeit und rechnen sich vor allem für Verbraucher, die im Mobilfunk wenig telefonieren oder deren Telefonverhalten stark schwankt.

Wer viel telefoniert und ein neues Handy haben möchte, sollte sich für einen Mobilfunk-Vertrag mit fester Laufzeit entscheiden. Viele dieser Verträge enthalten subventionierte Hardware, so dass man für eine relativ geringe Anzahlung ein brandneues High-Tech-Gerät bekommen kann.

Allerdings gilt es aufzupassen, dass beim Wunsch-Handy zum günstigen Preis die Kosten nicht durch teure Vertragskonditionen aufgefangen werden. In diesem Fall lohnt es sich, den Effektivpreis zu prüfen, der sowohl alle einmaligen als auch die monatlichen Kosten für Mobilfunkvertrag und Handy berücksichtigt.
Wird das Festnetz zum Auslaufmodell?

Für viele Nutzer löst der Mobilfunk mittlerweile den Festnetzanschluss ab. Das liegt an den vielfach buchbaren Flatrates, die den Mobilfunkvertrag ergänzen und mit denen unter anderem unbegrenzt ins Festnetz telefoniert werden kann. Zudem können Verträge durch eine Zuhause-Option – die sogenannte Homezone – mit Festnetznummer ergänzt werden. Befindet man sich in der Nähe seines Wohnortes, kann man das Handy wie ein normales Festnetztelefon benutzen. Wer keinen Internetanschluss braucht und keine Faxgeräte oder ähnliches zuhause anschließen möchte, kann mit einem solchen Tarif sogar ganz auf den regulären Festnetzanschluss verzichten und komplett auf Mobilfunk setzen.

 

boxicon-mobilfunk ag kaufenWie funktioniert Mobilfunk?

Wer ein Handy nutzt, möchte möglichst an jedem Ort erreichbar sein. Für viele Nutzer steht dabei das Telefonieren nicht mehr allein im Vordergrund: Mit Smartphones und Tablets sind Anwendungen wie Videotelefonie, Surfen im Internet sowie das Teilen und Herunterladen von Fotos, Musik und Videos längst Realität. Diese Dienste erfordern leistungsfähige Mobilfunknetze.

Mobiles Breitband sowie die Entwicklung der Mobilfunktechnologien von GSM über UMTS bis zu LTE führen zur Erhöhung der Datenkapazitäten. Auch die Netzverdichtung trägt wesentlich dazu bei. Da jede Basisstation nur eine begrenzte Zahl an Daten verarbeiten kann, ist der Aus- und Neubau weiterer Stationen erforderlich.

 

Die Netze: von GSM zu LTE

Um die Mobilfunktechnologie nutzen zu können, bedarf es einer umfassenden technischen Infrastruktur. Diese wird von den Mobilfunknetzbetreibern bereitgestellt: In Deutschland unterhalten drei Betreiber eigene Mobilfunknetze. Alle Netze sind mit GSM-, UMTS- und LTE-Technik ausgerüstet.

Bei GSM, UMTS und LTE handelt es sich um Mobilfunkstandards, die  in zahlreichen Ländern und Regionen der Welt verwendet werden. Der 2010 eingeführte Standard LTE ist die erste Mobilfunktechnik, die weltweit einheitliche Standards nutzt. Bei GSM und UMTS herrschen in Amerika, Europa und Asien Unterschiede.

2013 gab es weltweit 6,67 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Schätzungen der ITU zufolge wird 2015 die 7-Milliarden-Marke überschritten –  dies entspricht einer weltweiten Mobilfunk-Durchdringungsrate von 97 Prozent. Vor allem das mobile Internet treibt die Mobilfunknutzung an. Onlinedienste per Handy, Smartphone oder Tablet nutzen laut aktuellen ITU-Angaben 47 Prozent der Weltbevölkerung.

Funkzellen und Sendeanlagen

Das Erfolgsrezept des modernen Mobilfunks ist seine ausgeklügelte Technologie. Sie gewährleistet eine hohe Übertragungsqualität bei flächendeckend guter Erreichbarkeit. Ermöglicht wird dies durch den zellularen Aufbau der Mobilfunknetze. Sie bestehen aus zahlreichen nebeneinanderliegenden, wabenartig vernetzten Funkzellen.

Die Größe einer Mobilfunkzelle hängt in erster Linie von den Versorgungsaufgaben ab: An Standorten mit einem hohen Gesprächsaufkommen (z.B. Fußgängerzonen, Flughäfen, Messen) sind die Funkzellen kleiner (wenige 100 Meter, bei den sogenannten „Small Cells“ auch nur einige 10 Meter). In dünn besiedelten Gebieten hingegen ist die Zellgröße mit bis zu 5 bis 10 Kilometern wesentlich größer und wird primär durch die Sendeleistungen bzw. Empfangsempfindlichkeiten von Basisstation und Mobiltelefon sowie von der Topografie und der Bebauung begrenzt. Jede Funkzelle verfügt über eine Sende- und Empfangsstation, die sogenannte Mobilfunkbasisstation.

Antennenmasten einer Mobilfunkbasisstation

Die ortsunabhängige Erreichbarkeit per Mobiltelefon beruht auf dem Prinzip, dass ein Gespräch immer zwischen einem Handy und einer nahegelegenen Mobilfunksendeanlage des Netzbetreibers aufgebaut wird.

Die Basisstation versorgt eine räumlich begrenzte Funkzelle mit Empfang. Gleichzeitig registriert sie, welche Handys des eigenen Netzes in ihrem Versorgungsbereich eingeschaltet sind. Anhand dieser Information kann jedes Handy vollautomatisch (nahezu) überall auf der Welt innerhalb von Sekunden gefunden und angerufen werden.

Funkwellen

Die physikalische Voraussetzung für das mobile Telefonieren sind hochfrequente elektromagnetische Funkwellen. Sie dienen als Transportmedium, weil sie die Informationen mit Lichtgeschwindigkeit vom Handy zur nächstgelegenen Basisstation befördern  können. Dazu werden Sprache und Daten digitalisiert, in kleine Einheiten zerlegt und schließlich in Funkwellen umgewandelt.

Übertragungsweg

Die Mobilfunkbasisstation empfängt die Funksignale eines Handys und leitet sie über Kabel- oder Funkverbindungen an eine entfernte Vermittlungsstelle des Netzbetreibers weiter. Von dort werden die Gespräche zum Empfänger weitergeleitet und die Verbindungsabläufe gesteuert.

 

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